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Snooker News: Robertson gewinnt das Masters im Alexandra Palace

Sechster Triple-Crown-Titel! Robertson gewinnt Snooker-Masters

Neil Robertson hat nach 2012 zum zweiten Mal in seiner Karriere das Masters gewonnen.
Image: Neil Robertson hat nach 2012 zum zweiten Mal in seiner Karriere das Masters gewonnen.  © DPA pa

Neil Robertson hat mit dem Masters das erste Triple-Crown-Event des Snooker-Jahres gewonnen. Der 39-jährige Australier setzte sich im Endspiel im Londoner Alexandra Palace klar mit 10:4 gegen Barry Hawkins durch.

In der ersten Session schenkten sich beide Finalisten zunächst nicht. Hawkins schnappte sich einen umkämpften ersten Frame, Robertson schaffte dank eines 50er-Breaks den sofortigen Ausgleich.

Anschließend legte der Australier nach und spielte mit einer 105 das erste Century Break des Finals. Doch Hawkins blieb dran und sicherte sich auch den zweiten umkämpfen Durchgang. Mit 2:2 ging es in die Pause.

Neil Robertson im Finale beim Masters gegen Barry Hawkins.
Image: Neil Robertson im Finale beim Masters in Aktion.  © DPA pa

Hawkins hält nur zu Beginn mit

Nach dem Invertal reichte "The Hawk" ein 60er-Break nicht zum Framegewinn, Robertson holte sich auf Schwarz die Führung wieder. Im sechsten Durchgang spielte der Masters-Champion von 2012 gleich zwei Breaks von 54 Punkten und stellt somit auf 4:2.

Im siebten Frame brauchte Robertson im Endspiel auf die Farben bereits Snooker, als Hawkins mit einem Fluke auf Grün den Durchgang endgültig für sich entschied. Doch "The Thunder from Down Under" hatte in der ersten Session das letzte Wort und ging dank einer 73 mit einem 5:3-Vorsprung in die entscheidende Abendsession.

Barry Hawkins im Finale beim Masters gegen Neil Robertson.
Image: Barry Hawkins im Finale beim Masters gegen Neil Robertson.  © DPA pa

Robertson zieht die Zügel an

Dort teilten sich die beiden Kontrahenten die ersten beiden Frames. Robertson schnappte sich den elften Durchgang mit einem 50er-Break, Hawkins konterte im Frame darauf mit einer 69 und verkürzte auf 4:6. Es sollte allerdings das letzte Framegewinn für den 42-jährigen Engländer bleiben.

Denn Robertson setzte zu einem starken Schlussspurt an, erhöhte zunächst mit einer 68 auf 7:4 und gewann auch den achten Durchgang mit einigen kleineren Breaks. Die Vorentscheidung fiel dann im 13. Durchgang, wo Robertson mit einer 114, seinem zweiten Century Break im Finale, den Spielstand auf 9:4 schraubte.

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Robertson klettert in den Ranglisten

Anschließend holte sich der Mann aus Melbourne auch den 14. Frame und sicherte damit seinen zweiten Masters-Titel nach 2012. Es ist nach der WM 2010 sowie den drei Erfolgen bei der UK Championship (2013, 2015 und 2020) der insgesamt sechste Triple-Crown-Titel für Robertson.

Damit zog er in der All-Time-Liste an Alex Higgins vorbei, nur sechs Spieler haben in ihren Karrieren mehr Erfolge bei den drei wichtigsten Turnieren des Snooker-Jahres geholt. Zudem war es der 22. Ranglistenturniersieg für Robertson, damit zog er mit Judd Trump gleich. In dieser Liste liegen nur noch fünf Spieler vor ihm.

Mehr zum Autor Peer Kuni

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