Köln-Trainer Lukas Kwasniok muss sich nach dem zuletzt eingeschlagenen Negativtrend sowie seinen umstrittenen Entscheidungen mit Kritik von den eigenen Fans auseinandersetzen.
Von Marlon Irlbacher und Patrick Berger
Die Stimmung in Köln ist angespannt!
Während Trainer Lukas Kwasniok mit seiner Mannschaft nach dem 2:2 in Heidenheim am Samstag nun bereits seit sieben Spielen auf einen Sieg wartet, muss sich der Effzeh-Coach jetzt erstmals auch noch Kritik von den eigenen Fans gefallen lassen. Beim Duell auf der Ostalb hatten einige Anhänger der Kölner ein Plakat dabei, auf dem "KWASNI YOK" zu lesen war. Das Wort "YOK" ist türkisch und bedeutet "Nein".
Kader-Rauswurf von Waldschmidt umstritten
Nach Sky Sport Informationen ist Kwasniok bei den Effzeh-Anhängern nicht mehr unumstritten, der Kader-Rauswurf von Luca Waldschmidt wurde dabei von vielen als dünnhäutig angesehen und trug zum wachsenden Unmut gegenüber Kwasniok bei.
Bei den Effzeh-Bossen genießt der 44-Jährige allerdings noch vollen Rückhalt und eine mögliche Trennung ist (noch) kein Thema. Der sportliche Erfolg ist nun ausschlaggebend dafür, wie es mit dem Coach in der Domstadt weitergeht, dennoch werfen die Bosse nun auch ein genaues Auge auf den Umgang mit dem Team, einzelnen Personalien und Führungsspielern.
Kwasniok reagiert auf Plakate
Der Köln-Trainer selbst hatte das Plakat während des Spiels nicht bemerkt. "Ich habe es nicht wahrgenommen, aber ich wurde darüber informiert, dass es da etwas gab. Ich weiß nicht genau, warum und weswegen, aber ich nehme es jetzt zur Kenntnis. Wir versuchen, in Kommunikation zu treten, was in irgendeiner Form da jetzt Thema ist. Ich kann nur mit Leistung und Punkten vorangehen. Aber das ist eben der 1. FC Köln. Da ist alles etwas dynamischer", meinte Kwasniok.
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