Formel 1 vor Neustart in Miami: Upgrades sollen Mercedes unter Druck setzen

Kimi Antonelli und George Russell fuhren die Konkurrenz bislang in Grund und Boden.

Geht die Dominanz von George Russell und Kimi Antonelli auch nach der langen Pause weiter?
Image: Geht die Dominanz von George Russell (r.), Kimi Antonelli (l.) und Mercedes auch nach der langen Pause weiter?  © Imago

Nach fünf Wochen Pause meldet sich die Formel 1 in Miami zurück. Neue Technikpakete, Regelanpassungen und viel Entwicklungsarbeit könnten die Kräfteverhältnisse verändern – zumal Mercedes bislang das Maß der Dinge ist.

Die Formel 1 legt in Miami wieder los - und das nach einer ungewöhnlich langen Unterbrechung. Seit dem Grand Prix von Japan hat kein Rennen stattgefunden. Die Pause nutzten die Teams intensiv zur Weiterentwicklung der neuen Autos. Der Grand Prix um das Hard Rock Stadium gilt deshalb als möglicher Wendepunkt der Saison.

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Die Formel 1 wird sicherer. Unser Sky Sport KI-Assistent Dr. Schraube erklärt, was sich in der Formel 1 verändert hat.

Mercedes reist mit der weißen Weste an. Drei Siege aus drei Rennen bedeuten die Führung in der Fahrer- und Konstrukteurswertung. Doch der Vorsprung soll nun schrumpfen. Nahezu alle Teams haben für Miami umfassende Upgrade-Pakete angekündigt. Besonders Ferrari und McLaren hoffen, den Abstand zu verkleinern - technisch wie sportlich.

Technische Anpassungen und neue Regeln

Zusätzlich zu neuen Bauteilen greifen in Miami leichte Anpassungen an den Power‑Unit‑Regularien. Der Fokus liegt auf der Energieabgabe und einem natürlicheren Fahrgefühl auf eine Qualifying‑Runde. Um die Umstellung zu erleichtern, wird die einzige Trainingssession des Sprint‑Wochenendes verlängert. Die Lernphase beginnt sofort unter Wettbewerbsbedingungen.

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George Russell findet, dass Mercedes im Qualifying besser werden kann. Das Team hat die Formel-1-Pause genutzt, um Updates am Fahrzeug durchzuführen. Der Pilot freut sich auf die neuen Veränderungen beim Miami-GP.

Die ersten drei Saisonrennen lieferten viele Daten, aber noch kein endgültiges Bild. Einige Teams starteten schleppend, andere überperformten. Miami bietet nun die Chance, Entwicklungsfortschritte in Rundenzeit umzusetzen. Ob sich die Hackordnung spürbar verschiebt oder Mercedes seine Dominanz behauptet, ist eine der großen Fragen des Wochenendes.

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Kimi Antonelli reist als jüngster WM-Leader der Formel 1 nach Miami, wo die Saison Anfang Mai mit Sprint und GP weitergeht. Die Erwartungen an den 19-jährigen Mercedes-Piloten sind gestiegen, er versucht aber sein Mindset zu behalten.

Sprint‑Format erhöht den Druck

Als zweites Sprint‑Event der Saison lässt Miami kaum Spielraum für Fehler. Wenig Trainingszeit, neue Technik und hohe Erwartungen treffen aufeinander. Wer schnell versteht, gewinnt - wer zögert, verliert. Die Formel 1 steht vor einem Neustart, der mehr sein könnte als nur das vierte Rennwochenende.

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