Benfica - Real Madrid; UEFA Champions League Knockout Play-offs

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

Benfica - Real Madrid. UEFA Champions League Knockout Play-offs.

Estadio da LuzZuschauer66.387.

Benfica 0

    Real Madrid 1

    • Vinicius Júnior (50. minute)

    Live-Kommentar

    Für heute soll es das aus der Champions League gewesen sein. Morgen geht es weiter mit den übrigen vier Playoff-Hinspielen. Da sind wir selbstverständlich wieder live am Ball. Einstweilen danken wir für das Interesse und wünschen noch einen schönen Restabend sowie eine geruhsame Nacht.

    Und dann steht ja bereits am Mittwoch nächster Woche in Madrid das Rückspiel an. Jose Mourinho wird dann nicht auf der Bank Platz nehmen können. Der Trainer sah heute Gelb-Rot. Zuvor hat Benfica am Samstag ein Ligaspiel zu Hause gegen AVS, Real muss zu Osasuna nach Pamplona.

    Überschattet wurde die Partie vor 66.387 Zuschauern im Estadio da Luz durch eine vermeintlich rassistische Äußerung von Gianluca Prestianni gegenüber Vinicius Junior unmittelbar nach dessen Tor und dem anschließenden provozierenden Jubel vor den Benfica-Fans. Welche Worte da genau gefallen sind, lässt sich nur vermuten. Die Reaktion des Brasilianers gegenüber dem Schiedsrichter fiel sehr erregt aus. In der Folge war die Partie zehn Minuten unterbrochen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Szene aufgeklärt werden kann und was das für Konsequenzen nach sich zieht.

    Somit unterliegt Benfica Lissabon im Playoff-Hinspiel zu Hause gegen Real Madrid mit 0:1. Lediglich gut eine halbe Stunde konnten die Hausherren die Partie offen gestalten, agierten während dieser Zeit auf Augenhöhe. Zum Ende der ersten Hälfte bekamen die Gäste die Oberhand. Plötzlich häuften sich die Chancen, die Blancos hätten schon vor der Pause in Führung gehen müssen. Das holten die Königlichen kurz nach Wiederbeginn nach. In der Folge dominierten die Madrilenen das Geschehen nach Belieben, versäumten es aber, Tore nachzulegen. Das jedoch war kein Problem, weil Benfica die Durchschlagskraft völlig fehlte, der Gastgeber eine ganz schwache zweite Hälfte spielte.

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    Dann setzt Schiedsrichter Francois Letexier dem Elend ein Ende.

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    Abermals fliegen Gegenstände auf den Platz. Vinicius Junior wird von einer gefüllten Plastikflasche getroffen. Es geht hier um die Ausführung eines Einwurfes, die sich damit verzögert.

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    Nach einem Tor in der Nachspielzeit schaut es heute nicht aus. Benfica ist viel zu harmlos und gar nicht in der Lage, eine Schlussoffensive auf die Beine zu stellen.

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    Bei den Gästen gibt es einen dritten Einzelwechsel. Für Alvaro Carreras kommt Dani Carvajal. Damit schöpft Alvaro Arbeloa seine Wechselmöglichkeiten aus.

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    Real kontrolliert weiter das Geschehen, hält den Ball in den eigenen Reihen und ist nicht mehr zwingend auf ein weiteres Tor aus.

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    Nun sind offenbar auch noch Gegenstände auf den Rasen geflogen. Der Referee eilt zum Spielfeldrand, um die Stadionverantwortlichen anzuweisen, die entsprechende Durchsage zu machen.

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    Alvaro Arbeloa hat noch Optionen, um an der Uhr zu drehen. Jetzt wird Eduardo Camavinga durch Thiago Pitarch ersetzt, der erstmals überhaupt für die erste Mannschaft von Real in einem Pflichtspiel zum Einsatz kommt.

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    Im Kampf um den Ball erwischt Heorhii Sudakov mit dem rechten Fuß Vinicius Junior und kassiert seine erste Gelbe Karte in dieser Champions-League-Saison.

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    Soeben läuft die reguläre Spielzeit ab. Angesichts der zehnminütigen Unterbrechung nach dem Tor gibt es überschaubare zwölf Minuten obendrauf.

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    Erst jetzt kommt der Freistoß zur Ausführung. In halbrechter Position schießt Sidny Lopes Cabral mit dem linken Fuß, erwischt die Real-Mauer. In hohem Bogen fliegt der Ball und senkt sich oben aufs Tornetz.

