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Formel 1 News: Mick Schumacher könnte 2022 für Ferrari zum Einsatz kommen

Klares Signal: Schumacher kommt seinem Traum in Rot näher

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Die Sky Experten über die Premierensaison von Mick Schumacher in der Formel 1

Mick Schumacher im Ferrari - schon in der kommenden Saison könnte dieses Szenario eintreten. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wird Ersatzfahrer bei der Scuderia.

MSC - Ferrari, ein Schumacher im Cockpit der "roten Göttin": Was nach viel Nostalgie klingt, könnte in der Formel 1 schon in der kommenden Saison Wirklichkeit werden. Mick Schumacher, Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher, klettert die Karriereleiter in der Königsklasse weiter nach oben. Der 22-Jährige hat von der Scuderia eine Beförderung erhalten und wird in der kommenden Saison Ersatzfahrer bei den Italienern.

"Wir dürfen nicht vergessen, dass Mick ein Ferrari-Fahrer ist", sagte Teamchef Mattia Binotto: "Er ist Teil unserer Nachwuchsakademie. Wir betreiben dieses Programm, um den nächsten Ferrari-Piloten zu finden."

ZUM DURCHKLICKEN: Die Vertragslaufzeiten der F1-Stars

  1. Lewis Hamilton muss bei den letzten beiden Rennen aufpassen.
    Image: Der entthronte Weltmeister hat seinen Vertrag bei Mercedes im Juli um zwei Jahre bis 2023 verlängert. © Imago
  2. George Russell in seinem künftigen Outfit. Der Brite wechselt zur kommenden Saison fest zu Mercedes und durfte am Dienstag schon mal testen.
    Image: Hamiltons neuer Teamkollege heißt George Russell. Der Brite wechselt von Williams zu Mercedes. Bei seinem neuen Rennstall hat er einen ''langfristigen Vertrag'' unterschrieben, wie Mercedes bei der offiziellen Verkündung erklärte. © Imago
  3. Max Verstappen feiert seinen WM-Titel.
    Image: Der frisch gebackene Weltmeister Max Verstappen fährt mindestens bis 2028 für Red Bull.  © Imago
  4. Platz 7: Sergio Perez, Red Bull, aktuelle Führungsrunden: 34
    Image: Im Sommer 2021 machte Red Bull in der Personalie Sergio Perez Nägel mit Köpfen. Der auslaufende Vertrag des Mexikaners wurde um ein Jahr verlängert. Somit heißt die Fahrerpaarung bei Red Bull für die Saison 2022 weiterhin Verstappen/Perez. © DPA pa
  5. Carlos Sainz (Ferrari): 122.5 Punkte (2021) / 105 Punkte (2020); +17.5 Punkte
    Image: Carlos Sainz' Vertrag bei Ferrari läuft bis 2024. © Imago
  6. Platz 11: CHARLES LECLERC (Ferrari). 3 Strafpunkte
    Image: Charles Leclerc hat sich bis 2024 an Ferrari gebunden und hat damit langfristige Planungssicherheit.  © Imago
  7. Platz 8: Lando Norris, McLaren, aktuelle Führungsrunden: 31
    Image: Lando Norris hat in der Saison 2021 gezeigt, dass er bei McLaren die absolute Nummer eins ist. Auch aus diesem Grund hat der Rennstall den Vertrag des Briten langfristig bis 2025 verlängert. © DPA pa
  8. Daniel Ricciardo siegt beim GP von Italien.
    Image: Bei Daniel Ricciardo ist die Lage nicht ganz so eindeutig und sicher. 2021 wechselte der Australier, der in diesem Jahr den Ansprüchen etwas hinterher hing, zu McLaren und unterschrieb einen Vertrag über mehrere Jahre - also zumindest bis 2022.  © DPA pa
  9. Platz 11: Fernando Alonso, Alpine, aktuelle Führungsrunden: 2
    Image: Routinier Fernando Alonso kam 2020 zurück in die Formel 1. Damals erklärte Renault bzw. Alpine, dass der Spanier für die kommenden Saisons zum Team stößt. Heißt also: zumindest in der Saison 2022 werden F1-Fans den zweifachen Weltmeister noch sehen. © DPA pa
  10. Esteban Ocon kann seinen Triumph kaum glauben.
    Image: 14 Mal landete Esteban Ocon in der Saison 2021 in den Punkten, einmal stand er dabei sogar ganz oben auf dem Podium. Der Lohn dafür: eine Vertragsverlängerung bis 2024. © Imago
  11. Platz 14 (geteilt): PIERRE GASLY (AlphaTauri). 1 Strafpunkt
    Image: Pierre Gasly konnte in der Saison 2021 häufig überzeugen, zeigte besonders in Qualifyings starke Leistungen und landete viermal im Rennen in den Top 5. Somit war seine Bestätigung bei AlphaTauri für die Saison 2022 keine Überraschung. © Imago
  12. Platz 18: Yuki Tsunoda (AlphaTauri). Durchschnittsnote: 3,76
    Image: Eine ähnliche Entwicklung wird seinem Teamkollegen Yuki Tsunoda zugetraut, der besonders im Saisonendspurt 2021 gute Leistungen zeigte. Auch er wird deshalb zumindest für das Jahr 2022 im AlphaTauri sitzen. © Imago
  13. Platz 10: Sebastian Vettel, Aston Martin, aktuelle Führungsrunden: 4
    Image: Eine Laufzeit des Vertrags von Sebastian Vettel bei Aston Martin wurde nie konkret kommuniziert, doch ein Tweet des Rennstalls im Zuge der Vertragsverlängerung von Hamilton bei Mercedes lässt darauf schließen, dass Vettels Vertrag bis 2023 läuft. © DPA pa
  14. Platz 9 (geteilt): LANCE STROLL (Aston Martin). 4 Strafpunkte
    Image: Lance Stroll wird zumindest in der kommenden Saison der Teamkollege von Vettel sein. Der Kanadier wurde für das Jahr 2022 als zweiter Aston-Martin-Pilot bestätigt, wie es danach weitergehen wird, ist noch offen.  © Imago
  15. Platz 3 (geteilt): NICHOLAS LATIFI (Williams). 6 Strafpunkte
    Image: Nicholas Latifi geht bei Williams in sein letztes Vertragsjahr. Seine Arbeitspapiere laufen Ende 2022 aus. Seine Performance in der kommenden Saison wird sicherlich ausschlaggebend dafür sein, wie es mit dem 26-Jährigen weitergeht.  © Imago
  16. Alexander Albon
    Image: Alexander Albon ist als Stammpilot zurück in der Formel 1. Nach einem Jahr als Ersatzfahrer bei Red Bull übernimmt der 25-Jährige nach dem Abgang von Russell das freigewordene Cockpit bei Williams. Eine konkrete Vertragslaufzeit ist nicht bekannt. © Imago
  17. Valtteri Bottas
    Image: Valtteri Bottas' Zeit bei Mercedes ist nach fünf Jahren zu Ende. Ab der kommenden Saison wird der Finne für Alfa Romeo an den Start gehen - und das für mehrere Jahre, wie der Rennstall verkündete. © Imago
  18. Bottas' neuer Teamkollege Guanyu Zhou war auch am Start.
    Image: Guanyu Zhou ergatterte sich Mitte November das letzte freie Cockpit in der Formel 1. Der Chinese wird bei Alfa Romeo neuer Teamkollege von Bottas. Wie lange dies der Fall sein wird, ist nicht klar, denn eine Vertragslaufzeit wurde nicht verkündet. © Imago
  19. Haas-Pilot Mick Schumacher freut sich auf sein US-Debüt.
    Image: Mick Schumachers Debüt-Saison bei Haas wird nicht die letzte in seiner F1-Karriere sein. Der Rennstall gab im September eine weitere Zusammenarbeit im Jahr 2022 bekannt.  © Imago
  20. PLATZ 2: Kevin Magnussen (Haas) - Durchschnittsnote: 1,27
    Image: Kevin Magnussen wurde vor der Saison 2022 kurzfristig nach der Haas-Trennung von Nikita Mazepin engagiert. Der Däne erhält beim US-Rennstall einen ''mehrjährigen Vertrag'', wie es bei der Verkündung hieß. © Imago

