CFC Genua - AC Mailand; Italien, Serie A

SPIELENDE n.V. LIVE Verl. HZ

CFC Genua - AC Mailand. Italien, Serie A.

Luigi Ferraris.

CFC Genua 1

  • J Vásquez (86. minute)

AC Mailand 2

  • C Nkunku (50. minute 11m)
  • Z Athekame (81. minute)

Live-Kommentar

Das war der Liveticker zur Partie zwischen dem FC Genua und der AC Mailand. Herzlichen Dank fürs Mitlesen, einen schönen Sonntag noch und bis zum nächsten Mal.

Im verrückten Kampf um die Champions-League-Plätze geht es nun noch enger zu, die Plätze 3 bis 6 trennen gerade einmal zwei Punkte. Milan erobert Platz 3 und ist damit im Vorteil, hat vor dem letzten Heimspiel gegen Cagliari am kommenden Sonntag alles in der Hand. Die Roma folgt weiterhin punktgleich auf Rang 4, Como (Platz 5) und Juve (6) müssen auf Patzer der Konkurrenten hoffen.

Mit einer verbesserten Leistung im zweiten Durchgang erkämpfte sich Milan den eminent wichtigen Sieg in Genua und macht dadurch einen großen Schritt in Richtung Champions League. Auch nach der Pause zeigten die Rossoneri zwar keine Glanzleistung, traten aber offensiver auf und schlugen in den entscheidenden Momenten zu. Nkunku (50.) brachte sein Team mit einem verwandelten Strafstoß auf die Siegerstraße, Athekame (81.) baute in der Schlussphase aus. Genua zeigte eine engagierte Leistung und machte es dem Favoriten heute schwer. Kapitän Vasquez (86.) machte es kurz vor Schluss nochmal spannend, zum Ausgleich reichte es aber nicht mehr.

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Und dann ist Schluss, die AC Milan gewinnt beim FC Genua mit 2:1.

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In der Nachspielzeit drehen die Mailänder nochmal auf: Füllkrug spielt genau in die Schnittstelle in den Lauf von Pulisic, der kommt rechts vor dem Tor zum Abschluss. Bijlow ist auch diesmal zur Stelle und wehrt den flachen Ball ab.

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Auch der nächste Abschluss gehört den Gästen: Rabiot lässt die Kugel vor dem Sechzehner noch einmal aufspringen, zieht dann volley ab und bringt den Aufsetzer aufs rechte Eck. Bijlow wehrt auch diesen Schuss zur Seite ab, doch Genua läuft die Zeit davon.

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Milan kann für Entlastung sorgen und kommt dabei zu einer guten Chance. Ricci bedient den freien Bartesaghi links im Strafraum, der lässt einen gefährlichen Schrägschuss los. Bijlow ist aber rechtzeitig unten und pariert.

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Die Hausherren bringen einen Einwurf von der linken Seite weit in den Sechzehner. Rabiot kann die Kugel aber festmachen und legt ab für Loftus-Cheek, der schlägt sie hoch und weit nach vorne.

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Milan muss die Nachspielzeit ohne weiteren Gegentreffer überstehen, dann stünde man nach Abpfiff auf Platz 3. Genua lässt aber nicht locker und rennt weiter an. Gibt es nochmal eine Großchance für die Rossoblu?

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Genua wechselt erneut: Aaron Martin kommt für Amorim ins Spiel.

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Aufgrund der längeren Unterbrechung zu Beginn der zweiten Hälfte fällt die Nachspielzeit wie erwartet üppig aus, zehn Minuten gibt es obendrauf.

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Genua will jetzt natürlich den Ausgleich und bleibt im Vorwärtsgang. Doch Milan startet einen Gegenstoß, der eine Ecke von rechts einbringt. Pulisic führt aus, findet aber keinen Abnehmer, dann geht es schnell wieder auf die andere Seite.

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Toooor! FC GENUA - AC Milan 1:2. Genua verkürzt und macht es nochmal spannend! Der fällige Freistoß zentral in der gegnerischen Hälfte wird kurz ausgespielt, dann folgt ein Heber links in den Sechzehner. Marcandalli kommt an den Ball und gibt ihn vor den ersten Pfosten. Kapitän Vasquez wird sofort von Gabbia und De Winter angegangen, die Kugel prallt ein paar Mal hin und her. Am Ende springt sie wieder zum nachsetzenden Vasquez, der sie aus kurzer Distanz ins kurze Eck spitzeln kann.

