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Formel 1 News: Die Stimmen zum Rennen in Portugal mit Red Bull

Sky Stimmen: Red-Bull-Boss wütet - auch Vettel angefressen

Sky Sport

04.05.2021 | 12:02 Uhr

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Dr. Helmut Marko, Motorsportchef bei Red Bull, kritisiert die Track Limits beim Rennen in Portugal. (Videolänge: 3:11 Min)

Das Rennwochenende in Portugal ist zu Ende. Red Bull-Boss Helmut Marko wütet gegen die Track-Limits - Sebastian Vettel ist angefressen. Das sind die Sky Stimmen zum Rennen.

Helmut Marko (Motorsportchef Red Bull) …

… zum Rennen: "Portugal ist eine Mercedes-Strecke und wir sind dran. Es hat diesmal nicht gereicht für einen Sieg, aber die Entwicklung stimmt. Aber es ist lästig mit diesen Track-Limits: Wir haben den Sieg verloren, die schnellste Runde und die Pole Position. Aller guten Dinge sind drei und ich hoffe, jetzt ist auch mal Schluss."

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… zu den Track-Limits: "Da muss sich was ändern. Entweder macht man eine Begrenzung mit Kerbs oder man macht Gravel oder so. Wenn man rausfährt, dann gibt es automatisch eine Bestrafung. Norris hat Perez überholt und ist mit allen vier Rädern drüber gewesen, da hat es nichts gegeben. Es ist keine Konstante. Das ist kein Racing, wenn so mit den Regeln herumjongliert wird."

Andreas Seidl (Teamchef McLaren) ...

... zum Rennwochenende: "Ich bin super happy. Platz fünf war das ganz klare Ziel. Das Qualifying ist ideal gelaufen, wir hatten das drittschnellste Auto. Auch im Rennen waren wir das drittschnellste Auto. Platz fünf, mehr war nicht möglich. Aber damit sind wir super zufrieden. Für Daniel Ricciardo war es ein super Nachmittag. Das gibt ihm bestimmt auch Selbstvertrauen, was superwichtig ist. Am Ende haben wir auch beiden Ferraris Punkte abgenommen und konnte unsere dritte Position in der Konstrukteursmeisterschaft weiter festigen."

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Andreas Seidl, Teamchef von McLaren, analysiert den Großen Preis von Portugal (Videolänge: 3:07 Min).

… zu Daniel Ricciardo: "Klar war das Qualifying für ihn ein Rückschlag und sehr enttäuschend für ihn. Deshalb war es wichtig, im Rennen zurückzuschlagen. Ich mache mir keine Sorgen. Er ist toperfahren, ein Top-Mann. Das kommt schon."

… zu Lando Norris: "Für sein drittes Jahr ist es super bei ihm zu sehen, mit welcher Sicherheit und mit welchem Überblick er seine Manöver setzt, ohne zu viel zu riskieren. Wenn man sein ganzes Wochenende wieder anschaut, macht es einfach Spaß, zuzuschauen und auch am Funk zuzuhören. Mit ihm werden wir noch viel Freude haben."

Sebastian Vettel (Aston Martin) ...

… zum Rennen: "Ich bin nicht ganz zufrieden. Wir hatten uns erhofft, dass wir vielleicht ein paar Punkte mitnehmen können. Es war extrem schwer und letzten Endes hatten wir nicht genug Speed, um dann mit der Gruppe vorne um Platz zehn mitzugehen."

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… zum Gefühl mit dem Auto: "Es wurde besser, aber es ist für uns beide extrem schwer, das Auto ins richtige Fenster zu bringen und konstant schnell zu sein. Das hat uns gefehlt und deshalb mussten wir ein paar Plätze aufgeben.""

… zum kommenden GP von Spanien: "Ich denke, in Barcelona wird ein Schritt nach vorne kommen. Die Frage ist, wie groß er im Vergleich zu den anderen ist."

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Aston-Martin-Pilot Sebastian Vettel analysiert den Großen Preis von Portugal. (Videolänge: 1:11 Min)

Mick Schumacher (Haas) ...

