Formel 1 News: Mick Schumacher könnte 2022 für Ferrari zum Einsatz kommen

Klares Signal: Schumacher kommt seinem Traum in Rot näher

Mick Schumacher im Ferrari - schon in der kommenden Saison könnte dieses Szenario eintreten. Der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher wird Ersatzfahrer bei der Scuderia.

MSC - Ferrari, ein Schumacher im Cockpit der "roten Göttin": Was nach viel Nostalgie klingt, könnte in der Formel 1 schon in der kommenden Saison Wirklichkeit werden. Mick Schumacher, Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher, klettert die Karriereleiter in der Königsklasse weiter nach oben. Der 22-Jährige hat von der Scuderia eine Beförderung erhalten und wird in der kommenden Saison Ersatzfahrer bei den Italienern.

"Wir dürfen nicht vergessen, dass Mick ein Ferrari-Fahrer ist", sagte Teamchef Mattia Binotto: "Er ist Teil unserer Nachwuchsakademie. Wir betreiben dieses Programm, um den nächsten Ferrari-Piloten zu finden."

ZUM DURCHKLICKEN: Die Vertragslaufzeiten der F1-Stars

  1. Lando Norris und McLaren haben den Vertrag bis mindestens 2026 verlängert.
    Image: Weltmeister Lando Norris fährt noch bis mindestens 2026 für McLaren. © Imago
  2. Oscar Piastri hat seinen ursprünglich bis 2026 laufenden Vertrag bei McLaren kurz vor Saisonstart 2025 um mehrere Jahre verlängert.
    Image: Der Vertrag von Oscar Piastri beim Papaya-Team ist bis 2028 datiert. © Imago
  3. Der Vertrag von George Russell bei Mercedes wurde bis Ende 2025 verlängert.
    Image: Der Vertrag von George Russell bei Mercedes läuft Ende 2026 aus. © Imago
  4. Mercedes: Andrea Kimi Antonelli – neu ab 2025 Stammfahrer
    Image: Auch Andrea Kimi Antonelli ist bei Mercedes bis 2026 Stammpilot. © Imago
  5. Der vierfache Weltmeister Max Verstappen bleibt noch bis 2028 bei Red Bull.
    Image: Der vierfache Weltmeister Max Verstappen bleibt noch bis 2028 bei Red Bull. © Imago
  6. Rookie Isack Hadjar bekleidet dort das zweite Cockpit Racing Bulls.
    Image: Isack Hadjar ersetzt nach einem starken Rookie-Jahr bei den Racing Bulls Yuki Tsunoda und fährt 2026 im zweiten Red Bull. © Imago
  7. Charles Leclerc hat bei Ferrari bis mindestens 2026 verlängert.
    Image: Charles Leclerc hat bei Ferrari einen Kontrakt bis 2026. © Imago
  8. Lewis Hamilton fährt seit 2025 für Ferrari.
    Image: Auch F1-Rekordweltmeister Lewis Hamilton bleibt der Scuderia 2026 erhalten. © Imago
  9. Alexander Albon hat im Mai 2024 einen neuen mehrjährigen Vertrag bis mindestens 2026 bei Williams unterschrieben.
    Image: Alexander Albon hatte im Mai 2024 einen neuen mehrjährigen Vertrag bis mindestens 2026 bei Williams unterschrieben. © Imago
  10. #55 - Carlos Sainz jr.: Wie der Madrilene auf seine Startnummer kommt, ist schnell erklärt. Die 5 ist seine Lieblingszahl, war nur durch Sebastian Vettel blockiert. Deshalb wählte er die 55. Zudem spielt Carlo55ainz gerne mit der Darstellung seines Namens.
    Image: Teamkollege Carlos Sainz geht 2026 in seine zweite Saison beim Traditionsrennstell. © Imago
  11. Routinier Fernando Alonso hat bei Aston Martin eine Vertragsverlängerung bis 2026 unterschrieben.
    Image: Routinier Fernando Alonso könnte bei Aston Martin seine letzte F1-Saison fahren. © Imago
  12. Lance Stroll wird mindestens bis 2026 für Aston Martin an den Start gehen.
    Image: Auch Lance Stroll wird mindestens noch 2026 für Aston Martin an den Start gehen. © Imago
  13. Liam Lawson
    Image: Liam Lawson fährt nach seiner Ausbootung bei Red Bull auch 2026 für die Racings Bulls. © DPA pa
  14. Arvid Lindblad ist 2026 der einzige Rookie im Feld. Der Brite mit indisch-schwedischen Wurzeln fährt für die Racing Bulls.
    Image: Arvid Lindblad ist 2026 der einzige Rookie im Feld. Der Brite mit indisch-schwedischen Wurzeln fährt für die Racing Bulls. © Imago
  15. Haas: Oliver Bearman – neu ab 2025 Stammfahrer
    Image: Youngster Oliver Bearman geht bei Haas in sein zweites F1-Jahr. © Imago
  16. Esteban Ocon hat Alpine 2024 verlassen. Bei seinem neuen Arbeitgeber Haas hat er einen Vertrag über mehrere Jahre unterzeichne
    Image: Esteban Ocon hatte Alpine 2024 verlassen. Bei seinem neuen Arbeitgeber Haas hatte er einen Vertrag über mehrere Jahre unterzeichnet. © Imago
  17. Nico Hülkenberg gab im Jahr 2010 sein Formel-1-Debüt für Williams - heute fährt der Emmericher für den Sauber-Rennstall.
    Image: Nico Hülkenberg ist aktuell der einzige deutsche Pilot in der Formel 1. Zur Saison 2025 wechselte er von Haas zu Sauber und fährt dort beim neuen Audi-Werksteam auch 2026 mit Option auf 2027. © Imago
  18. #5 - Gabriel Bortoleto: Die 5 ist seit dem Karriereende von Sebastian Vettel nach der Saison 2022 frei. Bortoleto gewann im selbigen Jahr mit dieser Nummer die Meisterschaft in der Formel 3.
    Image: Bei Audi heißt sein Teamkollege auch weiterhin Gabriel Bortoleto. © Imago
  19. Pierre Gasly hat 2024 einen neuen mehrjährigen Vertrag bei Alpine unterschrieben.
    Image: Pierre Gasly hatte im Sommer 2025 seinen Vertrag bei Alpine verlängert und fährt nun bis mindestens 2028 für den französischen Rennstall. © Imago
  20. Franco Colapinto hat Jack Doohan nach nur sechs Rennen bei Alpine ersetzt.
    Image: Franco Colapinto hatte Jack Doohan nach nur sechs Rennen 2025 bei Alpine ersetzt. Alpine verlängerte seinen Vertrag für die Saison 2026. © Imago
  21. Valtteri Bottas ist derzeit als Ersatzfahrer bei Mercedes unter Vertrag.
    Image: Valtteri Bottas fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. © Imago
  22. Sergio Perez steht nach seiner Auszeit vor der Rückkehr in die Formel 1.
    Image: Sergio Perez fährt ab 2026 für das Cadillac Formula 1 Team. © Imago