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Für ein taktisches Foul in der eigenen Hälfte sieht Ricci bei den Gästen die Gelbe Karte.

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Milan wechselt auch nochmal: Loftus-Cheek ist für Jashari im Spiel.

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Wechsel bei den Hausherren: Ekuban kommt für Colombo.

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Großchance für Genua, um ein Haar verkürzen die Hausherren. Jashari hat den Ball in der eigenen Hälfte, wird angegangen und spielt einen fatalen Rückpass, genau zu Gegenspieler Ekhator. Der kommt dadurch frei vor dem Tor an den Ball und zum Abschluss, scheitert aber an Maignan, der den Winkel rechtzeitig noch verkürzt.

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Toooor! FC Genua - AC MILAN 0:2. Da ist der beruhigende zweite Treffer für Milan, Athekame lässt die Gäste tief durchatmen. Der eingewechselte Füllkrug hat seinen Anteil am Treffer, er wird von links mit einem weiten Einwurf gesucht und legt ab für Pulisic. Der spitzelt weiter in den Rückraum zum lauernden Athekame. Der nimmt die Kugel vor dem Sechzehner an, zieht dann mit dem linken Vollspann aus 17 Metern ab und trifft trocken per Aufsetzer ins linke Eck.

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Vorlage Christian Pulisic

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Die beste Chance für Genua bisher! Aber auch da fehlt es an der nötigen Präzision. Nach einer Hereingabe von halbrechts stößt Vitinha vor dem Tor in die Lücke, Gegenspieler Athekame passt nicht auf und lässt ihn laufen. So kommt der Angreifer aus sechs Metern frei an den Ball und versucht es per Seitfallzieher. Er trifft das Leder aber nicht richtig und sorgt für einen Aufsetzer, der hinter der Latte auf dem Tornetz landet.

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Tomori geht bei den Gästen ebenfalls aus dem Spiel, De Winter ist neu für ihn dabei.

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Nächster Wechsel bei Milan: Pulisic kommt für Nkunku.

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In der zweiten Hälfte ist es ein zähes Spiel. Milan kommt mit knapp 39 Prozent Ballbesitz aus und macht nur das Nötigste, konzentriert sich eher darauf, die Führung zu verteidigen. Genua bleibt fleißig und versucht viel, kann aber einfach keine wirkliche Torgefahr entwickeln.

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Nach einem Foul im Mittelfeld sieht Tomori bei den Gästen die Gelbe Karte.

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Milan hat es bisher verpasst, den zweiten beruhigenden Treffer nachzulegen. So bleibt es also bei der knappen Führung, und ein Ausgleich des Gegners könnte jederzeit den Rückfall auf Platz 6 bedeuten. Doch Genua präsentiert sich im Spiel nach vorne weiter harmlos und wartet noch immer auf den ersten Schuss aufs Tor von Maignan.

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Und noch ein Wechsel bei den Gästen: Ricci kommt für Fofana ins Spiel.

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Bei Milan kommt nun Niclas Füllkrug in die Partie und soll für mehr Durchsetzungskraft sorgen. Für ihn macht Gimenez im Sturm Platz.

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Gute Möglichkeit für die Gäste. Athekame kontrolliert einen Flankenball rechts im Strafraum und legt nach innen zu Nkunku. Der kommt frei zum Abschluss, ein Verteidiger steht aber in der Schussbahn und blockt.

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Erster Wechsel bei Genua: Ekhator kommt für Baldanzi in die Partie.

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Weil er sich nach einem weiteren Milan-Foul über die ausbleibende Gelbe Karte beschwert, sieht nun Vitinha selbst den gelben Karton. Damit handelt sich der Angreifer eine Sperre ein, er wird das letzte Saisonspiel in Lecce verpassen.

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Den startenden Gegenstoß des Gegners stoppt Gabbia mit einem taktischen Foul und wird dafür verwarnt.

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Milan agiert im zweiten Durchgang deutlich offensiver als im ersten, tut sich im vorderen Drittel aber noch immer schwer. Nach einer Flanke von der linken Seite nimmt der mitaufgerückte Tomori den Ball rechts in der Box an, leistet sich dann aber einen einfachen Fehlpass.

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Malinovskyi führt den Freistoß aus und macht es gut, der Linksfuß hebt den Ball über die Mauer und bringt ihn gefährlich in Richtung rechtes Dreieck. Sein Schuss rauscht aber knapp über die Latte und landet im Aus.

