Routinier Mathieu Serradori gewann den zweiten Teil der Marathon-Etappe über 421 km aus dem provisorischen Biwak ins saudische Bischa, für den Franzosen im Fahrzeug des südafrikanischen Herstellers Century war es der zweite Tagessieg bei der wichtigsten Offroad-Rallye der Welt.
Seinen ersten hatte er bei der Ausgabe 2020 gefeiert.
Bei der nun zehnten Etappe der diesjährigen Dakar erlebte die Rallye ihren zehnten Tagessieger. Serradori setzte sich mit 6:12 Minuten Vorsprung auf Al-Attiyah durch, dem dieses Ergebnis zur Rückkehr an die Spitze des Gesamtklassements genügte. Die beiden Spanier Nani Roma und Carlos Sainz senior (beide Ford), zuvor Al-Attiyahs härteste Konkurrenten, fielen zurück: Roma verlor gut 20 Minuten, für Sainz waren es auch aufgrund einer Zeitstrafe gar 45 Minuten.
In der Gesamtwertung hat Al-Attiyah nun 12 Minuten Vorsprung auf den Südafrikaner Henk Lategan (Toyota), 12:50 Minuten sind es auf Roma. Bis zur Entscheidung am Samstag sind noch drei Etappen mit mehr als 750 gewerteten Kilometern zu absolvieren.
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