Formel-1-Pilot Max Verstappen ist schuldlos am Unfall vor dem Österreich Grand Prix

Nach seinem heftigen Crash in Spielberg gibt Max Verstappen Entwarnung. Dass es überhaupt dazu kam, lag an einem technischen Mangel.

Max Verstappen erlitt beim Training für den großen Preis von Österreich einen heftigen Crash
Image: Max Verstappen erlitt beim Training für den großen Preis von Österreich einen heftigen Crash  © DPA pa

Der viermalige Formel-1-Weltmeister Max Verstappen hatte seinem Red-Bull-Rennstall zufolge keine Schuld am heftigen Abflug in der Qualifikation zum Großen Preis von Österreich.

"Als Team übernehmen wir die volle Verantwortung und entschuldigen uns bei ihm", sagte Teamchef Laurent Mekies: "Wir haben an Aerodynamik am Heck des Wagens verloren, was Max keine Chance ließ." Laut des Franzosen sei die gesamte Dynamik des Unfalls "ungewöhnlich" gewesen. Es habe einen Defekt am Heckflügel gegeben.

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Verstappen übersteht Crash unverletzt

Zunächst war vermutet worden, dass Verstappen sich einen seltenen Fahrfehler leistete und so auf seiner letzten schnellen Runde die Kontrolle verlor, bevor er hart in der Streckenbegrenzung einschlug. Auf dem Red-Bull-Ring hatte der 28-jährige Niederländer die Chance auf einen Startplatz in der ersten Startreihe, musste sich aber am Ende mit Rang fünf begnügen. Die nicht unumstrittene Pole Position ging an George Russell von Mercedes.

MAX VERSTAPPEN 🇳🇱

  • Name: Max Emilian Verstappen
  • Geburtstag: 30. September 1997 (Hasselt, Belgien)
  • Team: Oracle Red Bull Racing
  • Erstes F1-Rennen: GP von Australien (2015, DNF)
  • Erster F1-Sieg: GP von Spanien (2016)
  • Titel: 4 (2021, 2022, 2023, 2024)
  • Vorherige Teams: Toro Rosso

Bei dem Crash zog sich Verstappen keine Verletzungen zu. "Alles ist in Ordnung", sagte er. Als Siebter der WM-Wertung steht er beim Heimspiel seines Rennstalls am Sonntag unter Druck. Fünfmal konnte er schon in Österreich gewinnen, so oft wie kein anderer. "Das Auto ist nicht so stark beschädigt, daher muss hoffentlich nicht viel daran geändert werden", sagte Verstappen, der sich Chancen auf ein Topresultat ausrechnet, wenn das Reifenmanagement bei Temperaturen von bis zu 36 Grad Celsius funktioniert.

dpa

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