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Eintracht Frankfurt: Darum hat Wunschkandidat Christoph Spycher abgesagt

Eintracht Frankfurt hat bei der Suche nach einem Nachfolger für Markus Krösche einen Rückschlag hinnehmen müssen. Wunschkandidat Christoph Spycher hat der SGE nach Sky Sport Informationen abgesagt und sich stattdessen für eine Auszeit nach Saisonende entschieden.

Christoph Spycher wird nicht von den Young Boys Bern zu Eintracht Frankfurt wechseln.
Image: Christoph Spycher wird nicht von den Young Boys Bern zu Eintracht Frankfurt wechseln.  © DPA pa

Die Frankfurter Verantwortlichen müssen ihre Suche neu ausrichten. Neue Favoriten sind aktuell Joti Chatzialexiou und Marcel Schäfer.

Christoph Spycher war der Wunschkandidat von Eintracht Frankfurt für die Nachfolge von Markus Krösche als Sportvorstand.

Nach Sky Sport Informationen hat der 48-Jährige der SGE allerdings eine Absage erteilt. Die Aufgabe in Frankfurt war für den Schweizer zwar reizvoll, dennoch hat sich Spycher für eine Pause nach der laufenden Saison entschieden.

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Spycher nimmt sich Auszeit

Spycher arbeitet seit seinem Karriereende 2014 für die Young Boys Bern - zunächst als Talentmanager, seit 2016 als Sportchef. Seit 2022 ist der ehemalige Schweizer Nationalspieler zudem Mitglied der Geschäftsleitung beim Hauptstadtklub. Diesen wird er zum Saisonende für seine Auszeit verlassen, wie der Verein auf seiner Homepage bekanntgab.

"Es ist ein Entscheid, der mir sehr schwergefallen ist. Aber nach rund elf Jahren an der Spitze der sportlichen Leitung wird es ein guter Zeitpunkt sein, um loszulassen, zumal YB strukturell sehr gut unterwegs und finanziell kerngesund ist und eine in diesem Geschäft ungewöhnliche Stabilität und Kontinuität auf strategischer und operativer Ebene aufweist. Ich möchte nach Ablauf meiner operativen Tätigkeit bei YB eine Standortbestimmung vornehmen, um herauszufinden, wie meine berufliche Zukunft aussehen soll", wird Spycher selbst auf der YB-Webseite zitiert. Im Verwaltungsrat sowie als Minderheits-Aktionär bleibt Spycher den Bernern allerdings erhalten.

Top-Kandidaten auf die Krösche-Nachfolge sind nach Sky Sport Informationen aktuell Joti Chatzialexiou vom 1. FC Nürnberg sowie Marcel Schäger von RB Leipzig.

Mehr zum Autor Florian Plettenberg

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