... zu seinem Überholmanöver gegen Nicholas Latifi: "Es war nicht einfach. Wir hatten ein gutes Stück mehr Pace als Nicholas Latifi, aber auf dieser Strecke kommt man irgendwie nicht vorbei. Es ist zum Verrücktwerden. Im Großen und Ganzen können wir happy sein. Wir hatten ein gutes Rennen und wenige Fehler und haben die Zielflagge wieder gesehen."

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Haas-Pilot Mick Schumacher spricht über sein erstes richtiges Überholmanöver in der Formel 1 (Videolänge: 1:26 Min).

… zur Frage, was die größte Herausforderung war: "Das Vorbeifahren. Das Hinterherfahren geht ja einigermaßen, aber nach einiger Zeit verbrennt man auch da seine Reifen. Ich hatte so viel mehr Pace in mir und bin mir auch recht sicher, dass wir George Russell vorne noch geschnappt hätten, wenn das Überholen einfacher gewesen wäre. Aber hätte, hätte, Fahrradkette. Wir haben es gut gemacht."

Lewis Hamilton (Mercedes)

"Das war ein hartes Rennen. Körperlich, aber auch mental. Es ist sehr windig da draußen und es ist einfach, einen Fehler zu machen. Mein Start war nicht so gut wie der von Valtteri Bottas und auch mein Re-Start war wirklich nicht gut. Dann habe ich versucht, meine Position so gut wie möglich zu halten, mich in Position zu bringen und dann ist vor mir ein Fehler passiert. Den konnte ich gut ausnutzen und rankommen. Bei Valtteri musste ich meinen Move früh machen, bevor die Reifen vollkommen fertig waren."

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Mercedes-Pilot Lewis Hamilton analysiert den Großen Preis von Portugal. (Videolänge: 1:41 Min)

Toto Wolff (Motorsportchef Mercedes) …

... zum Rennwochenende: "Das Fazit ist insgesamt gut. Da gibt es nichts zu sagen. Das Auto ist stark gewesen, das ist eine erfreuliche Entwicklung. Das Rennen lässt sich schwer einschätzen, aber ich denke, Red Bull und wir sind ganz auf Augenhöhe."

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Toto Wolff, Motorsportchef bei Mercedes, analysiert den Großen Preis von Portugal (Videolänge: 2:01 Min).

… zu technischen Problemen bei Bottas: "Beim Re-Start hat Valtteri Bottas sehr lange gewartet, bis er losgefahren ist. Damit hat er eine Lücke aufgerissen. Ich denke, mit unserem Speed auf der Geraden hätte er es vielleicht noch geschafft, an Verstappen vorbeizugehen. Das Problem war, dass wir in der Motorensoftware einen kleinen Gremlin hatten, den wird ausmerzen wollten. Das hat aber genau das Gegenteil bewirkt und ist etwas, das wir in unserer Software in Ordnung bringen müssen."

… zum Zweikampf mit Red Bull: "Super. Das ist genau das, was wir wollen. Wie unser ehemaliger CEO Dieter Zetsche gesagt hat: Es soll spannend bleiben, aber wir sollen im letzten Rennen in der letzten Runde mit einem Punkt Vorsprung gewinnen."

Valtteri Bottas (Mercedes)

"Es war schwierig. Ich weiß nicht, was im ersten Stint passiert ist, aber ich hatte einfach nicht die Pace. Da gab es einige Gründe, das müssen wir uns genau anschauen. Der zweite Stint war dann ganz okay, aber ich hatte ein Problem mit irgendeinem Sensor."

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Mercedes-Pilot Valtteri Bottas analysiert den Großen Preis von Portugal. (Videolänge: 57 Sekunden)

Max Verstappen (Red Bull)

"Es war okay. Ich hatte einen guten Re-Start nach dem Safety Car und habe versucht, Druck auf Bottas auszuüben. Aber am Ende hat uns insgesamt ein wenig Pace gefehlt. Und nach dem Boxenstopp ist es einfach sehr schwer, Temperatur in die Reifen zu bekommen. Im zweiten Stint hat man einfach gesehen, dass uns insgesamt etwas Geschwindigkeit gegenüber Mercedes gefehlt hat."

