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In letzter Sekunde! Magdeburg zieht ins DHB-Pokal-Finale ein

REWE Final Four

Sport-Informations-Dienst (SID)

09.04.2019 | 12:45 Uhr

2:19
REWE Final Four: Last-Second-Tor! Christian O'Sullivan bringt den SC Magdeburg mit dem Siegestreffer ins DHB-Pokal-Finale (Videolänge: 2:21 Minuten).

Der SC Magdeburg hat beim REWE Final Four um den DHB-Pokal das Endspiel erreicht. Der Bundesliga-Dritte besiegte die TSV Hannover-Burgdorf in einem wahren Halbfinal-Krimi in Hamburg mit 30:29 (15:11) und darf vom dritten Triumph nach 1996 und 2016 träumen.

Den Siegtreffer erzielte Christian O'Sullivan zwei Sekunden vor dem Ende. Bester Werfer auf dem Weg ins fünfte Pokalfinale der Magdeburger war Michael Damgaard mit 15 Treffern. Gegner am Sonntag ist der Sieger der Partie am Abend zwischen dem THW Kiel und den Füchsen Berlin.

Musche optimistisch

"Michael war überragend", lobte SCM-Linksaußen Matthias Musche seinen Mitspieler: "Das Spiel war ein hartes Stück Arbeit, aber wir freuen uns riesig, dass wir im Pokalfinale stehen. Jetzt holen wir uns den Cup - egal, wer da kommt."

Für den Vorjahresfinalisten Hannover erzielte Morten Olsen sieben Tore, Timo Kastening und Kai Häfner trafen je sechs Mal. Rechtsaußen Kastening sah in der 36. Minute wegen groben Foulspiels die Rote Karte.

Hand aufs Harz – der Handball-Podcast

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Das REWE Final Four steht vor der Tür!

Magdeburg mit starkem Selbstbewusstsein

Der 2019 noch ungeschlagene SCM war nach dem jüngsten 24:23-Erfolg in der Liga gegen den bis dahin verlustpunktfreien Tabellenführer SG Flensburg-Handewitt und zuletzt acht Siegen am Stück mit reichlich Selbstvertrauen in die Hansestadt gereist - und das war dem Team von Trainer Bennet Wiegert zunächst anzumerken.

REWE Final Four mit Magdeburg und THW Kiel live im TV und Stream

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Am Wochenende geht's rund im deutschen Handball. Im Halbfinale des DHB-Pokals spielen der SC Magdeburg, THW Kiel & Co. um den Einzug ins Finale. Sky überträgt alle Partien im TV!

Aggressiver in der Abwehr, zielstrebiger im Angriff und mit einem überragenden Damgaard: Angeführt von ihrem dänischen Weltmeister, der allein im ersten Abschnitt neun Mal traf, dominierte der SCM das Spiel von Beginn an. Vor allem gegen die aufmerksame Magdeburger 6:0-Deckung um Kroaten-Koloss Zeljko Musa fand Hannover 30 Minuten lang kein Mittel.

Hannover ging mit drei Toren in Führung

Dies änderte sich im zweiten Abschnitt nach dem umstrittenen Platzverweis gegen Kastening beim Stand von 13:16. Vorn ging Hannover angetrieben von Nationalspieler Kai Häfner nun mit deutlich mehr Entschlossenheit in die Aktionen, hinten hielt der zur Pause eingewechselte Urban Lesjak einen Ball nach dem anderen. Der starke Morten Olsen brachte die Niedersachsen beim 19:18 (43.) erstmals in Führung, Häfner erhöhte wenig später auf 24:21.

Doch Magdeburg ließ sich nicht beirren, kämpfte sich vor allem dank des unwiderstehlichen Damgaard zurück und entschied den Krimi vor 13.200 Zuschauern in der ausverkauften Barclaycard-Arena am Ende für sich.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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