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    Noch immer ist der Freistoß nicht ausgeführt. Kylian Mbappe hält den Abstand nicht ein, holt sich seine erste Gelbe Karte im laufenden Wettbewerb ab.

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    Aufseiten der Gäste verlässt Arda Güler den Rasen, den dafür Brahim Diaz betritt.

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    Beim Torschussversuch wird Richard Rios von Vinicius Junior gestört, holt so einen Freistoß raus. Danach regt sich Jose Mourinho gewaltig auf, hätte gern Gelb-Rot für Vinicius Junior gesehen. Es gibt stattdessen Gelb für den Benfica-Trainer, der auch im Anschluss nicht an sich halten kann. Folglich setzt es Gelb-Rot. Mourinho muss den Innenraum verlassen.

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    Trotz der deutlichen Überlegenheit in der zweiten Hälfte führt Real nur mit einem Tor. Und wir müssen bedenken, dass es eine sehr lange Nachspielzeit geben wird. Genug Zeit wäre noch für Benfica, die Ausgangsposition fürs Rückspiel etwas zu verbessern.

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    Zugleich wird Gianluca Prestianni durch Dodi Lukebakio ersetzt.

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    Jose Mourinho bessert nochmals nach, nimmt Fredrik Aursnes runter und schickt Sidny Lopes Cabral auf den Rasen.

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    Gianluca Prestianni stürmt rechts in den Sechzehner, verspürt an der Grundlinie den Kontakt von Eduardo Camavinga und lässt sich theatralisch fallen. Der Unparteiische wertet das als Schwalbe und zeigt dem Argentinier Gelb. Für den Flügelstürmer ist das die erste Verwarnung in der Königsklasse.

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    Jetzt hat Benfica mal wieder eine Ballbesitzphase. Dann bewegt sich Amar Dedic von rechts Richtung Mitte, sorgt in halbrechter Position für den ersten Lissabonner Torschuss nach der Pause. Der abgefälschte Linksschuss bleibt allerdings hängen.

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    Und anstelle von Andreas Schjelderup spielt fortan Heorhii Sudakov.

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    Jose Mourinho sieht sich zum Eingreifen gezwungen, nimmt Rafa Silva aus dem Spiel und bringt Richard Rios.

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    Erneut taucht Vinicius Junior links in der Box auf, sieht sich zwei Gegenspielern gegenüber und spitzelt die Kugel aufs kurze Eck. Der Ball wird abgefälscht und Anatoliy Trubin kann die Ecke nicht verhindern. Diese bringt im Anschluss nichts ein. Real bleibt aber in Ballbesitz.

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    Halblinks in Strafraumnähe versucht Vinicius Junior zunächst den komplizierten Pass auf Kylian Mbappe. Nachdem dieser misslungen ist, springt die Kugel wenig später zurück zum Brasilianer, der sofort mit dem rechten Fuß schießt. Den Flachschuss hält Anatoliy Trubin sicher.

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    Erst jetzt zeigen sich die Hausherren mal wieder, kommen über rechts mit Rafa Silva. Dessen Hereingabe gerät zu ungenau. Andreas Schjelderup aber erläuft den Ball. Dessen abgefälschte Flanke wischt Thibaut Courtois mit einer Hand aus der Gefahrenzone.

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    Vollständig haben die Blancos die Angelegenheit unter Kontrolle, ziehen ihr Spiel nahezu ungestört auf und halten sich permanent in der gegnerischen Hälfte auf.

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    Seit Wiederbeginn setzt Benfica gar keine offensiven Akzente mehr. Inzwischen sind die Portugiesen überwiegend in der eigenen Hälfte gebunden und müssen dort fleißig verteidigen.

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    Nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs geht es auf dem Rasen gesittet zu. Alle Spieler haben ihre Emotionen für den Moment im Griff. Real bestimmt das Geschehen auf dem Platz.

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    Jetzt entscheidet sich der Schiedsrichter, die Partie fortzusetzen. 

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    Wie will man diese Szene auflösen? Gianluca Prestianni hat bei seiner Äußerung das Trikot vor den Mund gezogen. Als Vinicius Junior die Worte in der Folge gegenüber anderen Beteiligten wiederholt, verbirgt er seinen Mund ebenfalls.

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    Inzwischen deutet sich an, dass da einige unpassende Worte gefallen sein müssen. Die könnten von Gianluca Prestianni in Richtung Vinicius Junior gekommen sein. Erregt ist der Brasilianer zum Schiedsrichter geeilt, der daraufhin das Zeichen für die Spielunterbrechung gegeben hat. Die gekreuzten Unterarme des Referees sind ein Zeichen für einen rassistischen Vorfall.

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    Nach dem Tor und der Gelben Karte beruhigt sich die Sache überhaupt nicht mehr. Der Unparteiische hat den Ball noch gar nicht wieder freigeben können. Ein Betreuer der Benfica-Bank sieht die Rote Karte.

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    Wegen eines übertriebenen Jubels und eines provozierenden Tanzes an der Eckfahne kassiert Vinicius Junior seine zweite Gelbe Karte in dieser Champions-League-Saison.

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    Tooooor! Benfica Lissabon - REAL MADRID 0:1. Nach einem Zuspiel von Kylian Mbappe taucht Vinicius Junior links im Sechzehner auf, nimmt dort gleich Maß und zirkelt seinen Rechtsschuss vollkommen unhaltbar oben ins lange Eck. Der Brasilianer trifft zum zweiten Mal im laufenden Wettbewerb.

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    Vorlage Kylian Mbappé

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    Vangelis Pavlidis taucht am Sechzehner auf, stürzt über Antonio Rüdiger, der allerdings den Ball spielt. Zudem gab es zuvor eine Abseitsposition von Rafa Silva.

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    Ohne personelle Veränderungen schicken beide Trainer ihre Mannschaften in den zweiten Spielabschnitt.

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    Jetzt rollt der Ball wieder im Estadio da Luz.

    Noch sind im Playoff-Hinspiel zwischen Benfica Lissabon und Real Madrid keine Tore gefallen. Doch die Gäste machten in der Schlussphase der ersten Hälfte gewaltig Druck, hatten Chancen fast im Minutentakt. Aufgrund dessen müssen die Königlichen als die bessere Mannschaft bezeichnet werden. Zuvor jedoch hatten die Hausherren besser in die Begegnung gefunden. Über weite Strecken entwickelte sich dann eine ziemlich offene Partie. Der portugiesische Vizemeister nahm gleichermaßen am Spiel teil und verbuchte lange mehr nennenswerte Offensivaktionen, kann sich angesichts der letzten Minuten allerdings glücklich schätzen, dass es noch 0:0 steht.

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    Dann bittet Schiedsrichter Francois Letexier die Akteure zur Pause in die Kabinen.

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    Real dreht gewaltig auf. Halbrechts im Strafraum sucht Arda Güler den Abschluss. Der Linksschuss fliegt gefährlich aufs lange Eck. Erneut ist Anatoliy Trubin zur Stelle und pariert stark.

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    Dann wird Vinicius Junior halbrechts in der Box im letzten Moment von Tomas Araujo abgeblockt. Kurz darauf werden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt.

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    Nahezu zentral im Strafraum kommt Kylian Mbappe ganz frei zum Linksschuss und scheitert aus allenfalls acht Metern an Anatoliy Trubin. Spätestens jetzt muss der Ball eigentlich drin sein.

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    Jetzt zeigt Real einen starken Spielzug über links. Von da passt Alvaro Carreras in den Sechzehner. Dort legt Vinicius Junior genial mit der Hacke ab. In nach links versetzter Position kommt Kylian Mbappe zum Linksschuss und jagt diesen über die Querlatte.

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    Von der rechten Seite passt Trent Alexander-Arnold flach in die Mitte. Nahe dem Torraum rutscht Kylian Mbappe in diese Hereingabe, verfehlt diese aber ganz knapp.

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    Während die Gelbe Karte noch steckenbleibt, steht Rafa Silva wieder und begibt sich ganz langsam zur Seitenlinie. Es schaut aber so aus, als würde der Portugiese gleich zurückkehren.

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    Nach einem Kopfballduell mit Aurelien Tchouameni krümmt sich Rafa Silva am Boden. Der Franzose hat da auch mit dem Arm nachgearbeitet, was dem Unparteiischen verborgen bleibt. Danach kommt es zu Diskussionen. Während der Spieler behandelt wird, redet der Referee den Spielern eindringlich ins Gewissen.

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    Zu dieser offenen Partie passen auch die völlig ausgeglichenen Zweikampfwerte - und das, obwohl sich die Madrilenen bereits fünf Fouls erlaubt haben. Benfica hat erst eins zu Buche stehen.

