Verstappen startet in Portimao: Nächster GT3-Ausflug trotz vollem Rennkalender
Max Verstappen gönnt sich keine Pause. Der Niederländer wird im Oktober beim Finale der GT World Challenge Europe in Portimao für sein Team Verstappen.com Racing antreten.
01.10.2026 | 10:27 Uhr
Zwischen zwei Formel-1-Rennblöcken steigt Verstappen erneut in einen GT3-Boliden und erweitert sein Motorsport-Programm abseits der Königsklasse.
Max Verstappen hat einen erneuten Seitensprung aus der Formel 1 verkündet. Der viermalige Weltmeister bestätigte vor dem Rennwochenende in Malaysia (Rennen am Sonntag ab 9 Uhr LIVE bei Sky Sport), noch im Oktober beim Finale der GT World Challenge Europe in Portimao anzutreten. Dort wird der Niederländer zum ersten Mal seit dem bitteren Beinahe-Sieg bei den 24 Stunden vom Nürburgring wieder am Steuer des Mercedes-AMG GT3 seines Teams Verstappen.com Racing sitzen.
Das GT-Rennen in Portugal findet am einzigen Wochenende ohne Formel-1-Schicht für Verstappen (17. Oktober) statt. Pausen gönnt sich der 29-Jährige demnach nicht. So wird der Red-Bull-Pilot nun sieben Wochen in Folge im Einsatz sein: Aserbaidschan, Malaysia, Singapur (alle Formel 1), Portugal - GT World Challenge, USA, Mexiko, Brasilien (erneut alle Formel 1).
"Teamboss" Verstappen am Steuer
Der Grund für den hohen Besuch in der GT-Serie: Verstappens Team ist selbst von einer Rennüberschneidung betroffen. So kollidiert die Veranstaltung in Portimao mit dem WEC-Event in Barcelona. Sowohl Verstappen.com-Pilot Dani Juncadella (für Genesis im Hypercar-Einsatz) als auch Teamkollege Jules Gounon (für Alpine ebenfalls im Hypercar eingesetzt) müssen ihren Verpflichtungen in der Langstreckenserie nachkommen und stehen so nicht im GT3 zur Verfügung.
Somit wird der Mercedes-Bolide beim dreistündigen Rennen in Portugal mit Verstappen und seinen Teamkollegen Chris Lulham, mit dem sich der Superstar bereits im vergangenen Jahr auf der Nordschleife das Cockpit teilte, sowie Ben Barnicoat besetzt sein. Das gab das Team auf der Webseite des Superstars bekannt.
Mehr zum Autor Malte Göttlinger
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