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Red-Bull-Pilot Max Verstappen analysiert den Großen Preis von Portugal. (Videolänge: 1:21 Min)

Sergio Perez (Red Bull)

"Es war einiges los. Ich war abseits der Linie, habe dann die Position verloren und sie beim Re-Start zurückbekommen. Aber dann hat mich Lando Norris am Ausgang von Kurve vier bekommen. Ich dachte, er wäre abseits der Strecke. Ich habe in meinen Spiegel geschaut und mich nicht so sehr verteidigt, weil ich dachte, er sei außerhalb der Strecke. Das war mein Fehler, das habe ich falsch eingeschätzt. Das hat mich einige Zeit und wohl auch mein Rennen gekostet. Dann haben wir die Füße stillgehalten und geschaut, ob noch ein Safety Car rauskommt. Mein Rennen wurde vor allem im ersten Stint entschieden."

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Red-Bull-Pilot Sergio Perez analysiert den GP von Portugal. (Videolänge: 1:54 Min)

Sky Experte Nico Rosberg …

… zur Leistung von Mick Schumacher: "Er macht einen supertollen Job da draußen. Er schlägt seinen Teamkollegen gewaltig und macht mit einem unterlegenen Auto Druck auf die Konkurrenz. Kompliment."

… zum Duell zwischen Hamilton und Verstappen: "Den Unterschied hat diesmal der Fahrer gemacht. Vom Auto her hatte Max ein minimal schnelleres Auto, hat aber einfach zu viele Fehler gemacht. Das kann man sich nicht erlauben. Wenn man gegen Lewis Hamilton Weltmeister werden will, muss alles perfekt laufen, sonst hat man keine Chance."

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Sky Experte Nico Rosberg analysiert den Großen Preis von Portugal. (Videolänge: 5:01 Min)

… zum Zweikampf zwischen Mercedes und Red Bull: "Das wollen wir doch sehen. Da ist so viel Druck drauf. Wir wissen, dass Mercedes und Red Bull nicht die besten Freunde sind. Das fängt schon bei den Teamchefs an. Toto Wolff und Christian Horner können sich gar nicht leiden. Zwischen den Fahrern ist auch der Druck drauf. Da können wir uns auf eine Riesensaison freuen, das wird richtig spannend. Da werden wir noch sehr viel Spaß dran haben."

Sky Experte Ralf Schumacher...

... zum Duell zwischen Mercedes und Red Bull um die schnellste Rennrunde: "Es zeigt, wie verdammt nah diese Autos beieinander sind. Das haben wir uns all die Jahre gewünscht und es deutet darauf hin, dass es weiter spannend bleiben wird. Es wird eine tolle Saison."

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… zum Zweikampf zwischen Mercedes und Red Bull: "Es ist eine Frage des Kopfes. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Psychospiel so früh anfängt. Der eine sagt, wir kommen in den Kopf und führen den anderen zu Fehlern. Jetzt ist es genau andersrum und diskutiert wird auch noch. Für uns ist es schön, ich freue mich über solche Diskussionen. Aber intern habe ich so etwas in der Formel 1 noch nicht erlebt."

... zum Rennen: "Für mich war es diesmal von Anfang an eindeutig. Es war ein bisschen mehr eine Mercedes-Strecke. Aber das wird sich noch öfter drehen, Red Bull ist auch noch lange nicht am Ende. Interessant wird bei dieser Schlacht auch noch, wieviel Geld die Teams aufwenden und wie sie sich gegenseitig pushen."

… zur Leistung von Sebastian Vettel: "Als vierfacher Weltmeister hat man einen anderen Anspruch, als da hinten wieder nachzufahren und um die goldene Ananas zu fahren. Dafür ist er nicht zu Aston Martin gegangen."

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Sky Experte Ralf Schumacher analysiert die Leistung von Mick Schumacher im Haas (Videolänge: 1:07 Min).

… zur Leistung von Mick Schumacher: "Für ihn gibt es wieder null Punkte mit Sternchen. Er hat wieder ein problemloses Rennen gehabt und keine Fehler gemacht. Er hat sich seinen Gegner zurechtgelegt und es macht Freude, ihm zuzuschauen."

… zum kommenden GP von Spanien: "In Barcelona sehe ich die Reihenfolge etwas anders. Da sehe ich Red Bull leicht im Vorteil. Die Streckencharakteristik wird ihnen mit diesen langsamen und mittelschnellen Kurven liegen. Die Gerade ist zwar da, wird aber nicht ganz so ausschlaggebend sein."

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