Formel 1: Aston-Martin-Pilot Lance Stroll droht Ärger

Nach Wutausbruch: Stroll muss mit Konsequenzen rechnen

Aston-Martin-Pilot Lance Stroll trägt bei seinem Heim-GP in Kanada einen speziellen Helm sowie ein besonderes Rennoutfit.
Image: Aston-Martin-Pilot Lance Stroll droht Ärger mit der Fia.  © Imago

Für seinen Wutausbruch beim Grand Prix in Katar muss Formel-1-Pilot Lance Stroll Konsequenzen des Weltverbands befürchten.

Der für die Einhaltung von Verhaltensregeln zuständige Funktionär der Sportbehörde sei wegen mehrerer Vorfälle in Gesprächen mit dem Aston-Martin-Fahrer, teilte der Internationale Automobilverband Fia mit. Stroll habe mutmaßlich gegen mehrere Aspekte des Regelwerks verstoßen, hieß es weiter.

Lance Stroll schubst Physiotherapeuten

Der Kanadier hatte während der Qualifikation zum Rennen in Katar die Fassung verloren. Zunächst warf er nach seinem frühen Aus sein Lenkrad aus dem Auto, kurz darauf schubste er seinen Physiotherapeuten vor laufender Kamera. Beim TV-Interview, das für alle Fahrer verpflichtend ist, zeigte er sich übel gelaunt, antwortete nur mit wenigen Worten und ging dann einfach weiter.

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Nach dem Hauptrennen, bei dem er durch eine Zeitstrafe aus den Punkteplätzen rutschte, bezeichnete Stroll die Streckenkommissare als ahnungslos. Der 24-Jährige befindet sich seit Monaten im sportlichen Tief und ist im teaminternen Duell mit Routinier Fernando Alonso (42) chancenlos. Seine Ablösung bei Aston Martin gilt dennoch als unwahrscheinlich, weil sein Vater Lawrence Stroll Besitzer des Rennstalls ist.

dpa

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