Wie Kylian Mbappe, Micheal Olise und Ousmane Dembele bei der WM begeistern

Die französische Nationalmannschaft ist momentan das Nonplusultra im Fußball. Nahezu auf jeder Position ist die Equipe Tricolore auf Weltklasseniveau besetzt.

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Dank eines Elfmetertors von Kylian Mbappe hat Topfavorit Frankreich DFB-Schreck Paraguay mit 1:0 besiegt. Die Equipe Tricolore trifft im Viertelfinale auf Marokko.

Besonders das Angriffstrio aus Kylian Mbappe, Ousmane Dembele und Michael Olise scheint unaufhaltsam zu sein.

Von Fabio Desiderio

Wer seinen potenziellen WM-Favoriten nennt, der kommt an Frankreich kaum vorbei. Mit einem Kaderwert von 1,52 Milliarden Euro thronen die Franzosen an der Spitze - gefolgt von England und Spanien. Allen voran das kongeniale Sturmtrio aus Kylian Mbappe (7 Tore, 2 Vorlagen), Ousmane Dembele (4 Tore, 2 Vorlagen) und Michael Olise (5 Vorlagen) ist für die gegnerische Verteidigung kaum zu stoppen.

Zwar geriet die Tormaschine im Achtelfinale gegen Paraguay ins Stocken, vollkommen aufhaltbar war sie letzten Endes aber nicht. Mbappe traf zum siebten Mal bei dieser WM, zog mit Lionel Messi gleich und beförderte die Franzosen gegen bissige Südamerikaner eine Runde weiter. Doch die Franzosen sind nicht die einzige Nation bei einer Weltmeisterschaft, bei der das Front-Trio für Furore sorgte.

Frankreich Nationalmannschaft

  • WM Teilnahmen: 16 (zuletzt 2022)
  • WM-Rekordtorschütze: Just Fontane (13 Tore)
  • WM-Rekordspieler : Hugo Lloris (20 Spiele)
  • FIFA-Weltrangliste: 1. Platz (Stand: 06/2026)
  • Beste WM-Platzierung : Weltmeister (1998, 2018)

Müller, Hoeneß, Heynckes: Deutschlands goldene Offensive

Obwohl der eigentliche Star der deutschen Nationalmannschaft bei der Heim-WM 1974 Franz Beckenbauer und damit ein Verteidiger war, spielte das deutsche Angriffs-Trio eine fantastische WM und krönte sich zum Sieger. Trotz der Verletzung von Jupp Heynckes, die zum Turnier-Aus führte, waren die drei Deutschen zu ihrer Zeit qualitativ das Maß aller Dinge.

Gerd Müller schoss vier Tore, darunter das Siegtor im Finale gegen die Niederlande, und steuerte zwei Vorlagen bei. Der damals 22-jährige Uli Hoeneß traf einmal, bereitete drei Treffer vor und bildete das Bindeglied zwischen Sturm und Mittelfeld.

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Die drei R und eine Menge brasilianischer Flair

Wer es mit der deutschen Nationalmannschaft hält, der erinnert sich nur bedingt gerne an das WM-Finale 2002. Die Selecao hatte am Anfang des neuen Jahrtausends ein Übermaß an brasilianischem Flair - eine Prise Lockerheit und eine Spielfreude, die Fußballfans staunen ließ. Das bekamen auch die gegnerischen Verteidiger zu spüren, die von Ronaldinho, Rivaldo und Ronaldo regelrecht schwindelig gespielt wurden. Gemeinsam erzielten sie 15 der insgesamt 18 Tore Brasiliens.

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Der damals 22-jährige Ronaldinho (2 Tore, 4 Vorlagen) war der Kreativkopf der Offensive. Mit seinen Dribblings öffnete er Räume für seine Sturmpartner und sorgte mit seinem Freistoßtor gegen England für einen WM-Moment, der bis heute unvergessen ist. Rivaldo traf in seinen ersten fünf WM-Spielen - wurde es offensiv gefährlich bei den Brasilianern, war Rivaldo fast immer involviert. Ronaldo sicherte sich mit acht Treffern im Turnier den Goldenen Schuh. Zwei der Treffer erzielte der Stürmer mit der markanten Dreiecksfrisur im Finale gegen Deutschland.

Bis zum Finale ist es für die Franzosen allerdings noch ein paar Spiele hin. Ob sie sich ähnlich wie ihre Pendants aus Brasilien und Deutschland zum Titel schießen, stellt sich spätestens am 19. Juli im MetLife Stadium in New Jersey heraus, wenn das Finale ausgetragen wird.

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