Binotto lobt Entwicklung von Mick Schumacher

Seit 2019 ist Schumacher Teil der Talentschmiede in Maranello. Zwei Jahre sammelte er in der Formel 2 Erfahrung, wurde 2020 Champion. In diesem Jahr folgte der langersehnte Wechsel in die Formel 1 - es war die Erfüllung eines Kindheitstraums. Die Berufung als Ferrari-Ersatzpilot ist nun das nächste Kapitel in einer Karriereplanung der kleinen Schritte.

Dazu zählte auch die Formel-1-Debütsaison bei Haas. Im unterlegenen Boliden fuhr Schumacher meist nur hinterher. Am Ende des Feldes ging es fern der maximalen Aufmerksamkeit um das Sammeln von Erfahrung. Diese waren meist positiv. Das teaminterne Duell mit dem Russen Nikita Masepin etwa gewann der Deutsche deutlich.

"Mick hat sich gut angestellt, nicht nur was Konstanz, sondern auch was Speed anging", sagte Binotto: "Am Ende des Jahres war er schneller als Anfang der Saison, er war deutlich näher an den anderen Autos vor ihm. Das zeigt, dass er seine Pace verbessert hat." Im RTL/ntv-Interview ergänzte der 52-Jährige: "Er lernt, er wächst und entwickelt sich als Fahrer. Wir glauben, dass er in Zukunft noch besser wird."

Schumacher 2022 bei elf Rennen mit Doppel-Rolle

Und dann dauerhaft im Ferrari-Cockpit sitzt? Die Vorstellung einer Neuauflage der Partnerschaft Schumacher/Ferrari ist zweifellos reizvoll - für den Fahrer, der ein besseres Auto hätte, für das Team, zu dem Mick ein gutes Verhältnis pflegt und das ebenso wie die Formel 1 das Marketingpotenzial dieser Verbindung nicht ungenutzt lassen würde.

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2022 bleibt Schumacher vorerst Haas-Stammpilot. Bei elf von 23 Rennen hat er dabei die Doppelrolle als Ferrari-Ersatzpilot inne, die er sich mit dem Italiener Antonio Giovinazzi teilt.

Binotto kündigt Gespräche mit Sainz an

Sollte einer der beiden Stammfahrer Charles Leclerc und Carlos Sainz ausfallen, käme Schumacher bei den ihm zugewiesenen Rennen zum Einsatz im Ferrari. Es wäre eine große Bewährungschance. "Es geht prinzipiell für jeden Fahrer immer darum, sich weiterzuentwickeln und sich für ein Top-Team zu empfehlen", sagte Schumacher in der Sport Bild.

Leclerc ist als Ferraris Zugpferd noch bis 2024 an das Team gebunden. Beim Spanier Sainz endet der Vertrag nach der kommenden Saison. Für den Winter kündigte Binotto allerdings Gespräche über eine Verlängerung mit Sainz an. Eilig dürfte es Binotto mit einer Einigung nicht haben. In Mick Schumacher steht ein potenzieller Nachfolger schließlich schon bereit.

SID

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