Reaktion auf den Nahost-Konflikt! Zwei Formel 1-Rennen abgesagt
Die Formel 1 hat auf den Nahost-Konflikt reagiert und den Rennkalender angepasst.
14.03.2026 | 23:09 Uhr
Die Rennen in Bahrain & Jeddah (Saudi-Arabien) sind abgesagt worden. Das gab die FIA am Samstagabend bekannt. Sky Sport hatte bereits am Freitag darüber berichtet.
Der Große Preis von Bahrain hätte am 12. April stattfinden sollen, der Große Preis von Saudi-Arabien eine Woche später. Somit gibt es nach dem dritten Saisonrennen am 29. März in Japan eine fünfwöchige Rennpause: Erst am 3. Mai geht es in Miami weiter.
F1-Boss begründet Entscheidung
Man sei "nach sorgfältiger Prüfung und aufgrund der anhaltenden Lage im Nahen Osten" zu der Entscheidung gekommen, dass die Grand Prix in Bahrain und Saudi-Arabien im April nicht stattfinden werden, hieß es in einer Mitteilung.
Stefano Domenicali, Chef der Königsklasse, sprach von einer "schwierigen" Entscheidung, die "angesichts der aktuellen Lage im Nahen Osten zum jetzigen Zeitpunkt leider die richtige" sei. Mohammed bin Sulayem, Präsident des Automobil-Weltverbands FIA, betonte, dass "die Sicherheit und das Wohlergehen unserer Community und unserer Kollegen stets an erste Stelle stehen."
Katar und Abu Dhabi am Saisonende
Die Formel 1 will in diesem Jahr aber noch in den Nahen Osten zurückkehren. Katar am 29. November und traditionell als Schlusspunkt Abu Dhabi am 6. Dezember sollen das Königsklassen-Jahr beschließen.
Am Morgen des 28. Februar hatten Israel und die Vereinigten Staaten den Iran angegriffen. In der Folge attackierte die Führung in Teheran Israel sowie mehrere US-Militärstützpunkte in der Region. Die arabischen Golfstaaten beheimaten gemeinsam Tausende US-Truppen.
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