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Paris Saint-Germain - FC Bayern München

UEFA Champions League Finale

Live-Kommentar

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Wir bedanken uns an dieser Stelle für Ihr Interesse an unserer Berichterstattung nicht nur des heutigen Endspiels, sondern der gesamten CL-Saison. Wir wünschen noch einen schönen Restabend und einen guten Start in die neue Woche. Bis bald.

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Und jetzt ist es soweit: Inmitten seiner Teamkameraden stehend bekommt Manuel Neuer den Pokal überreicht. Der Rest ist Jubel, Trubel, Heiterkeit beim deutschen Rekordmeister. Das gilt auch für Robert Lewandowski, auch wenn dem Stürmer heute zum ersten Mal in dieser CL-Saison kein Treffer gelang. Mit 15 Treffern ist der Pole dennoch Torschützenkönig geworden.

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Der unterlegene Finalist wird geehrt, die Spieler bekommen ihre Medaillen. Die PSG hat eine starke Saison in der CL gespielt, im Finale aber hat sie es nicht geschafft, ihre beste Leistung abzurufen.

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In Lissabon beginnt jetzt die Siegerehrung. Ein paar Augenblicke bleiben noch, bis Bayern-Kapitän Manuel Neuer den "Henkelpott" in den Abendhimmel von Lissabon recken wird. Der FCB hat in dieser Saison alle elf Spiele in der Champions League gewonnen. Das war vor den Münchnern noch keinem anderen Team gelungen.

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Paris dagegen muss weiter auf den erhofften Erfolg in der Champions Leage warten. Zum ersten Mal stand die PSG heute im "großen" Finale - gleiches gilt für den Trainer der Franzosen, Thomas Tuchel. 

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Für die Münchner ist es der sechste Erfolg in der Fußball-Königsklasse nach 1974, 1975, 1976, 2001 und 2013. Vor sieben Jahren gelang ebeso wie in dieser Saison das Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und CL-Triumph.

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In der ersten Halbzeit hatte Paris spielerische Vorteile, konnte die aber nicht in einen Treffer ummünzen. Auch die Bayern ließen in Person von Lewandowski Chancen aus, waren aber nicht mutig genug in der Offensive. Nach der Pause lauerten beide Mannschaften zunächst auf Fehler des Gegners, bevor der FCB das Tempo erhöhte und über die linke Seite mit Coman gefährlich wurde. Der Ex-PSG-Spieler traf dann in der 59. Minute nach Flanke von Kimmich zum 1:0. Es sollte das entscheidende Tor sein, denn der Bundesligist schaffte es im Anschluss, die Führung zu verteidigen, indem man den Aufbau der Franzosen ständig störte und so das Sturm-Trio der Pariser sehr wirkungsvoll aus dem Spiel nahm. Ein verdienter Sieg des FCB, der heute taktisch clever spielte, als es darauf ankam. Auch das ist eine Qualität eines Champions.

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Jetzt pfeift Schiri Orsato ab - und bei den Münchner Bayern bricht grenzenloser Jubel aus: Der FCB gewinnt die Champions League in der Saison 2019/20 durch ein 1:0 (0:0) im Finale gegen Paris St.-Germain. 

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Die fünf Nachspielminuten sind in wenigen Sekunden vorbei ...

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Auch Bayerns zentraler Mittelfeldspieler Thomas Müller sieht die Gelbe Karte in der Schlussphase.

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Aus dem Freistoß der Münchner wird genauso wenig Zählbares wie aus dem anschließenden Konter der PSG.

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Kurzawa foult Lewandowski rechts am Strafraumeck. Freistoß für den FCB.

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Neymar kommt nach Mbappes Pass am linken Fünfereck aus der Drehung zum Abschluss, er zielt aber rechts vorbei. Choupo-Moting ist in der Mitte einen Schritt zu spät, um noch in die Flugbahn der Kugel zu kommen.

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Kehrer gegen Lewandowski im Duell im Strafraum, aber Orsato sieht da kein Foul. Es geht weiter.

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Jetzt ist es auch ei Nervenspiel: Die Münchner versuchen weiter, den Ball so weit wie möglich vom eigenen Strafraum weg zu halten. Ballbesitz im Mittelfeld ist das Mittel der Wahl.

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Fünf Minuten Nachspielzeit gibt Schiri Orsato.

