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Barbara Rittner verlässt den Deutschen Tennis Bund

Nach fast zwei Jahrzehnten: Rittner verlässt den DTB

Barbara Rittner (r.) hat auch großen Anteil an den Erfolgen von Angelique Kerber
Image: Barbara Rittner (r.) hat auch großen Anteil an den Erfolgen von Angelique Kerber  © DPA pa

Barbara Rittner verlässt nach fast zwei Jahrzehnten den Deutschen Tennis Bund. Das gab der Verband am Sonntag bekannt.

Die frühere Top-30-Spielerin und Fed-Cup-Siegerin von 1992 arbeitet seit 2009 beim DTB in verantwortlichen Positionen, darunter als Bundestrainerin, Fed-Cup-Chefin und Head of Women's Tennis. Ihr Vertrag endet im Februar. Unter Rittner entwickelten sich Angelique Kerber, Andrea Petkovic, Sabine Lisicki und Julia Görges zu Weltklassespielerinnen.

"Ich bin stolz auf die vielen Spielerinnen, die wir auf ihrem Weg nach oben unterstützt haben und auf die Erfolge, die wir gemeinsam mit ihnen feiern durften", sagte Rittner. Die 50-Jährige gab zu, dass ihr die Entscheidung nach 19 Jahren im Dienst des DTB nicht leicht gefallen sei: "Doch jetzt ist der richtige Zeitpunkt für eine Veränderung."

"Barbara, Du hast einen tollen Job gemacht!!!", kommentierte die deutsche Tennisikone Boris Becker, früher Herrenchef im DTB, bei Instagram: "Der DTB wird dich noch vermissen..."

Zeit für eine Veränderung

Wer auf Rittner als Chef-Bundestrainerin der Frauen folgt, steht noch nicht fest. Für die Nationalmannschaft im heutigen Billie Jean King Cup (früher Fed Cup) ist bereits seit längerem Ex-Profi Rainer Schüttler verantwortlich. 2014 hatte Rittner mit Kerber, Petkovic, Görges, Lisicki und Anna-Lena Grönefeld das Finale in Prag erreicht, dort jedoch gegen Tschechien verloren.

"Barbara Rittner hat sowohl als Spielerin als auch als Trainerin große Verdienste um das deutsche Tennis erworben", sagte DTB-Vizepräsident Helmut Schmidbauer: "Mit ihrem großen Fachwissen und ihrer starken Persönlichkeit hat sie im Leistungssport immer wieder wichtige Impulse gesetzt. Gemeinsam sind wir nun zu der Überzeugung gelangt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt gekommen ist, einen anderen, neuen Weg einzuschlagen."

SID

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