Pressestimmen zum Weiterkommen von England und Argentinien nach den WM-Viertelfinals
Englands Nationalmannschaft bezwang Norwegen und trifft im WM-Halbfinale auf Messi und die Argentinier, welche die Schweiz niederrangen.
12.07.2026 | 07:37 Uhr
Das schreiben die internationalen Medien zu den beiden Spielen aus der Nacht.
Das schreiben die internationalen Medien zum Argentinien-Sieg:
Argentinien
Pagina12: "Herzlich willkommen, ihr Torschützen, wir haben schon auf euch gewartet. Eine Mannschaft, die nicht weiß, wie man gewinnt, ohne ein ganzes Land leiden zu lassen. Es war ein sehr schlechtes Spiel, in dem sich jedoch alle neun Spieler von ihrer besten Seite zeigten, als alles auf ein Elfmeterschießen hindeutete. Am Mittwoch gegen England, nicht weniger."
Buenos Aires Herald: "Es war Stürmer Julian Alvarez, der in der 112. Minute der Verlängerung schließlich den Bann brach. Das ehemalige Wunderkind von River Plate nahm den Ball am Strafraumrand an und erzielte eines der schönsten Tore des Turniers, als er einen unhaltbaren Schuss in die rechte obere Ecke des Tores versenkte."
Schweiz
Blick: "Alvarez bricht die Schweizer Herzen in der Verlängerung. (...) Das darf doch nicht wahr sein! Über 124 Minuten lang - die Hälfte davon in Unterzahl - liefert sich die Nati mit Argentinien ein Duell auf Augenhöhe. Doch weil Alvarez den Weltmeister kurz vor Ablauf der Verlängerung mit einem Weltklasse-Tor zum 2:1 schießt, platzt der Traum vom ersten Schweizer WM-Halbfinal der Geschichte."
Tagesanzeiger: "Die Schweizer dürfen hadern mit diesem Ende und das werden sie auch tun. Die Chance war da, ein ohnehin großes Turnier noch etwas größer werden zu lassen. Sie werden sich fragen, was wohl gewesen wäre, wenn es nicht diesen Platzverweis im Viertelfinal gegen Breel Embolo gegeben hätte. Aber mit ein bisschen Abstand werden sie verstehen, was ihnen in Nordamerika gelungen ist."
England
The Sun: "Argentinien besiegte mit zwölf Mann die auf zehn Mann reduzierte Schweiz, sicherte damit Lionel Messis WM-Karriere fort - und sorgte für ein Duell mit England. Zumindest werden das die Verschwörungstheoretiker behaupten, nachdem der Schweizer Stürmer Breel Embolo nach einer VAR-Überprüfung wegen einer Schwalbe die zweite Gelbe Karte erhalten hatte."
Spanien
As: "Argentinien hat neun Leben, einen VAR, der ihm immer zu Hilfe eilt, eine Legende wie Messi und nun auch noch die Spinne - das Insekt, das schon eine Weile nicht mehr zugeschlagen hatte und genau dann auftauchte, als es am dringendsten gebraucht wurde. Ein atemberaubendes Tor von Julian Alvarez - ein teuflischer Schuss, der sich in den oberen Winkel schmiegte - bewahrte den Titelverteidiger vor dem Elfmeterschießen und sicherte ihm den Einzug ins Halbfinale, wo er auf keinen Geringeren als England trifft. Das Spiel hatte alles: Kontroversen, Spannung und eine Entscheidung in der Verlängerung, aus der die Albiceleste erneut als Sieger hervorging." (Der Spitzname von Alvarez ist die Spinne, d.Red.)"
Italien
Corriere dello Sport: "Argentinien, Lauf und Tränen: Julian Alvarez und Lautaro schicken Messi nach 120 Minuten ins Halbfinale."
Frankreich
L'Equipe: "Wieder am Abgrund, aber immer noch da. Argentinien hat sich nicht den einfachsten Weg ausgesucht, doch es geht weiter und der Traum vom Double lebt."
USA
The Athletic: "Vielleicht wollte es Messi zu sehr. Oder vielleicht - und das ist wahrscheinlicher - war es einfach zu viel verlangt von einem 39-Jährigen, der vor acht Tagen 120 Minuten in einem K.-o.-Spiel absolviert hatte, am Dienstag weitere 90 Minuten und hier erneut 120 Minuten, um Argentinien wieder einmal zum Sieg zu führen. So oder so lebt sein Traum von der Weltmeisterschaft weiter."
Das schreiben internationale Medien über England und Doppeltorschütze Jude Bellingham.
Großbritannien
Daily Mail: "War es schön? Nein. War es angenehm? Nicht wirklich. Aber spielt das überhaupt eine Rolle? Nicht im Geringsten. Doch wieder einmal hat diese englische Mannschaft ihren Kampfgeist bewiesen und bei diesem Turnier ein großartiges Ergebnis erzielt."
The Sun: "Jude Bellingham wird erneut zum Helden, als er mit einem brillanten Doppelpack die Three Lions ins WM-Halbfinale schießt. Gerade als man dachte, es sei das Ende der Reise, geht der Weg des Ruhms weiter."
Norwegen
VG: "Danke für die Feier! Norwegens WM-Abenteuer endet nach Drama. Mehrere fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen prägen das Viertelfinale zwischen Norwegen und England in Miami, das sich zu einem wahren Krimi entwickelte."
Aftenposten: "Sie werden über Generationen hinweg in Erinnerung bleiben. Der Schmerz ist unermesslich. Aber die Weltmeisterschaft war alles andere als normal. Danke fürs Mitfiebern, es war eine großartige Zeit!"
Frankreich
L'Equipe: "Bellingham rettet das Königreich. Die Three Lions zitterten und litten, gingen aber letztendlich als Sieger hervor und erlösten sich."
Spanien
As: "Nicht einmal Haaland kann einen Bellingham aufhalten, der den Goldenen Ball im Visier hat."
Schweiz
Blick: "England ringt tapfere Wikinger in der Verlängerung nieder."
Argentinien
Clarin: "960 Jahre sind vergangen, seit England den Vormarsch der Wikinger in der historischen Schlacht an der Stamford Bridge gestoppt hat. An diesem Samstag in Miami fiel das Ergebnis erneut zugunsten der Briten aus. Mit einem Ball statt Äxten und einem Ticket für das WM-Halbfinale als Preis beendete die Mannschaft von Thomas Tuchel den nordischen Traum."
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