Verlängerung? Schlotterbeck versetzt Dortmund in Schockstarre!
Sky Sport hatte vor wenigen Tagen bestätigt: In den Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck gibt es nun eine Einigung in den wesentlichen Vertragsdetails.
31.03.2026 | 09:19 Uhr
Der 26 Jahre alte Innenverteidiger soll einen Vertrag bis 2031 bekommen, dazu ein Gehalt von bis zu 14 Millionen Euro brutto pro Jahr, was ihn zum internen Topverdiener machen würde. Hinzu käme eine Ausstiegsklausel ab dem Jahr 2027.
BVB-intern hatte man die Hoffnung, dass er nach der Länderspielpause womöglich noch bis zum Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart am kommenden Samstag unterschreibt (Sky Sport berichtete darüber am Montag).
Diesen Planungen schiebt Schlotterbeck nun einen Riegel vor, sagt offen und ehrlich am späten Montagabend nach dem 2:1-Erfolg gegen Ghana und nach neuen Entwicklungen: "Ich muss das klar dementieren. So weit sind wir leider nicht. Ich habe lange mit Sebastian (Kehl, Anm. d. Red.) verhandelt. Sebastian ist jetzt leider nicht mehr da. Natürlich hat mich Ole (Book, Anm. d. Red.) auch schon angerufen. Daher bin ich sehr verwundert über die Berichterstattung." Schlotterbeck macht klar: "Wir sind noch nicht so weit, dass irgendwas kurz davor steht. Wahrscheinlich werden Ole und Lars (Ricken, Anm. d. Red.) jetzt meine Ansprechpartner sein."
"Jetzt muss ich schauen"
Sky Sport fragte erneut nach: Besteht die Gefahr, dass Sie nicht verlängern? "Was heißt Gefahr? Sebastian ist nicht mehr da und ich habe lange mit ihm verhandelt. Ich hätte in den nächsten Wochen wahrscheinlich eine Entscheidung getroffen, aber jetzt hat sich die Situation ein bisschen verändert. Jetzt muss ich schauen. Ich werde mit Ole auf jeden Fall die Gespräche führen, aber es ist noch nicht so, dass man darüber schreiben kann, dass ich kurz vor einer Verlängerung stehe. Deshalb muss ich dazu was sagen."
Schlusssatz Schlotterbeck: "Es ist jetzt blöd für die BVB-Fans, aber es ist auch keine einfache Situation für mich, denn im letzten Moment ist Sebastian gegangen."
Ehrliche Sätze, die den BVB mit dem neuen Sportdirektor Book und vor allem Sport-Geschäftsführer Ricken jetzt unter Zugzwang bringen. Schlotterbecks Vertrag läuft 2027 aus. Die Verantwortlichen sowie Trainer Niko Kovac machten zuletzt mehrfach deutlich, dass sie sich eine zeitnahe Schlotterbeck-Entscheidung wünschen. Um Planungssicherheit zu haben und für Ruhe zu sorgen. Daraus wird jetzt erstmals nichts …
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