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Schusschance für Paris, aber da steht Mbappe vor Neuer ganz klar im Abseits.

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Paris kommt einfach nicht vors Tor der Münchner. Die bislang letzte Schusschance hatte Neymar in der 74. Minute. Die Verteidigung der Bayern funktioniert reibungslos - das kann man von der Offensive der Franzosen nicht behaupten.

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Bayerns "Sechser" Thiago verlässt das Spiel, für ihn ist nun Corentin Tolisso beim Bundesligisten dabei. FCB-Trainer Flick scheint sich sehr sicher zu sein, dass seine Mannschaft die Führung nach der regulären Spielzeit ins Ziel bringt.

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Die siebte Gelbe Karte in dieser Partie sieht Layvin Kurzawa.

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Die letzten fünf Minuten brechen an - und es wird zunehmend hektisch auf dem Rasen. Viele kleine Fouls, dazu immer wieder Geschrei auf beiden Seiten.

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Coutinho schießt den Freistoß mit rechts direkt, der Ball fliegt aber knapp links am Tor vorbei.

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Noch eine Verwarnung durch Schiri Orsato: Thiago Silva legt Lewandowski gut 25 Meter vor dem Tor.

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Ein spielerisch hochklassiges Finale ist die Begegnung nicht. Die Bayern agieren in Führung liegend sehr konzentriert und nüchtern, Paris findet keine Mittel seinen Dreier-Angriff entscheidend in Szene zu setzen.

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Neymar fällt durch ein Foul auf anstatt durch eine Torchance. Das gibt die Gelbe Karte für ihn.

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Und für Angel Di Maria bringt Paris-Coach Thomas Tuchel noch Stürmer Eric Maxim Choupo-Moting in die Partie. "Alle Mann in den Sturm" scheint die Devise zu sein.

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Für den früheren Bayern-Spieler Juan Bernat ist nun Kurzawa bei Paris auf dem Feld.

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Der FCB macht aktuell aber nicht den Fehler, sich zu weit hinten reindrängen zu lassen. Im Gegenteil: Die Münchner versuchen, die Angriffe der Franzosen zu pressen und bei Balleroberungen kurze Wege zum gegnerischen Tor zu haben. Gelingt das, ist das vorentscheidende 2:0 möglich. Misslingen die Aktionen und die PSG stößt schnell durch, könnten Neymar und Co. doch noch ihre Torchancen bekommen.

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Keine 15 Minuten sind es mehr bis zum Ende der regulären Spielzeit. Paris erhöht jetzt den Druck die Bayern müssen nun hinten eng dran sein an den gefährlichen Angreifern Mbappe, Neymar und Di Maria.

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Neymars Schuss aus der Distanz ist gefährlicher als der von Goretzka wenige Augenblicke zuvor, aber der Ball verfehlt den rechten Winkel knapp.

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Bei den Bayern kommt bei einem Entlastungsangriff der Ball zu Goretzka, doch dessen Schuss von außerhalb des Strafraums verursacht keine Gefahr.

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Mbappe geht links im Strafraum ins Dribbling gegen zwei Bayern-Verteidiger. Kimmich und Süle behalten die Oberhand und stoppen den Stürmer der PSG fair

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Für Herrera spielt bei den Franzosen nun Julian Draxler, der offensiv Impulse setzen soll.

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Die erste wichtige Parade von Manuel Neuer im zweiten Abschnitt: Ein Pass von der rechten Seite kommt zum durchstartenden Marquinhos. Im Eins-gegen-Eins und aus spitzem Winkel kann der PSG-Spieler den Ball nicht am gut reagierenden Schlussmann der Münchner vorbeibringen.

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Auch der Flügel auf der anderen Seite wrd frisch besetzt: Für Serge Gnabry ist Coutinho im Spiel.

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Kingsley Coman, der mit seinem heutigen Treffer das 500. Bayern-Tor in der Königsklasse erzielt hat, geht nun vom Feld. Etwas überraschend der Tausch zum jetzigen Zeitpunkt. Für ihn spielt Ivan Perisic, der ja auch ein Startelfkandidat war.

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Nach einer Flanke von Di Maria in den Strafraum springt dort Mbappe über den Ball. Neuer lässt sich nicht verunsichern von dieser Finte, der Schlussmann der Bayern packt sich die Kugel im Fünfer.