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Das Spiel ruht nun schon mehrere Minuten. Der Schiedsrichter gibt nun aber den Spielern ein Zeichen, dass es gleich weitergehen kann. Dabei wird es Freistoß für Genua aus gefährlicher Position geben, der Ball liegt zentral etwa 25 Meter vom Tor entfernt.

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Jetzt wird es unruhig im Stadio Luigi Ferraris. Hinter dem Tor der Gäste wird Pyrotechnik gezündet, Rauchschwaden steigen auf und stören die Sicht. Der Schiedsrichter unterbricht die Partie.

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Durch den Führungstreffer zieht Milan wieder an der Roma vorbei, lässt gleichzeitig auch Juve hinter sich und steht plötzlich auf Platz 3. Wir sehen also: Im engen Kampf um die Champions-League-Plätze der Serie A zählt jeder Treffer.

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Toooor! FC Genua - AC MILAN 0:1. Der Gefoulte macht es selbst und trifft souverän. Nkunku entscheidet sich für die rechte Ecke, verlädt den Keeper und setzt die Kugel platziert neben den Pfosten. Es ist der siebte Saisontreffer für den Stürmer, fünf davon hat er per Elfmeter erzielt.

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Für das Foul, das zum Strafstoß führte, sieht Bijlow die Gelbe Karte der Partie.

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Elfmeter für Milan! Amorim wird in der eigenen Hälfte unter Druck gesetzt und spielt einen viel zu kurzen Rückpass zum eigenen Keeper. Nkunku geht dazwischen, kommt links im Sechzehner an den Ball und legt ihn direkt an Bijlow vorbei. Der Schlussmann kommt einen Schritt zu spät und bringt den Angreifer klar zu Fall. Der Schiedsrichter zeigt sofort auf den Punkt.

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Die zweite Hälfte läuft. Auf beiden Seiten sind die Teams personell unverändert auf den Rasen zurückgekehrt.

Bislang springen für Milan nur 37 Prozent Ballbesitz und ein xG-Wert von 0,16 heraus, für einen Champions-League-Anwärter ist das zu wenig. Da muss also eine deutliche Leistungssteigerung her, zumal die Roma im Fernduell um Platz 4 vorgelegt hat und Milan dadurch für den Moment auf Platz 5 zurückfällt.

Milan bestätigt beim Gastspiel in Genua bisher die schwache Form der vergangenen Wochen. Die Gäste traten in der Anfangsphase defensiv und vorsichtig auf, ließen den Gegner kommen. Der begann im letzten Heimspiel motiviert, konnte aber die Überlegenheit nicht in Torgefahr ummünzen. Erst nach einer halben Stunde nahmen die Rossoneri mehr am Spiel teil, versuchten aber vergeblich, Druck aufzubauen.

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In der Nachspielzeit starten die Hausherren nochmal einen Angriff, rennen sich dabei aber auf der rechten Seite fest. Dann folgt der Halbzeitpfiff, torlos geht es zwischen dem FC Genua und der AC Milan in die Kabinen.

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Es gibt eine Minute Nachspielzeit.

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Kurz vor der Pause setzen sich die Mailänder zum ersten Mal über längere Zeit in der gegnerischen Hälfte fest. Vielleicht hängt das mit einer Tor-Nachricht aus der Hauptstadt zusammen: Der Konkurrent AS Rom hat im Derby gegen Lazio getroffen und verdrängt die Rossoneri damit für den Moment von Platz 4.

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Die fällige Ecke bringt eine Möglichkeit für Milan ein. Nach der Hereingabe von rechts steigt Fofana am ersten Pfosten hoch und verlängert per Kopf in Richtung Tor, Keeper Bijlow ist aber zur Stelle und klärt den nicht sehr patzierten Ball mit den Fäusten.

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Milan wird zum ersten Mal wirklich gefährlich. Gimenez legt links im Sechzehner für Rabiot ab. Der zögert kurz, zieht den Ball dann flach vor den zweiten Pfosten. Dort lauert Nkunku und müsste nur noch einschieben, doch Marcandalli steht noch im Weg und klärt den Ball ins Aus.

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Milan hat die defensive Grundordnung der Anfangsphase gelockert und nimmt mehr am Spiel teil, dadurch kommt mehr Tempo und Bewegung in die Partie. In beiden Strafräumen ist in dieser Phase aber kaum etwas los, die meisten Angriffe enden schon vor der Gefahrenzone.

