Avalanche schlagen Wild erneut und bauen Serienführung aus
Die Colorado Avalanche bleiben in den Stanley‑Cup‑Playoffs weiter makellos.
06.05.2026 | 08:05 Uhr
Der Top‑Seed setzte sich auch in Game 2 gegen die Minnesota Wild um Nico Sturm durch und geht mit einer komfortablen Serienführung in die Auswärtsspiele.
Die Colorado Avalanche haben auch Game 2 der Western‑Conference‑Semifinals für sich entschieden und ihre Führung in der Serie gegen die Minnesota Wild auf 2:0 ausgebaut. Beim 5:2‑Heimsieg im Ball Arena war einmal mehr Nathan MacKinnon der überragende Akteur.
Der Superstar der Avalanche erzielte ein Tor und bereitete zwei weitere Treffer vor. Insgesamt zeigte Colorado eine deutlich stabilere Leistung als noch im Serienauftakt - besonders auf den Special‑Teams machte der Favorit den Unterschied. Während Minnesota torlos in Überzahl blieb, nutzte die Avalanche ihre Powerplays konsequent. Nico Sturm blieb in 12:43 Minuten Eiszeit ohne Torbeteiligung.
Colorado erwischt besseren Start
Colorado erwischte den besseren Start: Martin Necas traf bereits früh zur Führung, ehe Kirill Kaprizov nur Sekunden später mit einem Breakaway ausglich. Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Gabriel Landeskog brachte die Avalanche mit einem Powerplay‑Treffer erneut in Front - vorbereitet von MacKinnon, der das Spieltempo dauerhaft bestimmte.
Im zweiten Drittel baute Colorado den Vorsprung weiter aus. Nicolas Roy traf nach einem schnellen Gegenstoß zum 3:1. Minnesota hielt im Spiel fünf‑gegen‑fünf phasenweise gut mit, scheiterte jedoch immer wieder an Avalanche‑Goalie Scott Wedgewood, der mit 29 Paraden einen sicheren Rückhalt bot.
Spätestens im dritten Drittel sorgte erneut Nathan MacKinnon für die Vorentscheidung. Mit einem sehenswerten One‑Timer im Powerplay erhöhte der Kanadier auf 4:1. Zwar verkürzte Marcus Johansson nochmals auf 2:4, doch echte Spannung kam nicht mehr auf. Valeri Nichushkin besorgte mit einem Empty‑Net‑Goal schließlich den Endstand.
Wild‑Goalie Gustavsson erstmals in diesen Playoffs im Einsatz
Für die Avalanche war es der nächste überzeugende Auftritt in diesen Playoffs: Das Team ist weiterhin ungeschlagen und bestätigte einmal mehr seine Ambitionen auf den Stanley Cup. Neben MacKinnon überzeugten Necas und Landeskog mit jeweils einem Tor und einer Vorlage.
Minnesota kämpfte zwar engagiert, verpasste es jedoch, aus seinen Chancen Kapital zu schlagen. Wild‑Goalie Filip Gustavsson, erstmals in diesen Playoffs im Einsatz, hielt seine Mannschaft mit mehreren starken Paraden lange im Spiel, war bei den vier regulären Gegentoren jedoch machtlos.
Die Serie wechselt nun nach St. Paul, wo die Wild in Game 3 unter Zugzwang stehen. Die Avalanche hingegen reisen mit breiter Brust an - und mit der klaren Botschaft, dass derzeit kaum ein Team an ihnen vorbeiführt.
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