Max Verstappen bittet Daniel Ricciardo um die Nummer drei auf seinem Red Bull

Der Niederländer hatte in den vergangenen vier Jahren als amtierender Weltmeister die Nummer eins auf dem Auto.

Von Peer Kuni,

Image: Max Verstappen (v.) und Daniel Ricciardo fuhren von 2016 bis 2018 gemeinsam für Red Bull in der Formel 1.

Zu seiner ursprünglichen Startnummer 33 wollte Verstappen nicht mehr zurückkehren.

Wechselerlaubnis angefragt, Wechselerlaubnis erteilt!

Max Verstappen wird in der neuen F1-Saison bekanntlich mit der Startnummer drei auf seinem Red Bull fahren. Nachdem Lando Norris (McLaren) sich im Dezember zum neuen Weltmeister krönte und 2026 mit der Eins an den Start geht, musste Verstappen einen Nummernwechsel vornehmen. Doch statt seine vorherige Startnummer 33 erneut zu wählen, entschied sich der 28-Jährige für die Drei.

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"Es wird nicht die Nummer 33 sein. Meine Lieblingsnummer war schon immer die drei, abgesehen von der Nummer eins. Wir können jetzt tauschen, also wird es die Nummer drei sein. Die Nummer 33 war immer in Ordnung, aber ich mag eine drei einfach lieber als zwei. Ich habe immer gesagt, dass sie für doppeltes Glück steht, aber ich habe mein Glück schon in der Formel 1 gehabt", erklärte Verstappen gegenüber Viaplay.

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ZUM DURCHKLICKEN: Die Startnummern der F1-Piloten

