Audi-Boss Gernot Döllner äußert sich zum holprigen F1-Einstand

Noch läuft die Formel-1-Debütsaison von Audi höchstens mittelmäßig. Was der Konzernboss vor dem Europa-Auftakt in Monaco dazu sagt.

Audi hat nach fünf Saisonrennen zwei Punkte eingefahren und steht in der Konstrukteurswertung auf dem neunten Platz.
Image: Audi hat nach fünf Saisonrennen zwei Punkte eingefahren und steht in der Konstrukteurswertung auf dem neunten Platz.  © Imago

Trotz des holprigen Starts von Audi in die Formel-1-Debütsaison sieht Vorstandschef Gernot Döllner das Team voll im Plan.

Die Erwartungen des Konzerns für den Einstieg in die Rennserie seien "absolut erfüllt", versicherte der 57-Jährige bei einer Medienrunde vor dem Beginn der Europa-Saison in Monte-Carlo am Sonntag (15:00 Uhr/RTL und Sky Sport). "Wir sind sehr zufrieden, wo wir auf unserer Position im Mittelfeld sind", fügte Döllner hinzu.

AUDI 🇩🇪

  • Name: Audi Revolut F1 Team
  • Gründungsjahr: 1993
  • Unternehmenssitz: Neuburg an der Donau, Deutschland / Hinwil, Schweiz / Bicester, Großbritannien
  • Vorgänger: Stake F1 Team, Sauber F1 Team, BMW Sauber, Teams Sauber F1
  • Konstrukteurs-Titel: -
  • Teamchef: Mattia Binotto
  • Fahrer: Nico Hülkenberg (GER), Gabriel Bortoleto (BRA)
  • Testfahrer: Neel Jani (CH)

Nur beim Saisonauftakt in Australien fuhr Audi dank Platz neun des Brasilianers Gabriel Bortoleto in die WM-Punkte. Routinier Nico Hülkenberg steht nach fünf Saisonläufen noch ohne Zähler da. "Wir sind bescheiden und absolut realistisch, auch im Vergleich zu anderen Wettbewerbern, die Jahre brauchten, um nach vorn zu kommen", erklärte Döllner.

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Teamchef-Rücktritt? Hatte "gar keinen Einfluss"

Audi hatte für den Platz in der Formel 1 das Schweizer Sauber-Team übernommen und baut jetzt auch die Motoren für die Autos selbst. Kurz nach dem Saisonstart überraschte der plötzliche Rücktritt von Teamchef Jonathan Wheatley den Rennstall. Dies habe jedoch "kaum oder sogar gar keinen Einfluss" auf die gute Stimmung im Team gehabt, beteuerte Döllner.

"Wir waren vorbereitet. Die neue Teamstruktur funktioniert exzellent", sagte der Audi-Boss. Kernaufgaben von Wheatley hat Audi-Projektleiter Mattia Binotto übernommen. Der Schotte Allan McNish wurde Ende April zum Renndirektor befördert. "Bei uns läuft alles professionell und stabil", stellte Döllner fest.

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dpa

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