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    Über rechts spielen sich die Gäste gut durch. So gelangt Arda Güler in die Box, prallt dann aber an Nicolas Otamendi ab und bekommt nicht einmal eine Ecke, weil der Ball von seinem Bein ins Toraus springt.

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    Gianluca Prestianni dringt links in den Strafraum ein und schießt aus nicht idealer Position etwas überhastet. Entsprechend verzieht der Argentinier seinen Rechtsschuss ganz erheblich.

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    Immer wieder hat Benfica gute Phasen, kann spielerisch mithalten und selbst Akzente setzen. Der portugiesische Vizemeister agiert hier voll auf Augenhöhe. Der Ballbesitz ist inzwischen gleich verteilt.

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    Links in Strafraumnähe zieht Kylian Mbappe mit dem rechten Fuß ab. Der Distanzschuss ist allerdings zu hoch angesetzt.

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    Aus halbrechter Position bringt Fredrik Aursnes einen Distanzschuss an. Der Rechtsschuss fliegt unten aufs rechte Eck zu. Da muss sich Thibaut Courtois mächtig strecken und pariert stark mit der linken Hand.

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    Nach wie vor unternimmt Benfica regelmäßig etwas nach vorn. Hinsichtlich der Ballaktionen im gegnerischen Sechzehner liegen die Portugiesen 9:4 vorn. Das gilt übrigens auch für die Torschüsse (5:3).

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    Auf dem rechten Flügel dringt Trent Alexander-Arnold bis zur Grundlinie vor. Die abgefälschte Hereingabe landet mit Glück bei Vinicius Junior. Auf Höhe des ersten Pfostens kann der Brasilianer den Ball annehmen und schießt dann mit dem rechten Fuß haarscharf am linken Pfosten vorbei.

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    Auf der Gegenseite versucht sich Arda Güler aus der zweiten Reihe. Es fällt auf, dass Anatoliy Trubin auch diesen nicht sonderlich platzierten Linksschuss nicht sicher hält und ein zweites Mal zugreifen muss.

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    Kurz darauf erarbeitet sich Benfica die erste Ecke der Partie. Aus dieser ergibt sich ein Kopfball von Tomas Araujo, den der Gästekeeper hält. Kurz darauf setzt Amar Dedic aus halbrechter Position einen Distanzschuss ab. Diesen hält Thibaut Courtois sicher.

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    Nun dürfen die Hausherren wieder mitmischen. Umgehend schaffen es die Jungs von Jose Mourinho wieder in den Strafraum. Dort wird Gianluca Prestianni letzten Endes abgeblockt.

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    Inzwischen haben die Königlichen in Sachen Ballbesitz nicht nur ausgeglichen, plötzlich sprechen 60 Prozent für die Gäste, die derzeit nahezu permanent an der Kugel sind. Das wirkt gerade ziemlich dominant. Und Benfica kommt nach der guten Anfangsphase gar nicht mehr zur Geltung.

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    Dann gelangen die Blancos erstmals in die Box. In halblinker Position fackelt Kylian Mbappe nicht lange, zieht mit dem rechten Fuß ab. Bei diesem recht strammen Schuss muss Anatoliy Trubin nachfassen, hat die Kugel dann aber sicher.

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    Nun gibt es eine erste längere Ballbesitzphase der Madrilenen. Allerdings entwickelt sich dabei kaum Vortrieb. Passsicherheit ist allerdings unverkennbar - auch über große Distanzen.

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    Jetzt nimmt auch Real am Spiel teil, zeigt sich in des Gegners Hälfte. Zu einem Torabschluss oder einer Ballaktion im Sechzehner reicht es aber bei Weitem noch nicht.

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    Benfica legt engagiert los, spielt nach vorn und beschäftigt die Gäste nach Kräften. Der portugiesische Rekordmeister belagert den Strafraum, hat auch wenig Mühe, dort immer wieder hineinzugelangen.

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    Aus der zweiten Reihe bringt Gianluca Prestianni den ersten Torschuss der Partie an. Der Rechtsschuss aus leicht nach rechts versetzter Position ist allerdings zu hoch angesetzt.

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    Soeben ertönt im Estadio da Luz der Anpfiff, die Hausherren stoßen an.

