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Handball: Um Wurftraining zu simulieren - Bundesliga-Profis sollen Badminton spielen

Weil Wurftraining fehlt: Handball-Profis sollen Badminton spielen

Sport-Informations-Dienst (SID)

12.05.2020 | 08:19 Uhr

Badminton für die Handballer? Ein kurioser Vorschlag.
Image: Badminton für die Handballer? Ein kurioser Vorschlag. © Imago

Trainer der Handball-Bundesligisten empfehlen ihren Spielern ein ungewöhnliches Programm in der coronabedingten Zwangspause: Badminton als Ersatz für das fehlende Wurftraining.

"Der Bewegungsablauf ist sehr ähnlich, das kann eine Alternative sein", sagte Trainer Michael Roth von den Füchsen Berlin der Rhein-Neckar Zeitung nach einer Konferenz mit allen Coaches der Handball-Bundesliga (HBL).

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Anlass für die Schalte war die derzeit erschwerte Situation vieler Vereine nach dem Abbruch der Saison 2019/20 vor zwei Wochen. Den Teams fehlt es momentan an Trainingsmöglichkeiten, weshalb Roth und seine Kollegen eine erhöhte Verletzungsgefahr für die Schultern ihrer Spieler befürchten: "Wenn man jeden Tag mehrfach eine Wurfbewegung ausführt und diese plötzlich komplett fehlt, kann es gefährlich werden."

Trainingscamp für mehrere Mannschaften?

Die Trainer erarbeiteten in der mehrstündigen Videokonferenz mehrere Lösungsvorschläge, wie beispielsweise die Errichtung von Trainingscamps mit mehreren Mannschaften an einem Standort. Zudem wurde eine Führungsgruppe aus vier Bundesliga-Trainern gebildet, um die Interessen künftig der HBL und dem Deutschen Handballbund (DHB) zu vermitteln. Roth hofft auf einen starken Einfluss der Coaches: "Am Ende sind schließlich wir diejenigen, die die Vorgaben vor Ort mit den Spielern umsetzen müssen."

Sport-Informations-Dienst (SID)

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