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SC Freiburg - RB Leipzig. DFB-Pokal Finale.

SC Freiburg 1

  • M Eggestein ()

RB Leipzig 1

  • M Halstenberg (s/o )
  • C Nkunku ()
  • K Kampl (s/o )

RB Leipzig gewinnt 4-2 im Elfmeterschießen

DFB-Pokalfinale: RB Leipzig feiert historischen Triumph gegen Freiburg

Triumph nach Elfer-Krimi! Leipzig feiert ersten Pokal-Titel gegen Freiburg

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DFB-Pokal, Finale: RB Leipzig ist zum ersten Mal Pokalsieger. Das Team von Domenico Tedesco gewinnt das Finale gegen den SC Freiburg mit 4:2 im Elfmeterschießen. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 1:1 gestanden.

Erst Handspiel-Zoff, dann Unterzahl - und trotzdem jubelt RB Leipzig nach dem Elfmeter-Drama: Die sächsischen Mentalitätsmonster haben sich aller Widerstände zum Trotz zum ersten DFB-Pokalsieg gekämpft.

Zunächst harmlose Sachsen bezwangen den SC Freiburg am Samstag im Finale von Berlin mit 4:2 im Elfmeterschießen. Für die Leipziger, die 2009 gegründet worden waren, ist es der erste Titel der jungen Vereinsgeschichte. Nach Verlängerung hatte es 1:1 (1:1, 0:1) gestanden.

Nkunku rettet RB in Verlängerung

SC-Kapitän Christian Günter (über das Tor) und Ermedin Demirovic (Latte) scheiterten im Elfmeterschießen. In der regulären Spielzeit hatte RB-Star Christopher Nkunku (76.) ausgeglichen, nachdem nachdem Maximilian Eggestein (19.) die Freiburger in Führung gebracht hatte.

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Da ist das Ding! RB Leipzig feiert den ersten Pokal-Sieg der Vereinsgeschichte. Die Trophäen-Übergabe im Video.

Pikant: Vor dem Tor des SC war dem im ersten Durchgang überragenden Roland Sallai der Ball an die Hand gesprungen, doch Schiedsrichter Sascha Stegemann gab den Treffer nach Rücksprache mit dem Videoassistenten. Später sah Marcel Halstenberg (57.) nach einer Notbremse die Rote Karte.

Weil RB diese Dämpfer aber wegsteckte, endet eine bewegte Saison mit dem ganz großen Triumph. Vergessen sind der schwache Saisonstart, das Vorrunden-Aus in der Champions League und das Missverständnis mit Ex-Trainer Jesse Marsch. Dessen Nachfolger Domenico Tedesco, im Dezember gekommen, löste nicht nicht nur das Königsklassen-Ticket in der Bundesliga und führte den Klub ins Halbfinale der Europa League. Er bescherte dem Verein nach Finalpleiten 2019 und 2021 auch den ersten Pokal für die Vitrine.

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Freiburgs Trainer Christian Streich äußert sich zu dem Fehlschuss von Kapitän Christian Günter beim Elfmeterschießen und lobt die tolle Saison der Freiburg. Zudem ist er dankbar für den Support der Freiburger Fans.

Freiburg verpasst den großen Wurf

Auf die große Trophäe muss Freiburg weiter warten, zumindest bei den Profis. SC-Trainer Christian Streich, seit 2011 im Amt, hatte mit den Freiburger A-Junioren den Pokal schon dreimal geholt. Diesmal sollte es nicht reichen, wobei Streich für diesen Fall schon vor dem Spiel betont hatte, dass dann "die Welt auch nicht unter" gehe. Es bleibt eine starke Saison der Breisgauer, die in der Bundesliga als Sechster die Europa League erreicht hatten.

Vor 74.322 Zuschauern setzte Tedesco in der Offensive auf Halbfinal-Held Emil Forsberg, der RB gegen Union Berlin erst ins Endspiel geköpft hatte. Doch gemeinsam mit Starspieler Nkunku und Andre Silva kam er gegen eine bestens organisierte SC-Abwehr nur schwer durch. Vielmehr hatten die Freiburger zu Beginn optisch mehr vom Spiel, bis Forsberg (14.) SC-Torwart Mark Flekken aus spitzem Winkel prüfte. Nur fünf Minuten später verpasste Eggestein den Leipzigern den ersten Nackenschlag.

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Auch wenn der SC Freiburg das DFB-Pokal-Finale im Elfmeter-Schießen gegen RB Leipzig verloren hat, gab es minutenlangen Applaus für die sichtlich niedergeschlagenen Spieler, aber auch Streich bedankt sich mit Beifall bei den Supportern.

Eine Flanke von Christian Günter landete über Umwege beim früheren Bremer, Sallai sprang der Ball zuvor an die Hand, bevor Eggestein ihn in die linke Torecke schlenzte. Doch das Tor zählte. Und nun nahm das Spiel etwas mehr Fahrt auf. Nach einer Verkettung von Freiburger Fehlern landete der Ball plötzlich bei Nkunku (24.), dessen Schuss Flekken nur Richtung Torlinie abfälschen konnte. Erst im letzten Moment klärte Freiburgs Nico Schlotterbeck, der nach der Rettungsaktion wie wild jubelte.

Leipzig lange in Unterzahl

Dass dies die gefährlichste Leipziger Offensivaktion in Durchgang eins war, konnte Tedesco kaum zufriedenstellen. Erst nach der Halbzeitpause wurde der Bundesliga-Vierte aktiver. Wieder scheiterte Nkunku (50.) an Flekken, ehe Halstenberg seiner Mannschaft einen Bärendienst erwies. Als letzter Mann foulte er Lucas Höler - Rot. In der Folge rannte Freiburg an und traf durch Sallai (59.) und Vincenzo Grifo (60.) zweimal das Außennetz.

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Vor der Siegerehrung nach dem DFB-Pokal-Finale ist es im Stadion zu einem medizinischen Notfall gekommen. Die Spieler stellten die Feierlichkeiten zwischenzeitlich ein, die Zuschauer zeigten mit tausenden Handy-Lichtern ihren Respekt.

Doch Leipzig knickte nicht ein, nach einem abgeblockten Freistoß verlängerte Willi Orban eine Flanke von Konrad Laimer - Nkunku stand goldrichtig und vollstreckte und ermöglichte RB die Verlängerung, in der Freiburg sofort aufhorchen ließ. Der eingewechselte Ermedin Demirovic (92.) köpfte nach Günter-Ecke an den Pfosten. Auch Janik Haberer (104., 115.) traf danach zweimal nur Aluminium.

Nach einem Zweikampf zwischen Höfler und Dani Olmo entschied sich Stegemann nach Ansicht der Videobilder gegen einen Leipziger Elfmeter (119.). Auf der RB-Bank sah der ausgewechselte Kevin Kampl nach Reklamieren Gelb-Rot (118.).

SID

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