Zum Inhalte wechseln

Olympia News: Human Rights Watch ruft zu Boykott der Peking-Spiele auf

Human Rights Watch ruft zu Boykott der Peking-Spiele auf

Russland veranstaltete zuletzt 2014 die Olympischen Winterspiele.
Image: Die Diskussionen um die olympischen Spiele nehmen nicht ab.  © DPA pa

Kenneth Roth, Chef der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch, hat weitere Regierungen zum Boykott der Olympischen Winterspiele in Peking aufgerufen.

Das Regime in China nutze die Spiele "eindeutig, um ihre schreckliche Unterdrückung reinzuwaschen oder unter sportlichen Erfolgen zu verbergen", sagte Roth im Interview mit der französischen Nachrichtenagentur AFP.

DAZN-Spiele ganz einfach über SkyQ schauen

DAZN-Spiele ganz einfach über SkyQ schauen

DAZN jetzt über Sky buchen und alle Bundesliga-Spiele mit SkyQ auf einer Plattform und Rechnung genießen. Alle Infos.

Die USA, Australien, Kanada und Großbritannien haben bereits angekündigt, dass sie keine offiziellen Vertreter zu den Spielen (4. bis 20. Februar) entsenden würden. Die Athleten aus diesen Ländern werden sehr wohl an den Wettkämpfen teilnehmen. In Deutschland läuft die Debatte, angestrebt wird eine gemeinsame Lösung innerhalb der EU.

Roth nimmt auch Sponsoren in die Pflicht

Roth ist der Ansicht, dass Regierungen "nicht einfach behaupten können, dass alles normal ist. Zumindest sollte sich die internationale Gemeinschaft dem diplomatischen Boykott der Spiele anschließen", sagte er. Auch Sponsoren nahm der US-Amerikaner in die Pflicht: "Anstatt bei der Geldwäsche zu helfen, sollten sie darauf hinweisen, was in Xinjiang passiert."

Bitte verwende den Chrome-Browser, um unseren Videoplayer mit optimaler Leistung nutzen zu können!

China zu Omikron:

HRW und weitere Menschenrechtsorganisationen werfen dem kommunistischen Regime vor, mehr als eine Million Uiguren in politischen Umerziehungslagern interniert zu haben. Peking bestreitet diese Zahl und spricht von "Berufsbildungszentren", welche die Bevölkerung nach Anschlägen, die Islamisten oder uigurischen Separatisten zugeschrieben werden, von einer Radikalisierung abhalten sollen.

Das neue Zuhause der NHL: Sky sichert sich Übertragungsrechte bis 2025

Das neue Zuhause der NHL: Sky sichert sich Übertragungsrechte bis 2025

Leon Draisaitl und die beste Eishockey-Liga der Welt haben ab sofort ein neues Zuhause. Sky Deutschland erwirbt umfangreiche Übertragungsrechte an der National Hockey League (NHL). Alle Infos.

Roth begrüßte, dass offenbar mehr Länder bereit seien, China bei den Vereinten Nationen zu kritisieren, und äußerte die Hoffnung, dass die Hohe Kommissarin für Menschenrechte bald einen Bericht über Xinjiang veröffentlichen werde. Michelle Bachelet, die Leiterin des Hochkommissariats, fordert seit Jahren von Peking einen "bedeutenden und ungehinderten Zugang" zu Xinjiang, doch bisher war ein solcher Besuch nicht gestattet. Indessen warf Roth UN-Generalsekretär Antonio Guterres, der die Spiele besuchen soll, vor, "völlig still zu sein und sich zu weigern, die chinesische Regierung zu kritisieren".

SID

Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.

Weiterempfehlen: