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FC Augsburg - 1. FSV Mainz 05

Bundesliga

FC Augsburg 2

  • M Richter 41'
  • F Niederlechner 65' (11m)

1. FSV Mainz 05 1

  • L Öztunali 15'

Marco Richter trifft im Spiel zwischen Mainz 05 und FC Augsburg leeres Tor nicht

Trotz Wahnsinns-Fehlschuss: FCA feiert wichtigen Sieg

Sport-Informations-Dienst (SID)

08.12.2019 | 00:01 Uhr

Trainer Martin Schmidt hat mit dem FC Augsburg seinem Ex-Klub Mainz 05 die erste Niederlage unter Achim Beierlorzer zugefügt.

Die Schwaben siegten nach einem überlegen geführten Spiel und trotz einer verschwenderischen Chancenverwertung völlig verdient mit 2:1 (1:1) und blieben damit zum vierten Mal in Folge ungeschlagen. Mainz enttäuschte nach zuvor zwei Siegen mit dem neuen Coach in fast allen Belangen.

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Niederlechner sicher vom Punkt

Während sich der FCA dank eines Elfmetertreffers von Florian Niederlechner (65.) mit zehn Zählern aus den vergangenen vier Bundesligaspielen immer weiter von der Abstiegszone entfernt, ist das Mainzer Punktepolster auf die Krisenregion der Tabelle nicht allzu komfortabel. Mit Leistungen wie jener an diesem Samstag dürfte die Lage auch schnell wieder bedrohlich werden.

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Nach einer fulminanten Anfangsphase des FCA gingen die Mainzer völlig überraschend durch Levin Öztunali (15.) in Führung. Der frühere U21-Nationalspieler Marco Richter (41.) besorgte den überfälligen Ausgleich, nachdem er zuvor eine Riesengelegenheit ausgelassen hatte. Niederlechner traf bei seinem Strafstoß zum siebten Mal in dieser Saison.

Augsburg mit Chancen im Minutentakt

Dass es allerdings nach zehn Minuten nicht schon mindestens 2:0 für die Schwaben stand, grenzte an ein Wunder: Augsburg hatte hochkarätige Chancen in Hülle und Fülle durch Fredrik Jensen (2.), Ruben Vargas (4., 6.) und eben Richter (10.): Letzterer brachte das Kunststück fertig, aus etwa sieben Metern das leere Tor zu verfehlen, später traf er aus zwei Metern.

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Dem 0:1 folgte beim FCA auch ein herber personeller Ausfall, als Leistungsträger Rani Khedira (26.) mit einer Blessur an Kopf und Nacken ausgewechselt werden musste. All das beeinflusste den Sturmlauf der Fuggerstädter, deren Angriffe zwischenzeitlich etwas von ihrer Wucht verloren. Richter (32.) vergab zudem nochmals aus verheißungsvoller Position. Aber der FCA fing sich schnell.

Beierlorzers Wechsel fruchten nicht

Beierlorzer reagierte in der Halbzeitpause mit zwei Wechseln auf die ungenügende Darbietung seiner Mannschaft. An der Spielrichtung änderte das erst einmal nichts, es ging weiter munter auf das Mainzer Tor zu. Als Augsburgs Vargas dann knapp innerhalb des Sechzehners zu Fall gebracht wurde, bekam das Ergebnis die leistungsgerechte Form.

Sport-Informations-Dienst (SID)

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