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Sandra Baumgartner, Sascha Roos & Ralf Schumacher vor Start der neuen F1-Saison

Schumacher: Verstappen-Dominanz? Hochpräzises Gewehr gegen Pfeil & Bogen

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Wie sind die Stärkeverhältnisse in der F1-Saison 2024 einzuschätzen? Wenn es nach den Sky Experten Ralf Schumacher geht, eindeutig zu Gunsten Red Bull und Max Verstappen. Er bedient sich dabei einer Metapher aus der Jagd.

Die Formel-1-Saison steht vor der Tür! Drei Sky F1-Gesichter haben die heißesten Themen vor dem Start genauer unter die Lupe genommen. Kann die Dominanz von Max Verstappen gebrochen werden? Wie stark ist Ferrari?

Sandra Baumgartner zu den Erfolgschancen von Ferrari in der kommenden Saison:

"Ich hatte jetzt bei dem Test den Eindruck, dass sie immerhin ihr Testprogramm auch ohne große Störungen zu Ende fahren konnten, auch einem ganz klaren Plan gefolgt sind. Das sah für mich aus Sicht von Ferrari von außen betrachtet relativ reibungslos aus."

"Ich setze da schon auch auf den Teamchef, Fred Vasseur. Er kam erst im letzten Jahr neu dazu, das heißt, es dauert seine Zeit, bis er seine Ansätze umsetzen konnte. Es gab viele Kommunikationsprobleme. Ich hoffe mal, dass inzwischen all diese Impulse, die Fred Vasseur möglicherweise letztes Jahr schon gesetzt hat, so fruchten, dass sie das in diesem Jahr besser hinkriegen."

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Die F1-Saison 2024 steht vor der Tür. Florian Bauer blickt kurz vor dem Saisonstart zusammen mit Sandra Baumgartner, Sascha Roos und Ralf Schumacher auf die wichtigsten Themen der anstehenden Saison.

Sascha Roos zur Konkurrenzsituation rund um den amtierenden Weltmeister Max Verstappen und sein Team Red Bull:

"Ich glaube, dass die Abstände schon geringer sind als vor genau einem Jahr. […] Wenn Red Bull jetzt jedoch mit einem neuen Konzept von Beginn an schnell ist und offensichtlich genau wusste, was sie tun, kann man nur erahnen, dass es da noch mehr Luft nach oben gibt. Dementsprechend wird Max Verstappen sein Lachen auch 2024 nicht verlieren."

Ralf Schumacher zu Max Verstappens Dominanz:

Mehr dazu

"Wenn man diese Metapher der Jagd noch einmal benutzen möchte, dann würde ich sagen, fährt er mit einem hochpräzisen Gewehr mit einem perfekten Schaft auf, und die anderen gehen mit Pfeil und Bogen."

Sandra Baumgartner zur Angst vor einkehrender Langeweile in der Formel 1 durch die Überlegenheit Verstappens und Red Bulls:

"Ich glaube nicht, dass es langweilig ist, denn: man muss ja auch immer sehen, es sind 20 Fahrer und zehn Teams im Feld. Es ist ja nicht so, dass sie beim ersten Rennen die Rangfolge klarmachen und dann wird das ganze Jahr so durchgefahren. Da ändert sich auch viel."

Sascha Roos auf die Frage, wie groß die Auswirkungen eines möglichen Abgangs von Red-Bull-Teamchef Christian Horner wären, der sich aktuell mit Belästigungsvorwürfen konfrontiert sieht:

"Ehrlich gesagt gar nicht so groß. Er ist natürlich als Person wichtig in gewisser Weise, aber Red Bull ist so aufgestellt, dass man mehrere Köpfe hat. Du hast nach wie vor einen Helmut Marko, dessen Vertrag verlängert wurde, du hast nach wie vor einen Adrian Newey, der das Auto baut - damit hat Christian Horner nur bedingt etwas zu tun. Klar: er hält die Fäden in gewisser Weise zusammen, aber ich glaube nicht, dass er der wichtigste Kopf bei Red Bull Racing ist."

Ralf Schumacher dazu, ob Ex-Alpha-Tauri-Teamchef Franz Tost als Horner-Nachfolger in Frage käme:

"Das wäre eine naheliegende Lösung, aber Franz und Dr. Helmut Marko - das würde nicht funktionieren."

Sandra Baumgartner auf den Einfluss der Kontroverse rund um Horner auf Max Verstappen:

"Ich glaube, dass Max Verstappen sich von solchen Nebengeräuschen gar nicht groß beeindrucken lässt, sobald er im Auto sitzt. Er macht dann seinen Job, weil er den Ehrgeiz hat, einfach immer den besten Job abzuliefern."

Ralf Schumacher dazu, wie Mercedes mit dem Hamilton-Abgang zur Saison 2025 umgehen wird:

"Offensichtlich war Lewis nicht mehr zufrieden, und dementsprechend wird das jetzt eine schwere Aufgabe. Entscheidend ist, wie George Russell übernehmen kann und wird. […] Was natürlich passiert - vor allem, wenn man jetzt etwas gemeinsam entwickelt oder etwas ändern muss, weil es wieder nicht funktioniert - dass ganz schnell Misstrauen auftaucht."

Sascha Roos zu den Aussichten für McLaren in der kommenden Saison:

"Bei McLaren bin ich echt gespannt - ich glaube, dass die jetzt bei den Testtagen noch nicht alles gezeigt haben, da steckt noch einiges drin. Außerdem haben sie mit Oscar Piastri und Lando Norris eine spannende Fahrer-Paarung."

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Ralf Schumacher sieht wenig Gründe zur Hoffnung für Nico Hülkenberg im Haas. Er traut ihm in der Quali oder bei Regen aber zumindest die ein oder andere Überraschung zu.

Ralf Schumacher zur Konkurrenzfähigkeit Nico Hülkenbergs:

"Im Rahmen seiner Möglichkeiten kann er im Qualifying den Unterschied machen. Das hat er im letzten Jahr auch getan, da kann man ihm und dem Haas etwas zutrauen. Man hat viel getestet, also offensichtlich an den Problemen gearbeitet."

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