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Hannover 96 - VfL Wolfsburg

DFB-Pokal 2. Runde

Hannover 96 0

    VfL Wolfsburg 2

    • A Mehmedi 20'
    • W Weghorst 90+3'

    Mehmedi und Weghorst treffen

    Wolfsburg gewinnt Bundesliga-Duell im Pokal gegen 96

    31.10.2018 | 08:45 Uhr

    1:29
    DFB-Pokal, 2. Runde: Bei Hannover 96 wird der Frust immer größer. Das Team von Trainer Andre Breitenreiter scheiterte vor eigenem Publikum mit 0:2 am niedersächsischen Rivalen VfL Wolfsburg.

    Ohne groß zu glänzen, aber mit gnadenloser Effektivität hat Wolfsburg das Bundesliga interne Duell in der zweiten DFB-Pokal-Runde gegen Hannover mit 2:0 (1:0) für sich entschieden.

    Admir Mehmedi brachte den VfL, Pokalsieger von 2015, mit einem strammen Schuss aus spitzem Winkel unter die Latte früh in Führung (20.). Torwart Philipp Tschauner, der in der Liga nur Ersatz ist, konnte nicht mehr retten. Wout Weghorst (90.+3) machte in der Nachspielzeit alles klar.

    96 zieht wieder den Kürzeren

    Die Paarung zwischen 96 und dem VfL in der 2. Pokalrunde hatte es bereits in der vergangenen Saison gegeben - mit besserem Ausgang für die Wölfe vor eigenem Publikum. Die 96-Profis verspürten vor 34.400 Zuschauern also einen Schuss Extramotivation und wollten Revanche nehmen.

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    Breitenreiter setzte im Vergleich zur bitteren 1:2-Niederlage gegen den FC Augsburg auf vier neue Profis. Unter anderem schickte der 96-Coach anstelle des am Knie lädierten Niclas Füllkrug nun Hendrik Weydandt ins Sturmzentrum. Und der bullige Angreifer besaß auch gleich die erste gute Gelegenheit - traf allerdings frei vor Wolfsburg-Keeper Koen Casteels den Ball nicht richtig (10.).

    0:33
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    Mehmedi nutzt erste Chance

    Labbadia, der Elvis Rexhbecaj und Mehmedi neu in die Anfangsformation beordert hatte, freute sich dagegen über die Effizienz seiner Mannschaft. Mehmedi traf mit der ersten echten Chance. Hannover, Drittletzter in der Liga, reagierte gut auf den Rückschlag und kam durch Ihlas Bebou kurz vor dem Halbzeitpfiff noch zur großen Ausgleichschance (45.). Doch der quirlige Außenstürmer verzog.

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    Breitenreiter setzte nach dem Wechsel auf Bobby Wood für Miiko Albornoz und damit auf noch mehr Offensive. Abgesehen von zwei Chancen für Weydandt (55., 79.) und zwei vermeintlichen Handelfmetern (66./88.) zeigten sich die kämpferisch engagierten Hausherren aber lange zu selten im Strafraum der Gäste. Florent Muslija (90.+1) scheiterte an Casteels, quasi im Gegenzug traf Weghorst auf der Gegenseite.

    Für Hannover geht es in der Bundesliga am Samstag (15:30 Uhr live auf Sky Sport Bundesliga HD) mit einem Gastspiel bei Schalke 04 weiter. Wolfsburg empfängt zeitgleich Borussia Dortmund. (sid)

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