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Die Ecke wird abgeblockt, den Abpraller setzt der aufgerückte Alaba mit Risiko aus der zweiten Reihe hoch über das Tor.

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Immer wieder spielen die Bayern nun über die linke Seite, wo der Ex-PSGler Coman nicht zu stoppen ist. Nun holt er eine Ecke heraus. 

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Erster Tausch bei der PSG: Marco Verratti ist nun für Paredes im Mittelfeld dabei.

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Die Bayern bleiben am Drücker, bei Paris scheint das 0:1 Wirkung zu zeigen: Coman ist links im Strafraum erneut mit viel Platz um sich herum durch. Nach einem flachen Zuspiel zieht der Flügelspieler ab, aber im Zentrum bekommt Thiago Silva noch seinen Fuß dazwischen und verhindert so einen zweiten Gegentreffer.

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Fast die Chance zum 2:0: Coman flankt von links, doch in der Mitte blocken die Franzosen vor dem einschussbereiten Lewandowski.

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Toooor! Paris St.-Germain - FC BAYERN MÜNCHEN 0:1. Schon in der ersten Halbzeit hatten sich die Chancen für die Bayern nicht abgezeichnet - und so ist es nun auch mit dem Führungstreffer, der zu diesem Zeitpunkt überraschend fällt. Paris verteidigt am eigenen Strafraum etwas sorglos, sodass Kimmich rechts viel Platz und Zeit zum Flanken hat. Am linken Fünfereck steht Coman frei, der platziert mit dem Kopf ins rechte Eck trifft. Navas ist chancenlos.

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Vorlage Joshua Kimmich

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Knapp eine Stunde ist absolviert. Nach Wiederbeginn haben die Bayern gut 70 Prozent Ballbesitz, aber aus diesem Plus an Spielanteilen machen die Münchner noch nicht sehr viel.

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Schiri Orsato verwarnt nun Bayerns Innenverteidiger Niklas Süle nach einem Schubser gegen Angel Di Maria.

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Mehr Stand-, als Tempofußball in dieser Phase der Partie.

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Goretzka versucht es mit einem Schuss aus der Distanz, doch der wird geblockt, sodass Navas nicht eingreifen muss.

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Da die Passwege für die Bayern weiter von Paris gut zugestellt werden, versuchen es die Münchner ab und an mit weiten Diagonalbällen auf die Flügel. Die kommen aber nicht genau genug, sodass Gnabry und Coman dort nicht zum Zug kommen.

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... und er verwarnt Paredes fürs anschließende Meckern.

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Schiri Orsato beruhigt die Gemüter: Er zeigt Serge Gnabry Gelb für das Foul ...

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Wieder ein Foul an Neymar, dieses Mal von Gnabry alleine. Danach ist die Aufregung groß, alle Feldspieler beider Mannschaften sammeln sich rund um den Tatort.

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Gnabry und Goretzka stoppen zu zweit Neymar im Mittelfeld.

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Die Münchner spielen den Standard kurz aus. Über einige Umwege kommt der Ball rechts an die Strafraumgrenze zu Lewandowski, der sich dort gegen Kimpembe dann nicht durchsetzen kann.

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Ecke für den FC Bayern.

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Relativ verhaltener Start in die zweite Halbzeit auch von den Franzosen. Riskante Bälle auf die Flügel gibt es im Moment nicht.

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Die Bayern spielen im Angriff auch zu Beginn des zweiten Abschnitts über viele Stationen. Eilig hat es der FCB offenbar nicht, ins letzte Drittel zu kommen. Das macht es Paris natürlich leicht, diese Versuche zu verteidigen.

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Die zweite Halbzeit läuft. Weitere Wechsel gibt es fürs Erste nicht.

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Nach einer Nachspielminute ist Pause in Lissabon. Zwischen Paris St.-Germain und Bayern München steht es im CL-Finale noch 0:0.

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Kehrer stoppt im Strafraum-Duell Coman mit einem Griff an die Schulter. Der Bayern-Spieler geht zu Boden. Foul oder nicht? Schiri Orsato meint: Nein! Und vom VAR kommt keine anderslautende Einschätzung.

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Gnabry kommt rechts im Strafraum zum flachen Pass, den Navas abfängt.

