WM: Norweger Erling Haaland lässt dank seiner Tore in Norwegen die Erde zittern
Norwegische Fans völlig aus dem Häuschen: Haalands WM-Show ließ in dessen Heimat im wahrsten Sinne des Wortes die Erde beben. Als der Stürmerstar traf, schlugen die Messgeräte plötzlich aus.
18.06.2026 | 11:06 Uhr
Ein Doppelpack von Norwegens Stürmerstar Erling Haaland beim 4:1-WM-Auftakt gegen den Irak hat in dessen Heimat wortwörtlich die Erde zum Zittern gebracht.
Bei den Toren in der 29. und 43. Minute maß ein Seismometer in der Stadt Bergen in der Nacht zum Mittwoch "deutliche Signale" - verursacht durch den Jubel von Fans in der Nähe der Messstation. Das teilte das seismologische Institut Norsar mit.
Etwas schwächere Signale gab es demnach auch zum Anpfiff, zu den anderen Toren, zur Gelben Karte für den irakischen Abwehrspieler Zaid Tahseen und zum Abpfiff. "Wenn viele Menschen gleichzeitig auf große Sportmomente reagieren, können ihre gemeinsamen Bewegungen Vibrationen im Boden erzeugen, die von empfindlichen Seismometern registriert werden", hieß es zur Erklärung vom Institut Norsar. Das sei bei Großereignissen nicht ungewöhnlich: Ähnliche Signale hätten im Sommer 2024 Konzerte von Ed Sheeran im norwegischen Nationalstadion ausgelöst.
Ein Erdbeben lösten die Fußballfans zwar nicht aus - aber das kann ja noch kommen: Nach dem gelungenen Debüt träumen so manche Norweger bei der ersten WM-Teilnahme ihres Landes seit 28 Jahren schon vom Titel. Dann dürfte nicht nur in Bergen die Erde zittern.
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