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FC Bayern: Transfer von Leon Goretzka möglich - schwerer Stand bei Tuchel

Nach Tuchel-Aussagen: So steht es um Goretzka beim FC Bayern

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Tuchel kann keinen Goretzka-Verbleib garantieren

Das Problem ist nicht neu beim FC Bayern. Der Rekordmeister hat ein Überangebot im zentralen Mittelfeld und Thomas Tuchel hätte gerne sogar noch einen Spieler. Leon Goretzka könnte der Leidtragende sein - zumindest öffnete der Coach die Türe für einen Abgang.

Joshua Kimmich und Leon Goretzka waren in den letzten Jahren beim FC Bayern auf der Doppelsechs gesetzt. Herausforderer wie Marcel Sabitzer (kam 2021 von RB Leipzig) oder Ryan Gravenberch (2022 von Ajax) blieb nur die harte Ersatzbank. In der neuen Saison könnte sich das jedoch ändern.

An Kimmich, gleichzeitig nach Manuel Neuer und Thomas Müller zuletzt dritter Kapitän, führt aufgrund seiner strategischen Fähigkeiten weiter kein Weg vorbei. Das Werben der Bayern um Declan Rice zeigt jedoch, dass Tuchel an Kimmichs Seite einen anderen Spielertypus bevorzugt.

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Die Zukunft von Leon Goretzka liegt Äußerungen von Trainer Thomas Tuchel zufolge nicht sicher bei Bayern München.

Tuchel trauert Rice nach

Das machte der Übungsleiter auch am ersten Tag des Trainingslagers am Tegernsee noch einmal deutlich. "Er hat ein Profil, das wir meiner Meinung nach so nicht im Kader haben", so der Coach über den neuen Abräumer des FC Arsenal. Und weiter: "Es könnte eine interessante Ergänzung unseres Kaders sein, einen Spieler dieses Profils zu haben". Profis dieser Klasse seien rar: "Wir brauchen eine gewisse Qualität und Persönlichkeit, um unseren Kader noch stärker zu machen, da gibt es nicht so viele. Rice ist jetzt zu Arsenal gewechselt, das ist auch okay. Guter Spieler, guter Klub - so ist es nun mal."

Tuchel würde also nach wie vor liebend gerne einen neuen Sechser an der Säbener Straße begrüßen. Ob dies gelingt, werden die nächsten Wochen zeigen. Klar ist aber schon jetzt, dass Goretzka auch ohne zusätzliche Konkurrenz keinesfalls mehr unantastbar ist. Das machte Tuchel auf der ersten Pressekonferenz unmissverständlich deutlich.

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Goretzka habe "ein unbefriedigendes Ende der Saison erlebt. Das ist mit Sicherheit kein Geheimnis. Er ist einfach von seinem Status, von seinem Vertrag, von seinem Alter jemand, von dem wir viel erwarten. Da ist viel Luft nach oben, und unsere Aufgabe ist es, ihm dabei zu helfen", erklärte der gebürtige Krumbacher und wollte einen Abgang des Nationalspielers nicht ausschließen:

Bayern würde Goretzka ziehen lassen

"Es kann immer eine Situation entstehen - wie bei Lucas Hernandez, mit dem ich voll gerechnet habe -, dass Spieler andere Pläne haben. Das habe ich von Leon nicht gehört, aber es ist auch erst der Anfang der Vorbereitung. Es gibt einen großen Konkurrenzkampf", so Tuchel und ergänzte: "Ich glaube, dass jetzt erstmal alle Mittelfeldspieler da sind und sehen wollen, was passiert, was plant der Trainer, wo ist da mein Platz, fühle ich mich da wohl, kriege ich da die Chance, die Einsatzzeit, die ich mir vorstelle."

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Nach Sky Informationen ist es tatsächlich so, dass der FCB Goretzka abgeben würde, wenn ein seriöses Angebot in Höhe von 40 bis 50 Millionen Euro auf dem Tisch liegt. Tuchel plant nach aktuellem Stand nämlich mit Neuzugang Konrad Laimer als Nebenmann zu Kimmich.

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Nach einer enttäuschenden Saison von Leon Goretzka gibt es Spekulationen um einen Wechsel des Nationalspielers. FCB-Trainer Thomas Tuchel weiß nichts von konkreten Plänen, will einen Verbleib aber auch nicht garantieren.

Das deutete auch Uli Hoeneß an: "Die Diskussion um die Sechs, die stellt sich für mich gar nicht. Ich glaube, dass wir an Laimer sehr, sehr, sehr viel Spaß haben werden." Hinzukommt, dass auch Raphael Guerreiro diese Rolle unter Tuchel einst beim BVB sehr ordentlich ausfüllte. Zudem hat der Coach auch noch Gravenberch in der Hinterhand.

Option Manchester United besteht nach wie vor

Goretzka ist also entbehrlich, aber aktuell will er die Münchner nach Sky Informationen (noch) nicht verlassen. Der 28-Jährige fühlt sich sehr wohl in München, aber man wird abwarten müssen, ob sich dies ändert, falls der Verein ihm nicht die entsprechenden Einsatzzeiten zusichern kann. Sky weiß: Manchester United beobachtet die Situation um den Ex-Schalker weiterhin sehr genau. Daran hat auch der Transfer von Mason Mount vom FC Chelsea nichts geändert. Zudem sollen auch zwei bis drei weitere Topklubs Interesse am Box-to-Box-Spieler haben, falls er auf den Markt kommt.

Es bleibt also spannend in München. Erstmals seit Jahren ist es nämlich durchaus möglich, dass die Doppelsechs der Bayern nächste Saison nicht mehr aus Joshua Kimmich und Leon Goretzka besteht...

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Mehr zum Autor Robert Gherda

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