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Die Franzosen lassen nach einem Fehlpass von Alaba im Spielaufbau am eigenen Strafraum das 1:0 aus: Mbappe schließt nach einer Kombination über drei Stationen flach und schwach aus elf Metern in die Tormitte ab, wo Neuer schon bereit steht.

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Paris baut wieder seine zwei Reihen vor und am eigenen Strafraum auf, sodass die Bayern zwar im letzten Drittel etwas für die Ballbesitzstatistik tun, aber nicht in den gefährlichen Bereich hineinkommen am Ende der Passfolge.

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Auch eine zweite Ecke der Münchner in diesem Spiel ändert nichts am aktuellen Spielstand von 0:0.

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Keine fünf Minuten mehr bis zur Pause. Beide Mannschaften haben fünfmal in Richtung Tor abgeschlossen - und beide haben dabei viermal daneben gezielt. Navas und Neuer waren also jeder erst einmal richig gefordert.

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Die Bayern schaffen es nun viel, viel besser, den Dreier-Angriff von Paris abzukapseln. Die bislang letzte Gelegenheit der Franzosen gab es in der 29. Minute.

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Kimpembe klärt die Ecke etwa auf Höhe des Fünfers per Kopf.

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Süle schickt mit einem weiten Pass aus dem Mittelfeld Gnabry rechts auf die Reise. Bernat klärt auf Kosten einer Ecke.

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Bei einem Freistoß aus dem linken Halbfeld bringt Kimmich den Ball hoch und weit ans rechte Fünfereck, aber die PSG bringt dort die Situation unter Kontrolle, ohne dass die Bayern abschließen können.

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Wie sich die Werte gleichen: Bei Paris hat Rechtsverteidiger Kehrer die meisten Ballaktionen (32), beim FCB ist es Linksverteidiger Davies (41).

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Coman chippt den Ball von der linken Seite in den Strafraum, aber keiner der Münchner kommt an diese Hereingabe heran. Also schnappt sich Keeper Navas die Kugel.

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Eine gute halbe Stunde ist vorbei. Beide Mannschaften haben ihre Offensivqualitäten schon zwei-, dreimal unter Beweis gestellt. Dabei zeigen die Franzosen aber die bessere Spielanlage nach vorne. Die Bayern ließen schon mehrere Male zu große Räume im letzten Spielfelddrittel.

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Wieder eine Großchance für die Münchner: Nach einer scharfen Flanke von der rechten Seite köpft Lewandowski an der Fünfergrenze in leichter Rücklage den Ball mittig aufs Tor. Navas reißt die Fäuste hoch und wehrt so ab.

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Coman und Lewandowski finden auf der linken Seite keine Lücke, Paris dichtet wieder mit Erfolg den eigenen Sechzehner ab.

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Der Freistoß wird per Kopf aus dem Strafraum geklärt, aber Herrera steht gut 20 Meter vor dem Tor frei. Seine Direktabnahme saust - abgefälscht von Thiago Silva - Richtung rechtes unteres Eck, verfehlt dann aber den Kasten von Manuel Neuer.

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Alphonso Davies foult in der Nähe der Strafraumgrenze rechts Kehrer. Das gibt die Gelbe Karte und einen Freistoß für PSG.

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Die Bayern haben bisher etwa 55 Prozent Ballbesitz, mehr Zweikämpfe gewinnen aber die Franzosen (55 Prozent).

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Für den angeschlagenen Jerome Boateng geht es nicht weiter, er humpelt vom Platz. Neu im Spiel in der Innenverteidigung ist nun Niklas Süle.

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Boateng wird behandelt nach dieser Szene.

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Das Spiel gewinnt nun an Tempo und Qualität: Die Franzosen kombinieren schnell durchs Zentrum, wo dann plötzlich Di Maria frei ist. Sein Abschluss aus 13 Metern mit rechts von rechts fliegt über das Tor.

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Um ein Haar der Führungstreffer für die Bayern: Nach einem Zuspiel von Davies etwa auf die Höhe des Elfmeterpunktes dreht sich Robert Lewandowski einmal gegen den Uhrzeigersinn und schickt den Ball dann mit rechts an den linken Innenpfosten.

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PSG gelingt es bisher sehr gut, die Passwege im Mittelfeld für die Bayern zuzustellen. So ist der FCB oft zu übereilten Aktionen gezwungen, was natürlich den Franzosen entgegen kommt.

