Michael Owen kritisiert Harry-Kane-Wechsel zu Bayern München – Bundesliga sei durchschnittlich

Michael Owen kritisiert Harry Kane und dessen Wechsel zum FC Bayern München scharf. Der Ex-Stürmer hält die Bundesliga für zu schwach im Vergleich zur Premier League.

Harry Kane steht seit Sommer 2023 beim FC Bayern München unter Vertrag.
Image: Harry Kane steht seit Sommer 2023 beim FC Bayern München unter Vertrag.  © Imago

Michael Owen bezeichnet Harry Kane als besten englischen Stürmer der Geschichte, sieht aber dessen Bayern-Wechsel kritisch. Für ihn hätte Kane in England bleiben sollen.

Michael Owen sorgt mit klaren Worten für Diskussionen um Harry Kane und den FC Bayern München. In seiner Kolumne der Daily Mail schreibt der frühere Liverpool- und Real-Stürmer: "Mein einziger Kritikpunkt an Harry ist sein Wechsel zu Bayern München. (...) Seine Spielweise ist so reif: wie er sich ins Mittelfeld fallen lässt, Angriffe einleitet und sie dann auch selbst abschließt. Aber gemessen an seiner Karriere, ist er besser als die Bundesliga."

Woche für Woche spiele Kane in einer dominanten Mannschaft, die das Spiel kontrolliere und zahlreiche Chancen erarbeite. Für Owen ist das Niveau der Liga insgesamt zu gering. Abgesehen vom FC Bayern sei die Bundesliga "sehr durchschnittlich". Meisterschaften mit München zu gewinnen, seien kein wirklicher Maßstab, "denn die Bayern gewinnen diese Titel ohnehin fast immer".

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Kane hätte nach Manchester gehen sollen

Für Owen wäre es die größere Leistung gewesen, erfolgreichster Torschütze in der Geschichte der Premier League zu werden.

"Nach Ablauf seines Vertrags bei Tottenham hätte er sich zudem seinen nächsten Verein aussuchen können. Manchester United hätte Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt, um ihn zu verpflichten. Wahrscheinlich hätte er schon vor Erling Haalands Wechsel zu Manchester City dorthin gehen sollen", kritisiert Owen.

Das ändere aber nichts an Owens Wertschätzung für Kane. "Manche Spieler bringen Anlagen mit, die man schlichtweg nicht erlernen kann: eine enorme Schnelligkeit, eine außergewöhnliche Balance. Doch Harrys größte Gabe ist nicht körperlicher, sondern mentaler Natur", betont der 89-malige englische Nationalspieler. Bei ihm sei nichts Zufall. "Er hat sich selbst geformt."

Mit 82 Treffern ist Kane Englands Rekordtorjäger. Beim 2:0 im letzten WM-Gruppenspiel gegen Panama erzielte er zudem sein elftes WM-Tor, womit er Gary Lineker (10) endgültig übertraf.

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Durch seinen Treffer zum 2:0 gegen Panama ist Harry Kane nun mit elf Treffern alleiniger WM-Rekordschütze. Das macht den Bayern-Stürmer natürlich stolz, trotzdem dankt er auch seinen Mitspielern.

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