Novak Djokovic zieht sich aus Spielergewerkschaft PTPA zurück

Novak Djokovic verlässt die von ihm mitgegründete Spielergewerkschaft PTPA. Aus Sicht des Tennisstars stimmen seine Werte nicht mehr mit denen der Organisation überein.

Image: Novak Djokovic zieht sich aus der Spielergewerkschaft zurück.

Novak Djokovic zieht sich aus der von ihm mitgegründeten Spielergewerkschaft PTPA zurück.

Er habe nach reiflicher Überlegung beschlossen, auszutreten, teilte der Serbe über seine Kanäle in den sozialen Medien mit. "Diese Entscheidung ist begründet auf anhaltende Bedenken hinsichtlich Transparenz, Führung und der Art und Weise, wie meine Stimme und mein Image dargestellt wurden", erklärte der 24-malige Grand-Slam-Champion.

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Djokovic hatte die Professional Tennis Players Association im August 2020 mit dem damaligen kanadischen Tennisprofi Vasek Pospisil gegründet. Die frühere Nummer eins der Weltrangliste wollte mit der Spielergewerkschaft erreichen, dass die Interessen der Profis besser vertreten werden.

Djokovic: Stimmt nicht mit meinen Werten überein

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"Ich bin stolz auf die Vision, die Vasek und ich bei der Gründung der PTPA geteilt haben, nämlich den Spielern eine stärkere, unabhängige Stimme zu geben - aber es ist klar geworden, dass meine Werte und mein Ansatz nicht mehr mit der aktuellen Ausrichtung der Organisation übereinstimmen", schrieb der 38-Jährige. Welche konkreten Themen zum Bruch mit der Gewerkschaft führten, gab Djokovic in seinen Posts nicht an.

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Die PTPA hatte im März vergangenen Jahres rechtliche Schritte gegen die Profi-Organisationen ATP und WTA, den Weltverband ITF und die Integritätsagentur des Sports eingeleitet und ihnen ein "Kartell" sowie ein "korruptes, illegales und missbräuchliches System" vorgeworfen.

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Er werde sich weiterhin auf sein Tennis, seine Familie und seinen Beitrag zum Sport konzentrieren, äußerte Djokovic. "Und zwar auf eine Weise, die meinen Prinzipien und meiner Integrität entspricht."

dpa

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