WM-Aus für Nico Schlotterbeck: Darum darf Julian Nagelsmann nicht nachnominieren
Schlotterbecks Verletzung trifft das deutsche Team hart. Warum Nagelsmann jetzt keinen Feldspieler mehr nachholen darf und was das für die WM bedeutet.
22.06.2026 | 13:17 Uhr
Bittere Nachricht für das DFB-Team. Nico Schlotterbeck hat bei dem 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste einen Innenbandriss im Sprunggelenk erlitten und fällt damit für die restliche WM aus. Nagelsmann kann nicht in Form einer Nachnominierung reagieren.
Der Bundestrainer muss mit dem vorhandenen Personal auskommen. Der Kader reduziert sich damit auf 22 Feldspieler und drei Torhüter.
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FIFA-Regel bestimmt Nachnominierungen
Dies liegt an den FIFA-Regularien. Die besagen, dass verletzte Feldspieler nur bis 24 Stunden vor dem ersten eigenen Turnierspiel durch einen anderen Akteur ersetzt werden dürfen. Für die DFB-Elf lief die Frist also bereits am 13. Juni ab, einen Tag vor dem 7:1 gegen Curacao.
Nach dem Ausfall von Bayern-Shootingstar Lennart Karl wegen einer Muskelblessur hatte Nagelmann am 5. Juni noch den Leipzig-Youngster Assan Ouedraogo nachträglich in seinen Turnierkader nachholen können.
Keine Anwendung findet die Regel auf die Torhüter. Bei einer Verletzung, die das Turnier-Aus bedeutet, kann ein Ersatzmann nominiert werden. Sollte einer aus dem Trio Manuel Neuer, Oliver Baumann und Alexander Nübel ausfallen, stünde Jonas Urbig schon bereit. Genau für diesen Fall hatte Nagelsmann den 22 Jahre alten Münchner als sogenannten Trainingstorwart mit nach Amerika genommen.
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