Entscheidung gefallen! Union will Thuns Meistertrainer Mauro Lustrinelli

Er ist der Architekt des größten Fußballmärchens der vergangenen Jahre.

Mauro Lustrinelli soll neuer Union-Coach werden.
Image: Mauro Lustrinelli soll neuer Union-Coach werden.  © DPA pa

Mauro Lustrinelli hat den FC Thun als Aufsteiger zur schweizer Meisterschaft geführt - zuletzt gelang dem 1.FC Kaiserslautern dieses Kunststück 1998. Der Weg des Meistertrainers soll jetzt in die Bundesliga führen.

Von Lisa de Ruiter, Dennis Bayer & Patrick Berger

Nach exklusiven Sky Sport Informationen ist die Trainerentscheidung bei Union Berlin intern schon gefallen: Mauro Lustrinelli soll die Eisernen zur kommenden Saison übernehmen. Die Union-Bosse Horst Heldt und Dirk Zingler befinden sich bereits in weit fortgeschrittenen Gesprächen mit dem 50-Jährigen.

Bereits im Winter waren mehrere Bundesligisten an einer Verpflichtung interessiert (Sky Sport berichtete exklusiv), der Schweizer blockte allerdings alles ab, wollte unbedingt die Sensation mit dem FC Thun schaffen. Nach dem Meistercoup am dritten Mai wurde das Interesse sowohl aus Deutschland als auch Italien nochmal deutlich konkreter.

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Lustrinelli kann sich Union sehr gut vorstellen

Alles deutet jetzt darauf hin, dass sich Union gegen die große Konkurrenz durchsetzt. Vor allem die letzten Gespräche mit Heldt und Zingler haben Lustrinelli überzeugt: Der Meistertrainer kann sich ein Engagement in der Hauptstadt sehr gut vorstellen. Allerdings müssen sich jetzt auch noch die Vereine einigen: In Thun hat der 50-jährige Schweizer noch einen Vertrag bis 2028.

Lustrinelli steht für geradlinigen, offensiven Fußball und gilt als ausgezeichneter Motivator. "Lustrinelli zeichnet aus, dass er eine klare Spielidee hat. Die will er jeden Tag, in jedem Spiel, in jeder Übung umsetzen und das konsequent. Darum können wir auch nie nachlassen, er verlangt sehr viel Energie und Power. Das zeichnet ihn auch als Menschen aus, dass er mit sehr viel Leidenschaft und Energie dabei ist. Er lebt es uns vor und wir probieren es auf den Platz zu bringen", erklärte Thuns Vize-Kapitän Leonardo Bertone im April gegenüber Sky Sport. In Thun und bei seinen vorherigen Posten als Schweizer Jugendnationaltrainer hat Lustrinelli zudem nachgewiesen, dass er ein Händchen dafür hat, junge Spieler weiterzuentwickeln.

Ein weiterer Pluspunkt: 2013 arbeitete Lustrinelli als Co-Trainer in Thun unter Urs Fischer. Läuft alles nach Plan, kann der 50-Jährige in der kommenden Saison die Erfolgsgeschichte weiterschreiben, die sein ehemaliger Chef 2018 in Berlin begonnen hat.

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