Dreijähriges Stadionverbot nach rassistischer Geste gegen Tottenhams Heung-Min Son

Nach rassistischer Geste gegen Son: Strafe gegen Täter verschärft

Image: Nach der rassistischen Geste gegen Heung-Min Son ist die Strafe noch einmal verschärft worden.

Ein Fan des englischen Erstligisten Tottenham Hotspur hat wegen einer rassistischen Geste gegen Stürmer Heung-Min Son ein dreijähriges Stadionverbot erhalten. Das teilte der Klub am Mittwoch auf seiner Webseite mit.

Der 44-jährige Mann hatte bei einem Premier-League-Heimspiel des Vereins gegen Crystal Palace im Mai eine beleidigende Geste mit rassistischem Hintergrund gegenüber dem 31-jährigen Stürmer gezeigt. Der Klub half demnach der Polizei dabei, Beweise zusammenzutragen.

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Wie die britische Nachrichtenagentur PA meldete, war der Mann nach einem Schuldgeständnis zunächst nur zu 60 unentgeltlichen Arbeitsstunden und einer Geldstrafe von 1384 Pfund (etwa 1600 Euro) verurteilt worden. Auf Betreiben des Vereins sei die Strafe nun jedoch verschärft worden, hieß es in der Mitteilung der Spurs.

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Stadionverbot!

"Wir möchten betonen, dass der Klub Diskriminierung jeglicher Art nicht toleriert und wir uns immer für die stärkste mögliche Maßnahme einsetzen werden", so die Mitteilung weiter. Der Bann bedeutet, dass der Mann für die Dauer der Maßnahme keine Spielstätten in Großbritannien betreten darf. Vor Auslandsspielen kann zudem der Reisepass der Betroffenen eingezogen werden.

dpa

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