Formel 1: Längere Trainingszeiten in Suzuka & Austin
F1 verlängert Trainings-Sessions in Japan & USA - das steckt dahinter
04.09.2022 | 14:35 Uhr
Die Formel wird bei den Rennen in Suzuka und Austin die Trainingszeit im zweiten Freien Training auf jeweils 90 statt 60 Minuten verlängern.
Pirelli-Chef Mario Isola erklärte am Rande des Großen Preises der Niederlande in Zandvoort (das Rennen ab 13:30 Uhr LIVE auf Sky Sport F1), dass in dieser Zeit Reifentests durchgeführt werden sollen. Für 2023 plant Pirelli eine Überarbeitung der Reifen, die in der kommenden Saison für weniger Untersteuern an den Autos sorgen sollen.
"Vom Ablauf her wird es einem normalen FT2 für die Teams ähnlich sein. Ich glaube, dass wir mit dem aktuellen Plan eine gute Lösung für den Moment haben. Natürlich ist es das erste Mal, also müssen wir prüfen, ob es funktioniert oder nicht", sagte Isola. Sollte es im zweiten Freien Training in Japan (8.9.) oder in den USA (22.9.) regnen, wäre das FP2 in Mexiko (29.9.) eine Ausweichmöglichkeit.
Auch Nachteile für die F1-Teams
"Die Idee ist, dass wir in Zukunft alle diese Arten von Testfahrten zur Verfügung haben werden. In der Europa-Saison könnten wir am Dienstag oder Mittwoch nach einigen Rennen einige verfügbare Teams für wichtige Reifentests nutzen", so Isola. Denn die Verlängerung der Trainingszeit bringt auch Nachteile für die Teams mit sich, insbesondere beim Verschleiß für die Power-Unit-Teile.
Denn die F1-Teams dürfen nur eine gewisse Anzahl solcher Elemente pro Saison einsetzen, sonst gibt es Strafen. "Es ist kompliziert, denn jedes Mal, wenn man eine Lösung findet, stößt man auch auf Probleme in der Lösung", sagte Isola und fügte hinzu: "Denn dann muss man dasselbe Auto für den Rest des Wochenendes verwenden, mit demselben Motor, also ist die Kilometerleistung ein Problem."
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