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Die größere Gefahr strahlt aber nach wie vor Genua aus. Vitinha bleibt einer der Aktivposten, dringt über seine linke Seite in den Sechzehner, spielt einen schnellen Doppelpass und taucht vor dem Tor auf. Beim letzten Kontakt legt er sich die Kugel aber zu weit vor, sodass Maignan klärend dazwischengehen kann.

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Beide Mannschaften warten noch auf ihren ersten Abschluss, der aufs gegnerische Tor kommt. Milan findet aber allmählich besser in die Partie, geht jetzt auch früher und aggressiver ins Pressing und setzt den Gegner so unter Druck.

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Milan wird etwas aktiver und nähert sich dem Tor. Es bleibt aber eher zaghaft: Jashari flankt von der linken Seite, Gimenez versucht es artistisch mit einem Fallrückzieher. Dabei erwischt er die Kugel nicht richtig und bringt sie nicht in Tornähe.

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Nächster Abschluss auf der anderen Seite, wieder fehlt es bei Genua aber an der Genauigkeit. Mittelfeldspieler Frendrup rückt vor in den Sechzehner, kontrolliert eine Hereingabe und legt ab für Malinovskyi. Der zieht aus 17 Metern direkt ab, jagt die Kugel aber über den Kasten.

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Jetzt die erste Offensivaktion von Milan, es gibt Freistoß im linken Halbfeld. Nkunku führt aus und schlenzt den Ball in den Sechzehner. Das ist wohl als Flanke gedacht, aber weil kein Mit- oder Gegenspieler herankommt, springt der Ball gefährlich durch. Er geht knapp am linken Pfosten vorbei und landet im Aus.

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Genua investiert viel, rennt immer wieder an und kommt häufig ins vordere Drittel. Doch wirklich zwingende Chancen bleiben bislang aus, einen Schuss auf den Kasten von Maignan brachten die Hausherren noch nicht. Und so springt trotz aller Überlegenheit auch nur ein xG-Wert von 0,07 heraus.

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Es bleibt dabei, Milan zeigt bislang einen enttäuschenden Auftritt. Die Gäste schaffen es kaum einmal in die gegnerische Hälfte, Genua ist die deutlich aktivere Mannschaft. Wie ein Champions-League-Kandidat treten die Rossoneri also nicht auf. Noch bleibt ihnen aber genug Zeit, um das zu ändern.

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Es gibt Freistoß für die Gastgeber von der rechten Seite, wieder steht Malinovskyi bereit. Der Flügelspieler, der nach der Saison zu Trabzonspor wechseln wird, will in seinem letzten Heimspiel für ein echtes Highlight sorgen. Er versucht es trotz sehr großer Distanz direkt, sein Schuss geht aber einige Meter über das Ziel.

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Milan versucht das Spiel jetzt etwas zu beruhigen, will von hinten aufbauen. Aber Genua geht immer wieder aggressiv dazwischen. So kommen die Gäste bisher nur auf knapp 29 Prozent Ballbesitz und warten noch auf ihre erste Ballaktion im gegnerischen Sechzehner.

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Bezeichnende Szene für diese Anfangsphase: Milan startet einen Angriff durch das Zentrum, bei dem der Ballführende viel zu behäbig agiert und schnell vom Leder getrennt wird. Dann geht es schnell in die andere Richtung, von der linken Seite kommt der Ball flach in den Rückraum. Baldanzi ist in perfekter Abschlussposition, verpasst die Hereingabe aber knapp.

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Die Rossoblu suchen weiter den Weg nach vorne, werden dabei lautstark vom eigenen Anhang unterstützt. Für das defensiv stehende Milan geht es wohl zunächst darum, die erste Angriffswelle des Gegners schadlos zu überstehen. Nach vorne bieten die Gäste bislang nichts an.

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Da ist die erste gute Chance für Genua. Bei einem Freistoß von der linken Seite steht Malinovskyi bereit und bringt den Ball scharf in den Sechzehner. Rechts in der Box nimmt Vitinha den Ball mit der Brust gut an, zieht dann sofort mit links ab und peilt die lange Ecke an. Er zielt dabei nur knapp über die Latte.

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Die Hausherren wirken in der Anfangsphase in ihrem letzten Heimspiel motiviert und suchen den Weg nach vorne. Milan steht eher tief und ist bislang überwiegend in der Defensive gefordert.

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Der Ball rollt wieder, Genua startet den ersten echten Vorstoß über links. Vitinha schlägt eine weite Flanke vor den Kasten, Keeper Maignan steigt aber hoch und greift sich das Leder.