Binotto lobt Entwicklung von Mick Schumacher

Seit 2019 ist Schumacher Teil der Talentschmiede in Maranello. Zwei Jahre sammelte er in der Formel 2 Erfahrung, wurde 2020 Champion. In diesem Jahr folgte der langersehnte Wechsel in die Formel 1 - es war die Erfüllung eines Kindheitstraums. Die Berufung als Ferrari-Ersatzpilot ist nun das nächste Kapitel in einer Karriereplanung der kleinen Schritte.

Dazu zählte auch die Formel-1-Debütsaison bei Haas. Im unterlegenen Boliden fuhr Schumacher meist nur hinterher. Am Ende des Feldes ging es fern der maximalen Aufmerksamkeit um das Sammeln von Erfahrung. Diese waren meist positiv. Das teaminterne Duell mit dem Russen Nikita Masepin etwa gewann der Deutsche deutlich.

"Mick hat sich gut angestellt, nicht nur was Konstanz, sondern auch was Speed anging", sagte Binotto: "Am Ende des Jahres war er schneller als Anfang der Saison, er war deutlich näher an den anderen Autos vor ihm. Das zeigt, dass er seine Pace verbessert hat." Im RTL/ntv-Interview ergänzte der 52-Jährige: "Er lernt, er wächst und entwickelt sich als Fahrer. Wir glauben, dass er in Zukunft noch besser wird."

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Testfahrten in Abu Dhabi: Mick Schumacher trotz letztem Platz zufrieden mit Auto und Reifen. (Videolänge: 31 Sekunden)

Schumacher 2022 bei elf Rennen mit Doppel-Rolle

Und dann dauerhaft im Ferrari-Cockpit sitzt? Die Vorstellung einer Neuauflage der Partnerschaft Schumacher/Ferrari ist zweifellos reizvoll - für den Fahrer, der ein besseres Auto hätte, für das Team, zu dem Mick ein gutes Verhältnis pflegt und das ebenso wie die Formel 1 das Marketingpotenzial dieser Verbindung nicht ungenutzt lassen würde.

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2022 bleibt Schumacher vorerst Haas-Stammpilot. Bei elf von 23 Rennen hat er dabei die Doppelrolle als Ferrari-Ersatzpilot inne, die er sich mit dem Italiener Antonio Giovinazzi teilt.

Binotto kündigt Gespräche mit Sainz an

Sollte einer der beiden Stammfahrer Charles Leclerc und Carlos Sainz ausfallen, käme Schumacher bei den ihm zugewiesenen Rennen zum Einsatz im Ferrari. Es wäre eine große Bewährungschance. "Es geht prinzipiell für jeden Fahrer immer darum, sich weiterzuentwickeln und sich für ein Top-Team zu empfehlen", sagte Schumacher in der Sport Bild.

Leclerc ist als Ferraris Zugpferd noch bis 2024 an das Team gebunden. Beim Spanier Sainz endet der Vertrag nach der kommenden Saison. Für den Winter kündigte Binotto allerdings Gespräche über eine Verlängerung mit Sainz an. Eilig dürfte es Binotto mit einer Einigung nicht haben. In Mick Schumacher steht ein potenzieller Nachfolger schließlich schon bereit.

SID

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