Tadej Pogacar stürzt bei der Vuelta 2026 schwer und muss aufgeben: Tour-de-France-Sieger im Krankenwagen abtransportiert

Tadej Pogacar hat die Vuelta a Espana 2026 nach einem schweren Sturz auf der achten Etappe vorzeitig beendet. Der Weltmeister verletzte sich an Schulter und Kopf und musste im Krankenwagen abtransportiert werden.

Tadej Pogacar ist bei der Vuelta nach einem schweren Sturz ausgestiegen.
Image: Tadej Pogacar ist bei der Vuelta nach einem schweren Sturz ausgestiegen.  © DPA pa

Der Tour-de-France-Champion stürzte rund 32 Kilometer vor dem Ziel in Xeraco kopfüber. Pogacar lag zu diesem Zeitpunkt souverän an der Spitze der Gesamtwertung.

Radsport-Superstar Tadej Pogacar ist bei der Spanien-Rundfahrt schwer gestürzt und auf der achten Etappe verletzungsbedingt ausgestiegen. Der Slowene kollidierte 32 Kilometer vor dem Ziel auf dem Weg nach Xeraco an der Mittelmeerküste mit anderen Fahrern im Peloton und hielt sich in der Folge den linken Arm. An der linken Schulter war eine Schnittwunde zu sehen, im Gesicht Abschürfungen. Pogacar ging selbständig in den Krankenwagen und wurde behandelt.

Pogacar stieg erstmals bei einer Grand Tour vorzeitig aus. "Das schmerzt. Nicht das Ende, auf das irgendjemand gehofft hatte", schrieb die Vuelta. Schnell gab es auf den Radsport-Portalen zahlreiche Genesungswünsche an Pogacar.

Über die Schwere der Verletzung konnte UAE-Sportdirektor Matxin Fernandez noch nichts sagen. "Er wollte weitermachen, aber die Schulter hat unglaublich wehgetan. Er hat geblutet an der Augenbraue. Er musste genäht werden", sagte der Spanier und ergänzte mit Blick auf den Crash: "Dafür ist keiner verantwortlich. Das sind Sachen, die im Radsport passieren. Wir wissen nicht genau, was passiert ist."

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Pogacar muss auf ersten Vuelta-Triumph warten

Der fünfmalige Tour-de-France-Gewinner war mit einem Vorsprung von 3:50 Minuten in die achte Etappe gegangen und lag auf der Jagd nach seinem ersten Triumph bei der Vuelta damit komfortabel in Führung. Er hatte auf den ersten sieben Etappen insgesamt drei Tagessiege gefeiert und nur fünf Wochen nach seinem Triumph bei der Frankreich-Rundfahrt mit gewohnter Dominanz beeindruckt.

Ende September steht noch die WM in Montreal an, wo Pogacar (UAE Team Emirates-XRG) eigentlich seinen dritten Weltmeistertitel in Folge anstrebt - die Fortsetzung der Saison scheint nun aber offen.

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Coquard schnappt sich den Tagessieg

Den Tagessieg sicherte sich im Massensprint der Franzose Bryan Coquard vom Team Cofidis vor dem Dänen Mads Pedersen (Lidl-Trek). Neuer Gesamtführender ist der Spanier Enric Mas vor dem Österreicher Felix Gall (Decathlon CMA CGM/+1:11 Minuten) und Vuelta-Rekordsieger Primoz Roglic (Slowenien/+1:33 Minuten) vom deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe - nach dem Aus von Pogacar scheint der Kampf um das Rote Trikot wieder völlig offen.

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Die neunte Etappe am Sonntag über 187,4 km hoch zum Alto de Aitana wird vor dem ersten Ruhetag am Montag ein echter Härtetest.

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