Palou hatte sich für das Jahr 2023 auf einen Vertrag mit dem IndyCar-Team der Briten geeinigt, trat diesen aber nie an.
Dem heute 28-Jährigen fehlte die erhoffte Perspektive für einen Sprung in McLarens Formel-1-Team. Der Vertragsbruch war die Grundlage für den Rechtsstreit, den McLaren nun gewann.
"Wir danken dem Gericht für die Anerkennung der erheblichen wirtschaftlichen Auswirkungen und Störungen, die unser Geschäft infolge des Vertragsbruchs von Alex erlitten hat", erklärte McLaren-CEO Zak Brown nach der Verkündung des Urteils.
Alex Palou: "Bin enttäuscht"
Palou hingegen sieht weiterhin keinen Verlust aufseiten McLarens: "Ich bin enttäuscht, dass McLaren überhaupt Schadenersatz zugesprochen wurde. Sie haben keinen Verlust erlitten, weil sie von dem Fahrer, der mich ersetzt hat, profitiert haben." 2023 erhielt Oscar Piastri als Rookie die Chance bei McLaren, im vergangenen Jahr fuhr der Australier lange Zeit um den WM-Titel und wurde am Ende Dritter hinter Teamkollege Lando Norris und Max Verstappen im Red Bull.
Der Spanier entschied sich statt eines Wechsels zu McLaren für den Verbleib beim IndyCar-Team Chip Ganassi Racing, das ihn nun während des Verfahrens unterstützte und gegen mögliche Verluste schadlos stellte.
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