US-Investor macht großes Angebot für Bundesliga-Beteiligung
Ein Finanzriese aus den USA hat der Bundesliga ein Angebot gemacht. So geht es jetzt weiter.
26.07.2026 | 14:41 Uhr
Die Bundesliga beschäftigt sich mit einem Mega-Angebot eines US-Finanzinvestors.
"Es ist zutreffend, dass der Bundesliga ohne Aufforderung ein Angebot für ein Fremdkapital-Modell auf Ebene des Ligaverbands vorgelegt wurde", teilte die Bundesliga auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Über die Höhe des Angebots machte die Liga keine Angaben.
Die Bild hatte zuvor berichtet, dass der Finanzriese Apollo die Bundesliga mit einem Kredit von mindestens einer Milliarde Euro locke. Als Sicherheit sollten die nationalen Medienrechte dienen. Während der Weltmeisterschaft habe es ein Treffen zwischen Bundesliga- und Apollo-Vertretern gegeben.
"Richtig ist, dass auf Einladung von Apollo Sports im Juni in New York City ein informeller Austausch zwischen Vertretern von Apollo Sports, Bundesliga-Gremien und einigen Bundesliga-Klubs stattgefunden hat", teilte die Bundesliga nun mit.
Angebot wird grundsätzlich geprüft
Um Investitionsvorhaben der Bundesliga-Gruppe zu stützen, sei zuletzt ein strategischer Rückbehalt aus den Medienerlösen gebildet und eine Partnerschaft mit Adidas abgeschlossen worden. Zudem setzten sich die Bundesliga und ihre Gremien "regelmäßig mit möglichen Modellen auseinander. Nach Vorlage des besagten Angebots hat die Bundesliga in Abstimmung mit den Liga-Gremien mit einer allgemeinen, grundsätzlichen Prüfung des Angebots und der rechtlichen Machbarkeit begonnen."
Diese Prüfung sei "die Basis dafür, eine seriöse Bewertung durch die Gremien gegebenenfalls in einem möglichen nächsten Schritt überhaupt erst vornehmen zu können", teilte die Bundesliga auf dpa-Nachfrage mit.
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