DFB-Präsident Neuendorf äußert sich zum Balogun-Fall

Für den DFB-Präsidenten geht es um die "Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA".

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Hat sich Donald Trump in den WM eingemischt? Nach Berichten verschiedener Medien soll der US-Präsident nach der Sperre für US-Stürmer Folarin Balogun vor dem WM-Achtelfinale bei FIFA-Präsident Gianni Infantino angerufen haben.

Bernd Neuendorf hat den "Fall Balogun" mit großer Sorge zur Kenntnis genommen und Aufklärung vom Weltverband FIFA gefordert.

"Die FIFA sollte sich jetzt rasch zu Berichten erklären, wonach der Entscheidung zur Aussetzung der Roten Karte gegen den amerikanischen Spieler Folarin Balogun ein Telefonat zwischen US-Präsident Donald Trump und FIFA-Präsident Gianni Infantino vorausgegangen sein soll", ließ der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes, der im FIFA-Council sitzt, den wissen.

"Der Eindruck, dass es hier eine aktive Einflussnahme der Politik auf den Sport gegeben hat, muss zügig und schlüssig ausgeräumt werden. Es geht um die Integrität des Wettbewerbs und die Glaubwürdigkeit der FIFA."

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Am Sonntag hatte die FIFA die Sperre für US-Stürmer Balogun aus dem WM-Sechzehntelfinale gegen Bosnien-Herzegowina (2:0) zur Bewährung ausgesetzt. Balogun ist damit im Achtelfinale der USA gegen Belgien (Dienstag, 2:00 Uhr MESZ/ARD und MagentaTV) spielberechtigt. Laut der Nachrichtenagentur AFP und der New York Times rief Trump persönlich bei Infantino an, um ihn um eine Überprüfung der Roten Karte zu bitten.

SID

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