Formel 1: Verstappen und Hülkenberg zur Sprint-Revolution

"Hulk" sieht Sprint-Revolution positiv - Sky Experte hinterfragt FIA-Tendenz

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Nico Hülkenberg spricht vor dem Sprintwochenende in Baku über die lange Pause nach dem GP von Australien und äußert sich außerdem zu seinem Training im Simulator.

Am Wochenende kommt es in Baku zum ersten Sprint der Saison, doch diesmal in einem völlig neuen Format. Sky Sport hat Nico Hülkenberg und Max Verstappen nach ihren Einschätzungen zu den Änderungen befragt.

Nach einer vierwöchigen Rennpause wird die Formel-1-Saison mit dem Großen Preis von Aserbaidschan am kommenden Wochenende fortgesetzt. Mit dem ersten Sprint der Saison kommt es auch zu einem Novum, denn es wird erstmals eine eigene Qualifikation für den Sprint geben. Das bedeutet, es stehen gleich zwei Qualifikationen und zwei Rennen in Baku bevor.

Max Verstappen hatte sich bereits während des letzten Rennwochenendes in Australien kritisch zu anstehenden Änderungen geäußert. Auch im Vorfeld des Grand Prix in Aserbaidschan geht der Weltmeister bei Sky Sport davon aus, dass es "mehr Chaos" geben wird. "Von unserer Seite musst du immer da sein, immer vorne sein, in beiden Qualifyings", sieht der Niederländer aufgrund des neuen Formats mehr Druck bei sich und Red Bull.

+++ Alle Infos zum Großen Preis von Aserbaidschan gibt es hier +++

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Formel 1-Weltmeister Max Verstappen spricht vor dem Rennwochenende in Baku über die zuletzt länger ausgefallene dreiwöchige Pause und seine Ziele für das Sprintwochenende in Aserbaidschan.

Hülkenberg sieht Änderungen positiv

Haas-Pilot Nico Hülkenberg äußerte sich hingegen positiv zum neuem Format. "Ich glaube, es ist gut, dass man das separiert und zwei verschiedene Qualis hat für die jeweiligen Rennen, weil wenn im Sprint irgendetwas passiert, dann ist fast das ganze Wochenende direkt für die Katz", sagte der 35-Jährige am Donnerstag gegenüber Sky Sport. Außerdem sei laut dem Deutschen der "Entertainment-Faktor" durch die Änderungen größer. "Für Fans und Zuschauer gibt's vier Sessions dieses Wochenende, die Bedeutung haben, wo Action ist und das gab's so noch nicht. Ich bin auch selber gespannt drauf."

NICO HÜLKENBERG 🇩🇪

  • Name: Nicolas Hülkenberg
  • Geburtstag: 19. August 1987 (Emmerich, Deutschland)
  • Team: Haas F1 Team
  • Erstes F1-Rennen: GP von Bahrain (2010, 14.)
  • Erster F1-Sieg: -
  • Titel: -
  • Vorherige Teams: Williams, Force India, Sauber, Renault, Racing Point, Aston Martin

Hülkenberg nimmt den zusätzlichen Druck durch zwei Qualifikationen am Wochenende gelassen. "Ich glaube, man muss immer die gesunde Balance finden zwischen Angriff und Überleben". Der Stadtkurs sei "sowieso nicht einfach" und viel hänge davon ab, "wie der Start ist und wo ich positioniert bin", so der Haas-Pilot.

Schumacher hinterfragt Tendenz der FIA

Ralf Schumacher sieht im neuen Format vor allem für die Anhänger der Rennserie Vorteile. "Für uns [Reporter] und die Zuschauer ist es sehr gut. Für die Formel 1 an sich, für Mechaniker, Fahrer und Ingenieure allerdings eine größere Belastung", so der F1 Sky Experte. Der 47-Jährige erwartet zudem viel Action am kommenden Samstag. Baku sei "eine Stadtstrecke, auf der wir viele Überholmanöver sehen werden." Von einer Zurückhaltung der Fahrer aufgrund des höheren Risikos geht Schumacher nicht aus.

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Der ehemalige Rennfahrer hinterfragte auch die Tendenz der FIA zu mehr Rennaction in der Formel 1. "Irgendwann muss man sich die Frage stellen, wie viele Rennen das Format Formel 1 verträgt. Wie viele Wochenenden? Mehr Rennen an einem Wochenende aber gleichzeitig ein paar weniger Wochenenden insgesamt wäre vielleicht sogar cleverer."

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Vor dem Rennwochenende in Baku spricht Ralf Schumacher über die Vor- und Nachteile des neuen Sprint-Formats für die Zuschauer und die Beteiligten des Fahrerlagers. Mehr ist laut Schumacher nicht immer besser.

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