Bitteres Halbfinal-Aus für Jan-Lennard Struff beim ATP-Turnier in Basel
Jan-Lennard Struff hat den erneuten Einzug in ein ATP-Finale knapp verpasst. Der deutsche Tennisprofi vergab im Halbfinale von Basel einen Matchball und musste sich dem Tschechen Jiri Lehecka nach großem Kampf in drei Sätzen geschlagen geben.
31.10.2026 | 19:34 Uhr
Nur wenige Punkte fehlten Jan-Lennard Struff zum nächsten Finaleinzug. Nach starkem Beginn und einem Matchball im zweiten Satz drehte Jiri Lehecka die Partie jedoch noch. Für den Deutschen bleibt nach einem starken Turnierlauf dennoch ein deutlicher Sprung in der Weltrangliste.
Tennisprofi Jan-Lennard Struff hat in einem Krimi seinen zweiten Final-Einzug auf der ATP-Tour binnen acht Tagen verpasst. Der 36 Jahre alte Warsteiner vergab im Halbfinale des Hallenturniers von Basel gegen den Tschechen Jiri Lehecka einen Matchball und unterlag trotz einer phasenweise erneut starken Leistung 6:3, 5:7, 4:6. In der Vorwoche hatte er im engen Endspiel von Brüssel gegen den Niederländer Tallon Griekspoor verloren.
Die nächste Chance auf Titel Nummer zwei ist dahin
Struff, der im vierten Aufeinandertreffen mit Lehecka die vierte Niederlage kassierte, darf sich mit rund 140.000 Euro Preisgeld und dem Sprung in der Weltrangliste von Platz 47 auf 39 trösten. Der Titelgewinn 2024 in München bleibt allerdings sein vorerst einziger.
Lehecka spielt am Sonntag gegen den Monegassen Valentin Vacherot in seinem neunten Finale um seinen dritten Karriere-Titel. 2026 hat er die Endspiele von Miami (gegen Jannik Sinner) und Tokio (gegen Carlos Alcaraz) verloren.
Struff startet furios gegen Lehecka
Zwei Tage nach seinem Überraschungssieg gegen den großen Novak Djokovic war Struff im Duell mit dem aktuellen Weltranglisten-21. hellwach, nahm dem zwölf Jahre jüngeren Lehecka sogleich den Aufschlag ab. Bei seinem eigenen Service ließ der Routinier erneut lange kaum etwas zu.
Ein Matchball verändert die Partie
In einem deutlich engeren zweiten Durchgang vergab Struff bei 5:4 einen Matchball und kassierte danach das entscheidende Break. Lehecka legte nach, startete mit dem nächsten Break in den Entscheidungssatz. Struff rannte dem Rückstand vergeblich hinterher, auch weil Lehecka immer besser aufschlug und letztlich 22 Asse servierte.
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