Nach Skandal: AEK Athen als Meister bestätigt - PAOK-Einspruch abgewiesen

Erster Titel für AEK seit 1994

Image: PAOK-Präsident Ivan Savvidis stürmt mit einer Pistole auf den Platz.

AEK Athen ist am grünen Tisch zum neuen griechischen Meister erklärt worden.

Die Berufungskommission des nationalen Verbandes bestätigte am Montag den Punktabzug gegen Verfolger PAOK Saloniki in Folge des Chaos-Spiels am 11. März, bei dem PAOK-Besitzer Ivan Savvidis mit einer Waffe am Gürtel auf den Platz gelaufen war.

Erster Titel seit 1994

Zwei Spieltage vor Saisonende hat AEK somit uneinholbare acht Zähler Vorsprung auf PAOK. Für den Traditionsverein ist es der zwölfte Titel der Vereinsgeschichte und der erste seit 1994.

PAOK waren nach dem Vorfall drei Punkte abgezogen worden, Savvidis (59) wurde mit einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro belegt. Die linksgerichtete Regierung von Ministerpräsident Alexis Tsipras hatte als Reaktion die Meisterschaft am 12. März ausgesetzt, erst Anfang April wurde der Spielbetrieb wieder aufgenommen.

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Das Spiel zwischen PAOK und Athen war in der 90. Minute abgebrochen worden. Schiedsrichter Giorgos Kominos hatte in der Schlussminute ein Tor von Saloniki aufgrund einer vermeintlichen Abseitsposition nicht anerkannt. Savvidis entschuldigte sich später für den Vorfall, betonte allerdings, dass er nur den Ausbruch von Gewalt verhindern wollte. (sid)

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