Nach Sky Enthüllung: Zoff zwischen Borussia Dortmund und 1. FC Köln wegen Said El Mala
Sky Sport hatte exklusiv enthüllt, dass der BVB ein offizielles Angebot für den 19-Jährigen abgegeben hatte.
25.07.2026 | 13:28 Uhr
Dieses Angebot kam bei den Geißböcken jedoch alles andere als gut an.
Von Patrick Berger, Fabian Schreiner & Peer Kuni
Zoff zwischen dem BVB und Köln!
Denn nach Sky Sport Informationen haben die Rheinländer das Angebot für Said El Mala mit realistisch zu erreichenden Boni von knapp über 30 Millionen Euro (mit weiteren schwer zu erreichenden Bonuszahlungen von etwas über 40 Millionen Euro) als "Witzangebot" aufgefasst. Die Kölner wollen weiterhin 50 Millionen für den Offensivspieler haben. Die Fronten zwischen den beiden Klubs sind nun verhärtet.
BVB sieht Angebot als marktgerecht an
Die Borussia um Lars Ricken, Geschäftsführer Sport, und Sportdirektor Ole Book sieht ihr Angebot als marktgerecht an, schließlich entspreche es nahezu dem Marktwert des Spielers.
Sky Sport erfuhr: Die FC-Verantwortlichen waren sehr irritiert über die Vorgehensweise, wie das Angebot sie erreicht hat und wie es zusammengestellt war. Hinzu kommt, dass die garantierte Ablösesumme sehr deutlich unter den Vorstellungen lag und dass Dortmund sehr unrealistische Parameter für mögliche Bonuszahlungen genannt haben soll.
Zu diesen sollen unter anderem gezählt haben, dass El Mala in der kommenden Saison zum Spieler der Saison sowie Torschützenkönig der Bundesliga wird. Auch für die Nominierung für den Ballon d'Or hätte Köln weitere Millionen bekommen sollen.
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Fronten zwischen Köln und dem BVB verhärtet
Aus dem Geißbockheim ist nun zu hören, dass Kölns Geschäftsführer Sport Thomas Kessler und Tim Steidten, Direktor Recruiting und Kaderplanung, sich keine weiteren Angebote der Borussia mehr anhören und den Spieler nicht zum BVB abgeben wollen. Dortmund wollte sich auf Sky Sport Nachfrage nicht zu dem Transfer-Zoff äußern.
Offen ist aktuell, ob der BVB das Angebot nochmal nachbessern wird, nachdem es medial aufgrund der Sky Sport Enthüllung zu einem großen Aufschlag kam. Auch mehrere Kölner Medien sowie die Bild berichteten über die verhärteten Fronten zwischen den Klubs.
Book wollte kein weiteres Öl ins Feuer gießen. Vor dem Testspiel des Vizemeisters bei Fortuna Düsseldorf sagte der Sportdirektor exklusiv am Mikro von Sky Sport lediglich: "Er ist kein Spieler von Borussia Dortmund".
El Mala bevorzugt Wechsel innerhalb der Bundesliga
Der Vorteil für den BVB: El Mala und seine Familie sagten beispielsweise auch der Roma ab und bevorzugen einen Wechsel innerhalb der Bundesliga. Dies gestaltet sich jedoch schwierig. Mit RB Leipzig befindet sich beispielsweise ein weiterer deutscher Topklub in Lauerstellung, kann die Kölner Forderungen aber auch nicht bedienen.
Das letzte Wort dürfte in dieser Angelegenheit dennoch noch nicht gesprochen sein. Gut möglich, dass dieser Poker den Transfer-Sommer noch einige Zeit begleiten wird.
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