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Bei den Münchnern stimmt es in der Offensive im Zusammenspiel noch nicht: Ein Pass, der Gnabry erreichen soll, gerät zu lang.

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Starke Parade von Manuel Neuer: Neymar kommt nach tollem Zuspiel von Mbappe links in die Box, wo Alaba den Abschluss aus sieben Metern nicht verhindern können. Der Schlussmann des FCB kommt aber ans Fünfereck und wirft sich dem Brasilianer erfolgreich entgegen.

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Auf der anderen Seite misslingt links das Zusammenspiel von Davies und Coman, sodass es mit Abstoß vom Tor der Franzosen weitergeht.

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Wieder ist links im Strafraum Mbappe mit zu viel Freiraum am Ball - dieses Mal nach einem Pass von Paredes in die Tiefe. Seinen Versuch eines Schlenzers mit dem rechten Fuß blockt aber zwölf Meter vor dem Tor Kimmich.

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Paris überwindet mit einem langen Ball auf die linke Seite viel Raum auf einen Schlag. Mbappe legt die Kugel auf Bernat in den Strafraum ab, der aber keine freie Zuspielbahn hat. Der Ball springt zurück zu Mbappe, dessen Schuss dann aber geblockt wird.

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Das defensive Mittelfeld der Münchner macht im Zentrum die Räume sehr eng. Daraus resultieren bereits ein paar Balleroberungen in der Hälfte der Franzosen.

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Gut zehn Minuten sind vorbei. Beide Abwehrreihen liefern gute Arbeit ab, viel Raum für die Offensiven auf dem Feld gibt es bisher nicht.

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Kehrer kommt an Davies vorbei, die Flanke klärt Boateng aber im Strafraum zur Ecke. Aus dem Standard schlägt Paris kein Kapital, die Bayern verteidigen erfolgreich im Raum.

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Alaba erwischt die Hereingabe von Herrera mit dem Kopf am Fünfer, sodass die Franzosen nicht in eine torgefährliche Abschlussposition kommen.

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Thiago legt Mbappe. Freistoß für PSG im linken Halbfeld. Torentfernung gut 25 Meter.

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Der Bundesligist versucht über den rechten Flügel und mit Kimmich zum Flanken zu kommen, aber die Franzosen wissen das mit Aggressivität im Spiel gegen den Ball zu verhindern.

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Drüber! Thiago versucht es mit einem Rechtsschuss aus der zweiten Reihe, da die Box abgedichtet wird von Paris.

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Alle Bayern bis auf Boateng unterstützen einen FCB-Angriff in der Spielfeldhälfte der Franzosen.

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Es wird eng attackiert, es gibt gleich zu Beginn der Partie viele Zweikämpfe. Kein Wunder, es geht ja auch um nicht weniger als den wichtigsten Titel im Vereinsfußball in Europa.

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Kimmichs Hereingabe wird von Paredes im Strafraum per Kopf geklärt.

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Kehrer foult hinten rechts Coman. Freistoß für den FCB vom Flügel.

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Das Pressing der Bayern war angekündigt - und es wird auch auf den Platz gebracht. Gleich beim ersten Aufbauversuch der Franzosen über den eigenen Keeper schwärmen die Münchner Balljäger aus.

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Das Spiel läuft.

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Die Kapitäne Thiago Silva und Manuel Neuer sind bei der Seitenwahl. Gleich geht es dann endlich los.

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Beide Teams kommen auf den Rasen. Es ist übrigens das vierte Europapokal-Endspiel zwischen einer deutschen und einer französischen Mannschaft. Bisher gewannen immer die deutschen Teams den Pokal - zweimal war es der FCB: 1976 in der Königsklasse gegen St. Etienne und 1996 im UEFA-Pokal gegen Girondins Bordeaux.

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Keine Frage, dass das Siel heute Fußballfans in der ganzen Welt interessiert und auch elektrisiert. Aber: Gäbe es die Corona-Pandemie nicht, wären heute Abend die Rahmenbedingungen für die Partie natürlich ganz, ganz andere. So aber ist es, wie es ist: ein fast leeres Stadion und maximal kleine Public-Viewing-Veranstaltungen unter Corona-Schutzmaßnahmen.

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Schiedsrichter der Partie ist gleich der Italiener Daniele Orsato. Für den 44 Jahre alten Referee ist es das erste Europapokal-Finale, das er leiten darf.

