Gilgeous-Alexander nicht zu stoppen: Thunder schlagen Suns erneut und stehen vor Sweep
Die Oklahoma City Thunder setzen ihre Machtdemonstration in den NBA-Playoffs fort.
23.04.2026 | 07:38 Uhr
Angeführt von einem überragenden Shai Gilgeous-Alexander gewann das Team aus der Western Conference auch Spiel 2 gegen die Phoenix Suns deutlich mit 120:107 und liegt in der Serie nun komfortabel mit 2:0 vorne.
Die Oklahoma City Thunder haben in der ersten Runde der NBA‑Playoffs auch Spiel 2 gegen die Phoenix Suns für sich entschieden und stehen nun kurz davor, die Serie frühzeitig zu kontrollieren. Beim 120:107‑Erfolg vor heimischem Publikum war Shai Gilgeous-Alexander erneut der alles überragende Akteur.
Der MVP-Kandidat erzielte 37 Punkte, verteilte neun Assists und war über die gesamte Spielzeit kaum zu bremsen. Besonders in den entscheidenden Phasen übernahm der Guard Verantwortung und führte die Thunder mit großer Ruhe und Effizienz zum zweiten Sieg in Serie. Bereits zur Halbzeit hatte Oklahoma City eine Führung herausgespielt und legte im dritten Viertel (35:20) den Grundstein für den Erfolg.
Suns halten lange dagegen
Phoenix hielt lange dagegen und zeigte im Vergleich zum deutlichen Auftaktspiel eine klare Leistungssteigerung. Dillon Brooks war mit 30 Punkten bester Werfer der Suns, Devin Booker steuerte 22 Zähler bei. Dennoch fehlte den Gästen in den entscheidenden Momenten die defensive Stabilität, um den Offensivdruck der Thunder entscheidend zu stoppen.
Neben Gilgeous-Alexander überzeugte bei OKC auch Isaiah Hartenstein, der mit zehn Rebounds die Bretter kontrollierte. Die Gastgeber präsentierten sich erneut sehr ausgeglichen, bewegten den Ball gut und trafen konstant von außen - ein klarer Vorteil gegenüber den Suns, die defensiv immer wieder rotieren mussten.
Thunder voll auf Kurs
Mit dem zweiten Erfolg im Paycom Center verschaffen sich die Thunder eine ideale Ausgangslage. Noch nie verloren sie in dieser Saison ein Heimspiel in den Playoffs, und das Selbstvertrauen ist nach zwei dominanten Auftritten spürbar gewachsen. Für Phoenix wächst dagegen der Druck vor den nun anstehenden Heimspielen.
Spiel 3 steigt in Arizona - dort müssen Booker & Co. dringend eine Reaktion zeigen, um ein frühes Aus zu verhindern. Oklahoma City hingegen fehlt nur noch ein weiterer Schritt, um die Serie früh in die eigene Richtung zu lenken.
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