Ukraine-Krise: EHF sagt Handball-Spiele mit Belarus-Beteiligung ab

Offiziell: EHF sagt Spiele mit Belarus-Beteiligung ab

Internationale Spiele mit der Beteiligung von Belarus-Klubs wie Meschkow Brest werden von der EHF vorerst abgesagt.
Image: Internationale Spiele mit der Beteiligung von Belarus-Klubs wie Meschkow Brest werden von der EHF vorerst abgesagt.  © DPA pa

Die Europäische Handballföderation (EHF) hat angesichts des russischen Kriegs in der Ukraine das Champions-League-Spiel zwischen HC Meschkow Brest (Belarus) und HC Vardar Skopje (Mazedonien) abgesagt.

Die "aktuelle Situation und ihre Entwicklungen" würden eine Austragung der Partie ebenso nicht möglich machen wie die EM-Qualifikationsspiele der Frauen zwischen Griechenland und Belarus. Die Partien waren für den 2. März im griechischen Chalkida und den 6. März in Minsk angesetzt.

Die weitere Abwicklung dieser Spiele und die Konsequenzen werde die EHF laut Verbandsmitteilung in einem gesonderten Verfahren behandeln. Sie beobachtet die Entwicklung der Lage weiterhin genau, um die mögliche Notwendigkeit weiterer Entscheidungen abzuschätzen.

Russische Teams dürfen nicht in der Heimat spielen

Bereits in der vergangenen Woche hatte der europäische Dachverband entschieden, dass russische Handball-Teams ihre Heimspiele in EHF-Wettbewerben vorerst auf neutralem Boden austragen müssen. Die Regelung gilt für alle Klub- und Nationalmannschaften. Außerdem werden die für den 3. und 6. März geplanten Qualifikationsspiele für die Frauen-EM 2022 zwischen Polen und Russland verschoben, "um die Sicherheit der teilnehmenden Mannschaften, Spieler und Offiziellen zu gewährleisten".

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Auch die für den 4. und 5. März geplanten Frauen-Qualispiele zwischen Tschechien und der Ukraine finden nicht wie geplant statt. In der Qualifikation für die Männer-WM 2023 werden beide Play-off-Duelle zwischen Finnland und der Ukraine als "Double-Header" bei den Nordeuropäern ausgetragen (16. und 20. März).

dpa

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