DFB-Team: Diese Talente besitzen eine doppelte Staatsbürgerschaft

Tauziehen um DFB-Talente: Diese Youngster könnten den Verband wechseln

Von Sky Sport

Image: In der deutschen U21-Auswahl besitzen einigen Talente eine doppelte Staatsbürgerschaft.

Gleich drei deutsche Junioren-Nationalspieler haben sich dazu entschieden, künftig für Ghana zu spielen. In den aktuellen Junioren-Auswahlen sind einige Top-Talente zu finden, die eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen. Sky Sport gibt einen Überblick.

Der in Hamburg geborene Nationaltrainer Otto Addo hat die Zweitliga-Profis Patric Pfeifer (Darmstadt 98) und Stephan Ambrosius (Hamburger SV), beide ebenfalls in der Elbmetropole zur Welt gekommen, überzeugen können, ab sofort das Trikot der "Black Stars" zu tragen.

Gleiches gilt für Ransford Königsdörffer, der zu Monatsbeginn vom Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden zum HSV gewechselt war. Alle drei Spieler waren bislang in den Nachwuchsmannschaften des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) aktiv.

Weitere Verbandswechsel sind auch in Zukunft nicht auszuschließen, denn in den aktuellen Junioren-Auswahlen befinden sich zahlreiche Talente, die eine doppelte Staatsbürgerschaft besitzen.

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Arijon Ibrahimovic (FC Bayern): Der 16-Jährige bestritt bislang zwölf Spiele für die deutsche U17-Nationalmannschaft und erzielte dabei neun Tore. In Zukunft könnte er auch für Kosovo spielen.
Paul Wanner (FC Bayern): Das deutsche Ausnahme-Talent spielt aktuell noch für die U17. Sollte es mit einer Karriere beim DFB für den 16-Jährigen nicht klappen, hätte er noch die Chance, für Österreich zu spielen.
Christopher Scott (Royal Antwerpen): Das Ex-Bayern-Talent spielt derzeit für die deutsche U20 (drei Spiele). In Zukunft könnte der 20-Jährige auch für Ghana auflaufen.
Jamie Lawrence (1. FC Magdeburg, ausgeliehen vom FC Bayern): Der 19-Jährige Innenverteidiger ist derzeit fester Bestandteil der U20, zudem besitzt er die Staatsbürgerschaft von Nigeria.
Lazar Samardzic (Udinese Calcio): Der in Berlin geborene offensive Mittelfeldspieler feierte erst Anfang Juni sein U21-Debüt und traf dabei direkt. Künftig könnte er auch für Serbien auflaufen.
Faride Alidou (Eintracht Frankfurt): Der deutsche U21-Nationalspieler hat in Zukunft auch die Möglichkeit, für Togo aufzulaufen.
Ansgar Knauff (Eintracht Frankfurt, ausgeliehen von Borussia Dortmund): Der schnelle Rechtsaußen feierte im Oktober 2021 sein Debüt für die deutsche U21-Auswahl, besitzt aber auch einen ghanaischen Pass.
Jamie Leweling (Union Berlin): Der in Nürnberg geborene Offensiv-Allrounder gehört zum festen Kreis der U21, doch in Zukunft könnte er auch ins Blickfeld von Ghana geraten.
Youssoufa Moukoko (Borussia Dortmund): Der Stürmer feierte bereits mit 16 Jahren sein Debüt in der deutschen U21 - Rekord! Geboren wurde der Angreifer in Kamerun, weshalb er in Zukunft auch für die ''unbezähmbaren Löwen'' spielen könnte.
Josha Vagnoman (Hamburger SV): Der Rechtsverteidiger ist in Hamburg geboren und fester Bestandteil der deutschen U21. Da sein Vater aus der Elfenbeinküste stammt, könnte er in Zukunft auch für die Afrikaner spielen.
Marton Dardai (Hertha BSC): Der 20-Jährige spielt derzeit für die deutsche U21-Auswahl, hat aber auch die die Möglichkeit, wie sein Vater Pal eine Karriere in der ungarischen Nationalmannschaft zu starten.
Yann Aurel Bisseck (Aarhus GF): Der in Köln geborene Defensiv-Allrounder ist derzeit für die U21 aktiv, besitzt aber auch die Staatsbürgerschaft von Kamerun.
Noah Atubolu (SC Freiburg): Der Schlussmann bestritt Anfang des Jahres seine ersten beiden Länderspiele für die U21. Theoretisch kann der 20-Jährige auch für Nigeria auflaufen.
Armel Bella-Kotchap (FC Southampton): Der Innenverteidiger wurde in Paris geboren, sein Vater stammt aus Kamerun. Derzeit läuft Bochums Rekord-Abgang für die deutsche U21 auf.
Malick Thiaw (FC Schalke 04): Sein Vater stammt aus dem Senegal, seine Mutter aus Finnland, geboren wurde der deutsche U21-Nationalspieler in Düsseldorf: ''Ich bin hier aufgewachsen und fühle mich deutsch'', sagte er Mitte 2021 gegenüber der ''Bild''

Der DFB ist aber nicht nur Leidtragender, sondern auch Nutznießer wie beispielsweise im Fall von Jamal Musiala. Der Bayern-Youngster durchlief bis 2020 die englischen Auswahl-Teams, ehe sich der in Stuttgart geborene Offensiv-Allrounder 2021 für Deutschland entschied.

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*Quelle: transfermarkt.de

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