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Handball: DHB und HBF erneuern Grundlagenvertrag

DHB und HBF erneuern Grundlagenvertrag

Anna Loerper (l.), Clara Woltering und Andreas Thiel (Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen).
Image: Anna Loerper (l.), Clara Woltering und Andreas Thiel (Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen).  © DPA pa

Der Deutsche Handballbund (DHB) und die Handball Bundesliga Frauen (HBF) haben ihren Grundlagenvertrag erneuert, das Papier soll bis mindestens 2027 gelten.

Dies teilte die HBF am Sonntag mit. Ziel der Vereinbarung sei die "Stärkung des Frauenhandballs mit weiterer Professionalisierung auf allen Ebenen".

Der DHB habe "mit der Handball Bundesliga ebenso kontrovers wie konstruktiv diskutiert", sagte Verbandspräsident Andreas Michelmann: "Der nun geschaffene Rahmen bietet großartige Entwicklungsmöglichkeiten für den Frauenhandball. Im Jahrzehnt des Handballs und mit Blick auf die Frauen-WM 2025 (in Deutschland und den Niederlanden; d.Red.) können wir uns so gemeinsam und nachhaltig entwickeln."

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Neuerungen in der Frauen-Bunbdesliga

Andreas Thiel, Vorsitzender der Handball Bundesliga Frauen und Mitglied des DHB-Präsidiums, erklärte: "Uns ist bewusst, dass der neue Grundlagenvertrag eine Herausforderung für alle Beteiligten ist. Wir brauchen Energie, Geduld und gegenseitiges Verständnis, um diese Vereinbarung mit möglichst viel Leben zu füllen." Persönlich sei er "gespannt auf eine zunehmende Wettbewerbsintensität gerade in der Bundesliga", ergänzte der langjährige Nationaltorhüter.

Der neue Grundlagenvertrag greift die Inhalte des Strategiepapiers der AG Frauenhandball auf. So soll die Bundesliga ab der Saison 2024/25 durch Reduzierung von 14 auf zwölf Teams, die Wiedereinführung von Play-offs, Mindeststandards für die Arenen und ein im Zuge des Lizenzierungsverfahrens nachzuweisendes Mindestbudget der Bundesligisten in Höhe von jeweils 500.000 Euro weiter professionalisiert werden.

SID

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