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Milan startet die ersten Angriffe, einer davon führt aber gleich zur ersten Unterbrechung. Im Mittelfeld prallt Genua-Akteur Amorim unglücklich mit Bartesaghi zusammen und geht zu Boden. Er muss kurzzeitig behandelt werden, steht aber inzwischen wieder und wird wohl weitermachen können.

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Und los! Schiedsrichter Simone Sozza pfeift die Partie an, der Ball rollt in Genua.

Trotzdem macht Genua aktuell eine kleine Durststrecke durch. In den letzten drei Partien gab es keinen Treffer und keinen Sieg. Zuletzt musste man sich gegen Atalanta und Florenz jeweils mit einem torlosen Unentschieden begnügen. Gegen Milan bietet sich nun die Chance, die Bilanz gegen einen Angstgegner aufzuhübschen: Von den letzten 16 Duellen in der Serie A konnte Genua nur eines gewinnen.

Gastgeber Genua steht auf Platz 14 und hat mit dem Abstiegskampf nichts mehr zu tun, kann also befreit aufspielen. Dafür haben die Rossoblu mit einer starken Rückrunde gesorgt. Das Team von Daniele De Rossi hat in der zweiten Saisonhälfte 25 Punkte eingesammelt, das sind schon jetzt neun Zähler mehr als in der Hinrunde. Ligaweit hat sich nur Florenz in der zweiten Saisonhälfte noch deutlicher verbessert.

Vor zwei Monaten stand Milan noch auf Platz 2, gewann das Stadtderby gegen Inter und verkürzte dadurch den Rückstand auf sieben Zähler. Doch während sich der Stadtrivale in der Zwischenzeit den Titel sicherte, lief bei den Rossoneri nicht mehr viel zusammen. Das lag auch an der Formschwäche wichtiger Akteure wie Christian Pulisic oder Rafael Leao. Trotzdem hat man die Rückkehr in die Königsklasse weiter in der eigenen Hand. Nach der heutigen Partie wartet im verbleibenden Heimspiel mit Cagliari ein weiterer machbarer Gegner.

Die Rossoneri brauchen einen Sieg, ansonsten könnte die Roma, die zeitgleich im Derby auf Lazio trifft, vorbeiziehen. Die Form spricht nicht unbedingt für das strauchelnde Team von Massimiliano Allegri. In den letzten sechs Spielen gab es nur einen Sieg, zuletzt verlor man nacheinander in Sassuolo (0:2) und gegen Atalanta (2:3).

Für den 19-maligen italienischen Meister AC Milan geht es im vorletzten Saisonspiel beim FC Genua darum, Platz 4 zu verteidigen. Nach drei Jahren Abstinenz soll die Rückkehr in die Champions League gesichert werden. Doch mit der AS Rom lauert ein hartnäckiger und punktgleicher Verfolger, der aktuell nur aufgrund des direkten Vergleichs im Nachteil ist.

Auch bei den Gästen aus Mailand wird munter durchrotiert, fünf Änderungen gibt es nach der 2:3-Niederlage gegen Atalanta. Leao und Saelemaekers fehlen heute gesperrt, während De Winter, Loftus-Cheek und Ricci mit der Bank vorliebnehmen müssen. Tomori rückt neu in die Dreierkette, im Mittelfeld sind Athekame, Fofane und Jashari neu dabei. Und ganz vorne läuft der Ex-Leipziger Nkunku als neuer Sturmpartner von Gimenez auf.

In dieser Besetzung läuft die AC Mailand heute auf (3-5-2): Maignan - Tomori, Gabbia, Pavlovic - Athekame, Fofane, Jashari, Rabiot, Bartesaghi - Nkunku, Gimenez.

Bei den Hausherren gibt es im Vergleich zum 0:0 gegen Florenz gleich vier Wechsel in der Startelf. Dabei rücken Otoa und Vasquez in der Viererkette, Malinovskyi im Mittelfeld sowie Baldanzi im Angriff neu ins Team. Verteidiger Östigaard fällt heute verletzt aus, während Zätterström, Martin und Ekhator zunächst auf der Bank sitzen.

Der CFC Genua geht mit folgender Aufstellung in diese Partie (4-3-2-1): Bijlow - Ellertsson, Otoa, Marcandalli, Vasquez - Malinovskyi, Amorim, Frendrup - Baldanzi, Vitinha - Colombo.

Herzlich willkommen in der Serie A zur Begegnung des 37. Spieltages zwischen dem CFC Genua und der AC Mailand.