#1 - Lando Norris: Der Brite fuhr bislang mit der 4. Nach seinem ersten WM-Titel geht er nun 2026 mit der 1 an den Start. "Sie existiert aus einem bestimmten Grund: Weil man sie sich holen kann und weil man hart dafür arbeiten muss", so Norris.
#3 - Max Verstappen: Nach vier Jahren als Weltmeister muss Verstappen für die neue Saison die Nummer wechseln und kehrt dabei nicht zu seiner Stammnummer 33 zurück: "Meine Lieblingsnummer war schon immer die 3, abgesehen von der Nummer 1."
#5 - Gabriel Bortoleto: Die 5 ist seit dem Karriereende von Sebastian Vettel nach der Saison 2022 frei. Bortoleto gewann im selbigen Jahr mit dieser Nummer die Meisterschaft in der Formel 3.
#6 - Isack Hadjar: Der Franzose fuhr schon zu seinen Kart-Zeiten mit dieser Nummer. Zuvor fuhren damit in der F1 Nicholas Latifi und Nico Rosberg.
#10 - Pierre Gasly: Der 27-Jährige meinte einmal, keinen persönlichen Bezug zu der Nummer zu haben, holte mit ihr aber die Formula Renault European Championship. Zudem war es die Nummer seines Lieblingsspielers Zinedine Zidane.
#11 - Sergio Perez: Nach einem Jahr Pause ist der Mexikaner zurück in der Motorsport-Königsklasse. Perez wählte die Nummer 11 ursprünglich als Hommage an seine Kart-Zeit - und blieb bei dieser auch während seiner F1-Karriere.
#12 - Kimi Antonelli: "Ich war immer schon gut unterwegs mit der 12." 2022 und 2023 holte er sich damit jeweils den Titel in der italienischen Formel 4 und der Formel Regional. Sein Idol Ayrton Senna feierte mit der 12 1988 seinen ersten WM-Titel.
#14 - Fernando Alonso: Es ist wohl seine Glückszahl: Am 14. Juli 1996 gewinnt er mit 14 Jahren und der Startnummer 14 die Kart-Weltmeisterschaft.
#16 - Charles Leclerc: Eigentlich wollte der Monegasse die 7 oder die 10, die jedoch durch Kimi Räikkönen und Pierre Gasly belegt waren. ''Danach war ich nicht sehr kreativ, um ehrlich zu sein. Es ist mein Geburtstag. Und 1+6 ist ja 7'', so Leclerc.
#18 - Lance Stroll: Sowohl die Formel 4 als auch die Formel 3 gewann der Kanadier mit der ihm zufällig zugeteilten 18. "Ich bin ein bisschen abergläubisch, nicht sehr, aber solche kleinen Dinge sind mir wichtig. Seitdem bin ich dabei geblieben."
#23 - Alexander Albon: Er fuhr in seiner Jugend mit der Nummer 46 auf seinem Kart, als Hommage an seinen Kindheitshelden Valentino Rossi, doch als er in die Formel 1 kam, beschloss er, die Zahl zu halbieren, weil er ihn nicht ersetzen könne.
#27 - Nico Hülkenberg: Gilles Villeneuve, Ayrton Senna, Alain Prost und andere Legenden - sie alle hatten die 27 schon auf dem Auto. Wieso der "Hulk" sie gewählt hat? "Es ist einfach: Das sind die Daten meines Geburtstages zusammengefügt: 19 und 8."
#30 - Liam Lawson: Der Neuseeländer war schon in einigen Meisterschaften mit der Startnummer 30 unterwegs, auch in der DTM.
#31 - Esteban Ocon: Er entschied sich für die Nummer 31, weil er mit ihr seinen ersten Titel im Kartsport holte. Damals trug er einen Helm und einen Overall im Michael-Schumacher-Look.
#41 - Arvid Lindblad: Diese Nummer tauchte seit 1980 nicht mehr auf einem F1-Boliden in einem Rennen auf. Noch ist nicht bekannt, warum sich der einzige Rookie der neuen Saison für diese Nummer entschieden hat.
#43 - Franco Colapinto: Die Startnummer hat eine emotionale Verbindung zu seiner Familie. Sein Vater Anibal fuhr mit jener Nummer in der argentinischen Tourenwagen-Serie. Zudem war er selbst mit der Zahl zu seinen Anfängen im Kartsport unterwegs.
#44 - Lewis Hamilton: Der siebenfache Weltmeister hat eine besondere Bindung zur 44. Sie stand auf dem Kennzeichen seines Vaters. Mit ihr gewann er seinen ersten Titel: "Die Nummer 1 hatten alle Champions, aber keiner hatte die 44, die gehört mir."
#55 - Carlos Sainz jr.: Die 5 ist seine Lieblingszahl, war aber durch Sebastian Vettel blockiert. Deshalb wählte er die 55. Zudem spielt Carlo55ainz gerne mit der Darstellung seines Namens.
#63 - George Russell: Bei der 63 handelt es sich um eine "Familien-Nummer", so Russell. Sein Bruder sei früher schon Kart mit ihr gefahren. Er war 2019 der erste Fahrer in der Geschichte der Formel 1, der mit ihr ins Rennen ging.
# 77 - Valtteri Bottas: Der Finne wählte diese Nummer als einfache Erweiterung der Nummer 7, mit der er in seiner Junioren-Karriere fuhr. Denn in der F1 war die Nummer 7 nicht verfügbar.
#81 - Oscar Piastri: Schon in früheren Serien fuhr der Australier mit der 81 auf dem Auto. Er fuhr eine Zeit lang mit der 11, musste diese irgendwann ändern: "Ich weiß nicht, wie ich auf die 81 gekommen bin."
#87 - Oliver Bearman: "Ich hatte sie von Anfang an. Schon mein Vater ist damit gefahren: Ich habe am 8. Mai Geburtstag, mein Bruder am 7. August. Deshalb ist die 87 die Nummer der Wahl, und das wird auch weiterhin der Fall sein", erklärte Bearman.

Verstappen fragt Ricciardo persönlich

Für den Wechsel brauchte der vierfache Weltmeister allerdings die persönliche Erlaubnis von Ex-Teamkollege Daniel Ricciardo. Der Australier fuhr seit der Einführung der permanenten Startnummern 2014 bis zu seinem F1-Aus im Jahr 2024 mit jener Zahl auf dem Auto. Laut Regelwerk darf die Startnummer aber erst neu vergeben werden, wenn sie in zwei aufeinanderfolgenden Saisons nicht verwendet wurde.

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Ricciardo erteilte Verstappen die Wechselerlaubnis, auch die FIA stimmte dieser anschließend zu. Verstappen und Ricciardo fuhren von 2016 bis 2018 gemeinsam für Red Bull und pflegen seither ein freundschaftliches Verhältnis. Verstappen, der 2015 bei seinem F1-Einstieg die Nummer 33 wählte und diese nach seinem ersten WM-Titel 2021 gegen die Eins tauschte, ist somit nun der zweite Pilot, der die Drei als permanente Startnummer auf seinem Boliden hat.

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