Der Traum vom nächsten Coup ist geplatzt: Titelverteidigerin Madison Keys ist bei den Australian Open bereits im Achtelfinale gescheitert. Die 30 Jahre alte US-Amerikanerin verlor gegen ihre starke Landsfrau Jessica Pegula mit 3:6, 4:6.
Nach nur 78 Minuten verwandelte Pegula ihren ersten Matchball und fiel ihrer guten Freundin am Netz um den Hals. "Ich habe wirklich gut gespielt, den Ball gut gesehen und ihn wie während des gesamten Turniers sehr gut getroffen", sagte Pegula, auf die im Viertelfinale am Mittwoch ein weiteres US-Duell mit Amanda Anisimova wartet.
Letztjähriger Triumph in Melbourne
Vergangenes Jahr hatte Keys in Melbourne ihren größten Karriereerfolg gefeiert. In einem hochklassigen Finale schlug sie überraschend Aryna Sabalenka und verhinderte den dritten Erfolg der Belarussin bei den Australian Open in Folge. Keys und Pegula hatten vor ihrem Achtelfinalduell noch gemeinsam einen Podcast aufgenommen.
Swiatek kegelt Maddison raus
Die sechsmalige Grand-Slam-Siegerin Iga Swiatek zog dank eines souveränen Auftritts ins Viertelfinale ein. 6:0, 6:3 hieß es nach einer einseitigen Partie gegen die klare Außenseiterin.
Am Feiertag "Australia Day" hofften die heimischen Fans auf eine Sensation durch die Lokalmatadorin, doch die Polin ließ das Publikum von Beginn an nicht zu einem Faktor werden. Im zweiten Satz gelangen Inglis zumindest drei Spielgewinne, die die 28-Jährige fast wie einen Match-Erfolg feierte.
Im Viertelfinale gegen Rybakina
Inglis, der Nummer 168 der Welt, war mit dem Achtelfinaleinzug bereits der größte Erfolg ihrer Karriere gelungen. Nach ihrem Zweitrundensieg gegen Laura Siegemund profitierte sie vom Rückzug der Japanerin Naomi Osaka. "Die Punkte, das Geld, die Erfahrung, die Fans, die Plätze, auf denen ich spielen darf ... es ist ehrlich gesagt unglaublich, es ist wie ein Traum", hatte sie vor dem Match gegen Swiatek dem Sender Channel Nine gesagt: "Dieses Geld verändert mein Leben."
Swiatek trifft im Viertelfinale am Mittwoch nun auf Jelena Rybakina aus Kasachstan. Die Wimbledonsiegerin von 2022 ließ Elise Mertens keine Chance und siegte mit 6:1, 6:3. "Ich habe viel besser gespielt als in der vorherigen Runde und gut aufgeschlagen", sagte Rybakina, die die Partie mit zehn Assen abschloss.
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