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Schauen wir auf die äußeren Bedingungen für die Partie, die in 20 Minuten beginnt: Aktuell ist es in Lissabon noch 24 Grad Celsius warm - und wolkenlos. Auch bei Ende der regulären Spielzeit gegen 23 Uhr wird es noch über 20 Grad haben.

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Im Team des FC Bayern, der heute zum sechsten Mal in der Vereinsgeschichte den Wettbewerb in der Fußball-Königsklasse gewinnen kann, ist Robert Lewandowski heiß auf einen Rekord: 15 Treffer hat der Topstürmer in dieser CL-Saison bereits erzielt, in jedem der bisher neun Spiele hat er mindestens einmal getroffen. Nun will er Cristiano Ronaldos Topwert zumindest einstellen: Der Portugiese kam vor sechs Jahren auf 17 Tore in einer CL-Saison. 

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Ein deutsches Trainer-Duell gibt es heute zum zweiten Mal in einem Finale der Champions League: 2013 trainierte Jürgen Klopp den BVB und Jupp Heynckes den FC Bayern München.

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Bei den Bayern sind heute mit Neuer, Alaba, Boateng und Müller vier Spieler dabei, die auch vor sieben Jahren beim CL-Triumph gegen den BVB auf dem Platz standen. Doch auch Paris hat CL-Siegermentalität auf dem Rasen: Angel Di Maria gewann den Henkelpott 2014 mit Real Madrid, Neymar ein Jahr später mit Barca - und Keylor Navas ist bereits dreifacher Champions-League-Sieger. 2016 bis 2018 gewann er dreimal in Folge mit Real Madrid.

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Bayern München und Paris St.-Germain haben beide in der abgelaufenen Saison das Double aus Meisterschaft und Pokalsieg auf nationaler Ebene geholt. Für den Bundesligisten bietet sich heute also die Chance aufs erste Triple seit 2013. Damals gewannen die Süddeutschen im CL-Finale im Londoner Wembleystadion gegen Borussia Dortmund mit 2:1.

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Favorit auf den Titel sind die Münchner, die in dieser CL-Saison alle bisherigen Partien gewonnen haben. Aber das Team aus der französischen Hauptstadt, das zum ersten Mal überhaupt in einem Endspiel der Königsklasse steht, wird mit der Außenseiterrolle sicher gut leben können. Zumal die zuletzt gezeigten Leistungen sicher auch beim heutigen Gegner Wirkung zumindest in dem Sinne hinterlassen haben, dass er mit gehörigem Respekt in die Partie gehen wird.

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Auch die Münchner siegten im Halbfinale 3:0 - Olympique Lyon war der Gegner. Heute setzt FCB-Traienr Hansi Flick links im Mittelfeld allerdings nicht auf Perisic (Bank), sondern auf den offensiv sicher variableren Kingsley Coman, der früher für Paris gespielt hat. Ansonsten ändert sich in der ersten Elf der Münchner nichts: Im 4-2-3-1 wollen die Bayern wieder hoch pressen - dieses Mal aber sicher eine bessere Stabilität in der Defensive hinbekommen.

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Bei den Bayern stehen diese Spieler in der Anfangsformation: Neuer - Kimmich, Boateng, Alaba, Davies - Goretzka, Thiago - Gnabry, Müller, Coman - Lewandowski. Trainer: Flick.

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Die Franzosen spielen mit ihrer zurzeit stärksten Elf von Beginn an: Stammtorhüter Keylor Navas ist wieder fit und rückt zurück zwischen die Pfosten - das ist die einzige Veränderung im Team von Trainer Thomas Tuchel im Vergleich zur Halbfinalpartie gegen RB Leipzig (3:0). Im 4-3-3 ist Paris sowohl hinten als auch vorne top besetzt. Di Maria, Neymar und Mbappe sind als Dreiersturm gesetzt und werden die Bayern-Abwehr sicher gleich von Beginn an vor Probleme stellen wollen.

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Die Aufstellung von Paris St.-Germain: Navas - Kehrer, Thiago Silva, Kimpembe, Bernat - Herrera, Marquinhos, Paredes - Di Maria, Neymar, Mbappe. Trainer: Tuchel.

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Herzlich willkommen zum Champions-League-Finale zwischen Paris St.-Germain und dem FC Bayern München.