    Kurz vor Spielbeginn schauen wir auf das Unparteiischengespann. An der Pfeife agiert Francois Letexier. Der französische FIFA-Referee baut auf die Unterstützung einer Reihe von Landsleuten, als da wären die Assistenten Cyril Mugnier und Mehdi Rahmouni sowie der Vierte Offizielle Jeremie Pignard. Vor den VAR-Monitoren hat mit Jerome Brisard ein weiterer Franzose Platz genommen, der den Engländer Jarred Gillett an seiner Seite hat.

    Erstaunlicherweise bekommen es die beiden traditionsreichen und über viele Jahre international tätigen Vereine erst zum fünften Mal in einem Pflichtspiel miteinander zu tun. Das erste Duell war 1962 das Endspiel im Europapokal der Landesmeister, welches Real in Amsterdam mit 5:3 gewann. Drei Jahre später bekam man es in diesem Wettbewerb im Viertelfinale miteinander zu tun. Benfica gewann zu Hause mit 5:1 und konnte sich in Madrid eine 1:2-Niederlage erlauben. Die vierte Partie war die bereits angesprochene Begegnung Ende Januar.

    Bei Benfica schaut es ähnlich aus. In der heimischen Primeira Liga ist man noch ungeschlagen, sieben Unentschieden aber sorgten für sieben Punkte Rückstand gegenüber dem Tabellenführer Porto. Und auch der Stadtrivale Sporting ist noch drei Zähler voraus. Darüber hinaus scheiterte man im Januar in beiden nationalen Pokalwettbewerben - im Halbfinale des Ligacups mit 1:3 an Braga und im Pokal-Viertelfinale mit 0:1 am FC Porto.

    In der heimischen La Liga ist Real Tabellenführer, liegt zwei Punkte vor dem FC Barcelona. Während man in den Punktspielen zuletzt acht Siege aneinanderreihte, lief es in den anderen Wettbewerben nicht nach Wunsch, da ging im Januar einiges schief. Die Playoffs in der Königsklasse waren genauso wenig eingeplant wie die Niederlage im Supercup-Finale gegen Barcelona (2:3) und das Ausscheiden im Pokal-Achtelfinale beim Zweitligisten Albacete.

    Innerhalb eines Monats stehen sich beide Vereine dreimal gegenüber. Das erste Duell gab es vor drei Wochen zum Abschluss der Ligaphase - und es war denkwürdig. Benfica führte mit Ablauf der regulären 90 Minuten mit 3:2, dann überschlugen sich die Ereignisse. Der portugiesische Rekordmeister benötigte noch ein Tor, um im Wettbewerb zu verbleiben. Real verlor dann zwei Spieler durch Platzverweis. Und in der achten Minute der Nachspielzeit köpfte der mit aufgerückte Torhüter Anatoliy Trubin seine Mannschaft zum 4:2 - und damit an Olympique Marseille vorbei auf Tabellenplatz 24. Zugleich kostete die Niederlage die Madrilenen den direkten Einzug ins Achtelfinale (Platz 9), wofür ein Unentschieden gereicht hätte. Nun bietet sich den Blancos in den zwei Playoff-Spielen die Chance zur Revanche.

    Nach dem 4:1-Heimerfolg vor drei Tagen gegen Real Sociedad sieht Alvaro Arbeloa eine Veränderung vor. Gonzalo Garcia findet sich auf der Bank wieder. Dafür rückt Kylian Mbappe in Reals Anfangsformation.

    Aufseiten der Gäste stehen anfangs folgende elf Spieler auf dem Platz: Courtois - Alexander-Arnold, Rüdiger, Huijsen, Carreras - Valverde, Güler, Tchouameni, Camavinga - Mbappe, Vinicius.

    Im Vergleich zum 2:1-Sieg am Freitag bei Santa Clara nimmt Jose Mourinho zwei Wechsel vor. Anstelle von Antonio Silva und Enzo Barrenechea (beide Bank) rücken Amar Dedic und Fredrik Aursnes in Benficas Startelf.

    Zu Beginn der Berichterstattung gilt unser Interesse den personellen Angelegenheiten des Abends und dabei zunächst der Mannschaftsaufstellung von Benfica Lissabon: Trubin - Dedic, Araujo, Otamendi, Dahl - Barreiro, Aursnes - Prestianni, R. Silva, Schjelderup - Pavlidis.

    Herzlich willkommen zum Playoff-Hinspiel der Champions League zwischen Benfica und Real Madrid.