Fernando Alonso im Aston Martin kassiert Gridstrafe in Belgien
Damit ist der 44-Jährige der vierte Pilot, der nach dem Qualifying zurückversetzt wird.
18.07.2026 | 14:18 Uhr
Zuvor hatte es bereits McLaren-Weltmeister Lando Norris, Isack Hadjar im Red Bull sowie Alonsos Aston-Martin-Teamkollegen Lance Stroll erwischt.
Bei Fernando Alonso tauschte Aston Martin am AMR26 des Spaniers drei Komponenten an der Antriebseinheit. Alonso bekam einen neuen Energiespeicher (ES), eine neue Steuerelektronik (PU-CE) und eine neue Zusatzkomponente (PU-ANC) in sein Auto eingesetzt. Damit hatte er seine Kontingente für die Saison in allen drei Punkten überschritten.
Kaum Auswirkungen auf die Startposition
Gemäß den Vorschriften wird bei der ersten Überschreitung der Kontingente für eines der Elemente eine Startplatzstrafe von zehn Plätzen verhängt; bei der zweiten Überschreitung (und so weiter) folgt eine Startplatzstrafe von fünf Plätzen - alle Strafen innerhalb derselben Veranstaltung werden kumulativ angerechnet. Erhält ein Fahrer eine Strafe von mehr als 15 Startplätzen, muss er das Rennen in jedem Fall vom Ende des Feldes aus starten.
Angesichts der aktuellen Schwierigkeiten von Aston Martin und der Tatsache, dass das Team an diesem Wochenende, während es auf Upgrades in Ungarn wartet, deutlich hinter dem Feld zurückfällt, dürfte dies allerdings kaum Auswirkungen auf Alonsos Startposition haben. Alonso fuhr mit Teamkollege Stroll in den Trainingseinheiten jeweils ganz am Ende des Feldes herum.
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